Ab nach Pankow - Das sind die Berliner Trendviertel 2017

(PresseBox) ( Berlin, )
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Movinga hat über 6.000 Berliner Umzugsanfragen der vergangenen 12 Monate untersucht
Pankow ist am beliebtesten, nach Spandau wollen nur 3 Prozent der Umziehenden
Die größte Kieztreue zeigen Bewohner aus Treptow-Köpenick
Ein Drittel der Umziehenden führt es nur in einen Nachbarbezirk ihres aktuellen Wohnorts
Umzüge aus Charlottenburg haben das höchste Umzugsvolumen (ca.23 m3), Umzüge aus Neukölln mit ca. 19 m3 das Geringste


Movinga, die einzige Online-Plattform für Umzüge mit TÜV-SÜD Zertifizierung, hat über 6.000 Umzugsanfragen in Berlin von Oktober 2016 bis September 2017 analysiert, um die aktuellen Trendbezirke zu identifizieren. Klarer Gewinner ist Pankow – fast jeder fünfte Umzug innerhalb Berlins hat das nördliche Viertel zum Ziel. Besondere Kieztreue findet sich hingegen vor allem im Süden der Stadt. Die durchschnittliche Distanz der Umzüge beträgt ca. 18 km.

Pankow und Mitte sind Sieger der Umzugsdestinationen

Klarer Destinations-Gewinner unter den 12 Stadtteilen ist Pankow: Fast jeder fünfte Umzug innerhalb der Stadt (19,3 Prozent) führt in das nördliche Viertel. Ganze 71 Prozent davon zieht aus den Nachbarbezirken her. Mit einem durchschnittlichen Mietspiegel von 12,43 € pro Quadratmeter[1] liegt der Bezirk unter dem Berliner Marktdurchschnitt von 13,40 €/ m2 für Neubauten.

Am teuersten wohnt es sich im Stadtteil Mitte, wo man durchschnittlich 15,8 € pro Quadratmeter Wohnfläche zahlt – dafür lebt man hier Tür an Tür mit hippen Cold-Brew-Coffee-Boutiquen. Und der Wohnpreis scheint wenige abzuschrecken, denn immerhin 13 Prozent aller Umziehenden innerhalb Berlins zieht es nach Mitte – das Viertel landet damit auf Platz zwei des Trendbezirk-Rankings.

Weniger beliebt sind Reinickendorf und Spandau – nur 5 bzw. 3 Prozent der Umziehenden haben die beiden Stadtteile zum Ziel. Dabei zählen sie mit einem unterdurchschnittlichen Mietspiegel zu den günstigsten Bezirken, nur übertroffen von Marzahn-Hellersdorf (9,83 €/ m2).

Charlottenburger sind die Könige im Kistenpacken

Das durchschnittliche Umzugsvolumen innerhalb Berlins beträgt 20,75 m3. Das entspricht in etwa dem Haushalts-Volumen einer 3-Zimmer-Wohnung – oder einer stolzen Anzahl von über 40 Trabbi-Kofferräumen. Die meisten Kisten werden dabei im Westen gepackt: Umziehende aus Charlottenburg-Wilmersdorf geben ein durchschnittliches Haushaltsvolumen von fast 23 m3 an. Getreu seinem Image „arm aber sexy“ geht es hingegen in Neukölln zu – mit einem durchschnittlichen Umzugsvolumen von „nur“ 19,2 m3 lebt man hier asketischer als im Westen.

Große Kieztreue in Treptow-Köpenick

Beim Ranking der Kieztreue gibt es einen überraschenden Sieger – wer einmal in Treptow-Köpenick wohnt, bleibt gerne da. Ca. 62 Prozent der Umzüge finden im eigenen Viertel statt. Kein Wunder, denn der Bezirk zählt zu den grünsten und wasserreichsten Berlins: Von den 16.840 ha Gesamtfläche sind über die Hälfte von Wald- und Seenlandschaft bedeckt[2]. Eine ähnliche Kieztreue beim Umzug zeigt jeder zweite Umziehende aus Marzahn-Hellersdorf (56,7 Prozent), Pankow (55,6 Prozent) und Reinickendorf (54,8 Prozent). Anders Friedrichshain/Kreuzberg und Neukölln: nur ca. ein Drittel der Umzüge bleibt beim Wohnungswechsel im gleichen Viertel.

Insgesamt sind die Berliner innerhalb der letzten 12 Monate über eine Gesamtdistanz von 107.867 km umgezogen – das entspricht über 2.900 Runden mit der Ringbahn.

Finn Hänsel, Geschäftsführer von Movinga dazu: „Als One-Stop-Shop für umzugsnahe Dienstleistungen können wir Umzugstrends früh erkennen und unsere Services an die aktuellen Bedürfnisse der Kunden anpassen. Die Analyse der Umzüge in Berlin bestätigt vor allem unser Vorhaben, unser Service-Angebot innerhalb einer Stadt noch weiter auszubauen“.

Weitere Informationen und Grafiken zur Berliner Umzugsstudie finden Sie hier.

[1] Quelle: Wohnpreis.de, Oktober 2017

[2] Berlin.de 2017
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