Gute Daten, positive Börsen

Marktrückblick

Luxembourg, (PresseBox) - Die zuletzt erwähnte europäische Konjunkturlokomotive bleibt weiterhin in Fahrt. Die Unternehmensgewinne stiegen stetig und die Börsen erreichten neue Höchststände. Gestützt wird diese Entwicklung unter anderem durch steigendes Verbrauchervertrauen und den stabilen Arbeitsmarkt. Mit zuletzt 9,4 Prozent erreichte die Arbeitslosenquote im Euro-Raum den niedrigsten Stand seit der Finanzkrise. Auch die Sorgenkinder der Euro-Zone - wie Spanien und Italien - sind von der positiven Entwicklung nicht ausgenommen. Spitzenreiter bleibt aber weiterhin Deutschland – hier verzeichnet man mit zuletzt 5,7 Prozent die geringste Arbeitslosenquote seit der Wiedervereinigung. Nur Japan kann mit 3,1 Prozent eine noch niedrigere Arbeitslosigkeit aufweisen. Beflügelt von einer wachsenden Industrieproduktion und steigenden Verbraucherpreisen konnten die japanischen Märkte deutliche Zuwächse verzeichnen. Auch in den USA stieg zuletzt die Zahl der Beschäftigten um 138.000. Allerdings blieb der Wert deutlich hinter den Erwartungen zurück und deutet auf eine erste Abkühlung hin. Obwohl auch das Geschäftsklima in den USA gut ist, kommt das Wirtschaftswachstum nicht richtig in Fahrt. Zuletzt fiel die amerikanische Kerninflationsrate auf 1,9 Prozent zurück.

Der Preis für ein Barrel Öl der Sorte Brent fiel um über zwei US-Dollar auf 49,95 Dollar. Bei den Währungen legte der Euro gegenüber dem US-Dollar weiter etwas zu und notiert nun bei 1,13 EUR/USD. Der japanische Yen konnte gegenüber dem Euro im Laufe der letzten Woche etwas an Wert gewinnen.

Vor diesem Hintergrund schnitt der japanische Aktienmarkt am besten ab. Um 2,7 Prozent (in EUR) konnte der Topix vergangene Woche dazugewinnen. Auch der europäische sowie der amerikanische Aktienmarkt konnten Zuwächse verzeichnen. Dabei konnte die Euro-Zone eine bessere Performance als Gesamteuropa aufweisen. Insgesamt entwickelten sich die Industriestaaten deutlich besser als die Schwellenländer. Die Emerging-Markets und die Asean-Region mussten erneut eine Underperformance in Kauf nehmen. Auf Sektorebene ergab sich folgendes Bild: In Europa und den USA verzeichneten vergangene Woche die Titel aus den Sektoren Gesundheitswesen, Industrie, IT und Consumer eine Outperformance. Werte aus den Bereichen Finanzen, Energie und Rohstoffe wiesen eine Underperformance auf. Hinsichtlich des Investmentstils konnte erneut das „Growth“-Segment besser als „Value“-Werte abschneiden, welche leicht im Minus lagen. Auch hinsichtlich der Kapitalisierung zeichnete sich ein ähnliches Bild wie in der vorherigen Woche ab: Sowohl in den USA als auch in Europa konnten kleinkapitalisierte Werte („Small Caps“) jeweils besser abschneiden als „Large Caps“.

Im Rentenbereich entwickelten sich Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating am besten, gefolgt von Hochzinsanleihen und Staatsanleihen, wobei Staatsanleihen leichte Verluste hinnehmen mussten. US-Staatsanleihen wiesen, auf währungsgesicherter Basis, eine klare Outperformance auf und auch Anleihen aus den Emerging Markets (sowohl Hart- als auch Lokalwährungsanleihen) schnitten besser ab als Euro-Staatsanleihen.

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Moventum S.C.A

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