PresseBox
Pressemitteilung BoxID: 336777 (MPDV Mikrolab GmbH)
  • MPDV Mikrolab GmbH
  • Römerring 1
  • 74821 Mosbach
  • http://www.mpdv.com
  • Ansprechpartner
  • Nadja Neubig
  • +49 (6202) 93 35 517

Manufacturing Operation Center (MOC)

Erweiterungen für neue MES-Anwendungsbereiche

(PresseBox) (Mosbach, ) Dass MPDV mit dem neuen Manufacturing Operation Center (MOC) den aktuellen Erfordernissen und Ansprüchen an moderne, fertigungsnahe IT-Systeme in vollem Umfang gerecht wird, lässt sich vor allem an den vielen positiven Reaktionen der MES-Anwender erkennen. Die vielfältigen Möglichkeiten des neuen rollenorientierten MES-Desktops, der vor allem individuelle Anpassbarkeit von Style und Inhalt der Applikationen sowie ein innovatives Bedienkonzept bietet, haben selbst langjährige Nutzer des MES HYDRA von MPDV begeistert. Neben den vielen neuen Funktionalitäten und der ergonomischen Bedienung wird außerdem die leichte Integrierbarkeit in die bestehende HYDRA-Umgebung, die quasi per Plug&Play erfolgt, lobend erwähnt.

Aber auch die IT-Strategen sehen ihre Vorteile, basiert doch das MOC auf einer serviceorientierten Architektur (SOA) und auf modernen Software-Plattformen wie .NET und Java. Darüber hinaus garantiert MPDV mit dem MOC als einer der ersten MES-Anbieter die flächendeckende Unicode-Fähigkeit seiner MES-Lösungen - ein Vorteil, den insbesondere international oprerierende Unternehmen zu schätzen wissen, die MES-Anwendungen an allen Standorte in unterschiedlichsten Sprachregionen in einheitlicher Form nutzen wollen.

Übereinstimmend mit den inhaltlichen und terminlichen Vorgaben der Roadmap, in der die Weiterentwicklung des MOC dokumentiert ist, wurden nun neben den beiden bestehenden Feature Sets Order Data (FSO) und Machine Data (FSM) weitere interessante MOC-Funktionen für neue MES-Anwendungsbereiche freigegeben.

Prozessüberwachung und -Monitoring mit dem MOC

Das neue Feature Set "Process Data" (MOC-FSP) stellt vielfältige Funktionen für die Online-Überwachung und Auswertung von Prozessdaten zur Verfügung, die in der HYDRA-Datenbank gespeichert sind. Damit reagiert MPDV auf die Anforderungen vieler Fertigungsunternehmen, die nicht nur die Qualität ihrer Produkte dokumentieren, sondern auch den Nachweis erbringen müssen, unter welchen Prozessbedingungen diese hergestellt wurden. Zusätzlich ist es möglich, Prozesswerte in Korrelation zu anderen Produktionsdaten zu beobachten und damit wechselseitige Beeinflussungen zu erkennen oder Rückschlüsse zu Ressourcenübergreifenden Schwachstellen im Produktionsprozess ziehen zu können. Unbestritten ist auch, dass die MOC-Funktionen ein ideales Werkzeug zur Optimierung von Prozessen sind.

Eine Auswahl der verfügbaren Funktionen:

Online-Anzeige der Prozesswerte mit Urwerten, als Trendlinie, in Form von Zeigerinstrumenten und individuell definierbaren, grafischen Prozessschaubildern

Grafische Prozessanalyse für die variable Auswertung von korrelierenden Daten aus dem Fertigungsprozess. Die Darstellung erfolgt in Form von Urwertkarten mit der Möglichkeit, mehrere Merkmale in einem Diagramm auszuwerten oder innerhalb zuschaltbarer Urwertkarten darzustellen.

Neben den Prozessparametern lassen sich auch Eingriffs- und Toleranzgrenzen oder statistische Verdichtungen zum Beispiel in Form von Xquer-Karten als Trendlinie anzeigen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Daten zu Maschinen, Aufträgen, Produktionslosen oder Chargen für korrelative Betrachtungen mit einzublenden.

Tabellarische Auswertung von Prozessereignissen, die im Sinne von Prozessstörungen erkannt wurden. Durch die individuelle Filterung nach dem Zeitraum oder durch Gruppierungen nach der entsprechenden Maschine oder dem einzelnen Prozessereignis wird automatisch ein aussagekräftiges Störprofil erzeugt.

Grenzwertverletzungen mit Auflistung der exakten Zeitpunkte, wann Prozesswerte Toleranz- oder Eingriffsgrenzen und in welcher Form verletzt haben.

Dokumentation von Sollwertänderungen, die von den Maschinen- und Anlagenbedienern im laufenden Prozess vorgenommen wurden. Damit ist exakt nachweisbar, wer in den laufenden Prozess eingegriffen hat, welche Parameter wann und auf welchen neuen Sollwert geändert wurden.

Werkzeug- und Ressourcenmanagement im MOC

Viele Fertigungsunternehmen kennen enge Abhängigkeiten zwischen der Beschaffenheit und Verfügbarkeit der Werkzeuge einerseits und dem Ausschussgrad oder der Produktqualität und Lieferfähigkeit auf der anderen Seite. Das wiederum heisst, dass Werkzeuge und Ressourcen im Produktionsprozess eine immer wichtigere Rolle spielen. Fehlen sie, sind sie defekt oder schlecht gewartet, sind Lieferverzögerungen, hohe Ausschussquoten und Qualitätsprobleme die zwangsläufige Folge.

Bei vielen Anwendern des MES HYDRA werden heute bereits Werkzeug- und Ressourcendaten zusätzlich zu den auftrags- und maschinenbezogenen Werten erfasst. Mit dem neuen Feature Set "Tool / Ressource Management" stellt MPDV nun innerhalb des MOC einen rollenorientierten Desktop zur Verfügung, der die gespeicherten Daten unter vielfältigsten Gesichtspunkten auswertet und visualisiert.

Im Überblick eine Auswahl der verfügbaren Funktionen:

Ressourcenübersicht mit Anzeige des aktuellen Status von Werkzeugen bzw. anderen Ressourcen, die als zentrales Hilfsmittel für die Instandhaltung und die Fertigungssteuerung dient. Werden weitere Informationen benötigt, können zum Beispiel Stammdaten inkl. Zeichnungen oder Fotos zum Werkzeug angezeigt werden.

Wartungskalender zum Hinterlegen von Wartungs- bzw. Instandhaltungsaktivitäten und zur Online-Überwachung der Wartungsintervalle. Die Vorgabe der Wartungsintervalle kann für wiederkehrende oder einmalige Aktivitäten auf Basis von Takten oder Hüben, Zeiträumen und Betriebsstunden erfolgen.

Ressourcenhistorie mit einer tabellarischen Auflistung der Historie von Werkzeugen und Ressourcen. Damit wird der komplette Lebenslauf inkl. der Einzelereignisse wie Auftragsmeldungen, Statuswechsel, Maßnahmen, durchgeführte Instandhaltungen oder Wartungsintervallüberschreitungen dokumentiert.

Ressourcenbelegung mit der grafischen Anzeige der Planungssituation von Werkzeugen und Ressourcen. Diese Funktion steht in enger Verbindung mit der grafischen Plantafel, in der parallel zur Belegung der Maschinen mit Fertigungsaufträgen eine Verfügbarkeitsprüfung von Werkzeugen und Ressourcen stattfinden kann. Dabei werden automatisch die Vorgaben oder Restriktionen aus dem Wartungskalender und der aktuelle Status berücksichtigt.

Ressourceneinsatz für die Auswertung und Kontrolle von betriebswirtschaftlichen Parametern zu Werkzeugen und Ressourcen. Hier werden die erfassten Mengen und Ist-Zeiten auf individuell einrichtbare Sammelkonten verbucht, verdichtet und für das Controlling aufbereitet.

MPDV Mikrolab GmbH

Die MPDV Mikrolab GmbH (www.mpdv.de) ist ein führendes Systemhaus, das sich seit über 30 Jahren mit der Erfassung und Verarbeitung von Unternehmensdaten im Fertigungs-, Personal und Qualitätsbereich beschäftigt. Weltweit sind über 160 Mitarbeiter an zehn Standorten in Deutschland, Frankreich, Singapur, der Schweiz und den USA für MPDV tätig.

Die MES-Lösungen von MPDV schaffen die notwendige Transparenz in Fertigungsunternehmen aller Branchen und Unternehmensgrößen und decken Verbesserungspotenziale auf. So sind Sie jederzeit über die IST-Situation informiert, können schnell reagieren und Ihre Planung darauf ausrichten. So kann die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens durch die Verbesserung der Prozesse signifikant gesteigert werden. Für jeden Einsatzzweck und Anwender bietet MPDV die richtige MES-Lösung: Ob als eigenständiges System (HYDRA-MES), vollständig in SAP integriert (xMES) oder als Kennzahlensystem (MES-Cockpit).

Als integriertes, modular strukturiertes MES-System bietet HYDRA leistungsfähige Funktionen in den Bereichen: BDE / Auftragsdaten, Leitstand, Maschinendaten, Material- / Produktionslogistik, Werkzeugdaten / DNC, Qualitätsmanagement / CAQ, Tracking & Tracing (Traceability), Prozessdaten, Personalzeit / PEP, Leistungslohnermittlung, Zutrittskontrolle.

Mit xMES bietet MPDV Anwendern eine vollständig in SAP integrierte MES-Lösung an. xMES setzt direkt auf der Composite Application MII (Manufacturing Integration and Intelligence) der SAP AG auf bzw. nutzt deren Tools und ist vollständig in die Infrastruktur auf Basis des SAP NetWeaver eingebettet.

Als Complementary Software Partner der SAP AG kann MPDV auf weitreichende Erfahrungen aus über 270 realisierten Projekten im SAP-Umfeld verweisen. Anwender werden dabei unterstützt, MES-Funktionen im Zusammenwirken mit den SAP-Funktionen optimal einzusetzen und damit die Lücke zwischen den Fertigungsprozessen und der Managementebene zu schließen.

Neben der Entwicklung von Systemlösungen beschäftigt sich MPDV im Rahmen der Initiative MPDV Campus (www.mpdvcampus.de) verstärkt mit Fragen der Wirtschaftlichkeit im modernen Fertigungsumfeld, fördert neue Ideen und stellt innovative Lösungsansätze und Methoden vor.