Fed mit erstem Zinsschritt in 2017

Marktrückblick

Luxembourg, (PresseBox) - Das zentrale geldpolitische Ereignis der vergangenen Handelswoche war der Zinsschritt durch die US Notenbank. Der Leitzinskorridor wurde dabei um 25 Basispunkte auf nun 0,75 bis 1,00 Prozent angehoben. Bei der Pressekonferenz wurden zwar Verbesserungen bei der Investitionsnachfrage und eine gestiegene Inflationsrate angeführt, jedoch werde weiterhin eine moderate geldpolitische Straffung verfolgt. Für das laufende und das kommende Jahr zeigt der Median bei den FOMC-Mitgliedern jeweils drei Zinserhöhungen von 25 Basispunkten an. In den USA zeigten sich die Umfragewerte für März beim Philly Fed Index und dem Empire State Index trotz Rückgang freundlich. Nachdem beide Werte in den vergangenen Monaten stark angestiegen waren, kam es nun zu einem technischen Rücksetzer. In Deutschland stieg die ZEW-Lagebeurteilung auf 77,3 Punkte weiter an. Bei den ZEW-Konjunkturerwartungen kam es ebenfalls zu einem leichten Anstieg auf 12,8 Punkte. Die geringe Aufwärtsbewegung zeigt die derzeitige Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Konjunktur an. Gerade die bevorstehenden Wahlen in einigen EU-Ländern und die damit verbundenen politischen Risiken halten die Unsicherheit für die deutsche Wirtschaft weiter auf einem relativ hohen Niveau.

Der Ölpreis der Sorte Brent konnte sich nach dem Kurseinbruch in der Vorwoche stabilisieren und schloss bei 51,67 US-Dollar je Barrel. Bei den Währungen verlor der US-Dollar gegenüber dem Euro um 0,79 Prozent und verharrte bei 1,07 EUR/USD. Gegenüber dem japanischen Yen verlor der Euro um 0,70 Prozent.

In diesem Umfeld entwickelte sich aus Sicht des Euro-Anlegers der europäische Aktienmarkt, gefolgt vom japanischen und US-amerikanischen Aktienmarkt, am besten. Die Emerging Markets schnitten signifikant besser ab als der MSCI World und innerhalb der Schwellenländer entwickelte sich die ASEAN-Region auf gleichem Niveau. Innerhalb Europas lag der DAX hinter dem MSCI Europe. Auf Sektorebene ergab sich folgendes Bild: in den USA entwickelten sich die Bereiche Versorger, Telekom und Grundstoffe am besten. Eine unterdurchschnittliche Entwicklung wiesen die Sektoren Finanzen, Gesundheit und Industrie auf. In Europa sah das Bild wie folgt aus: Eine Outperformance zeigten Werte aus den Sektoren Grundstoffe, nicht-zyklischer Konsum und Industrie. Underperformer waren die Sektoren Finanzen, Öl&Gas und zyklischer Konsum. Kleinkapitalisierte Werte (Small Caps) schnitten gegenüber Large Caps in Europa schwächer und in den USA besser ab. Hinsichtlich der Investmentstile „Value“ und „Growth“ entwickelte sich das Growth-Segment in Europa und in den USA besser.

Im Rentenbereich entwickelten sich Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating am besten, gefolgt von Staatsanleihen und Hochzinsanleihen. Anleihen aus den Emerging Markets konnten wiederholt eine deutliche Outperformance gegenüber Euroland-Staatsanleihen generieren.

Bei der ausgewiesenen Performance handelt es sich um die erzielte Bruttorendite der Fondsvermögensverwaltung MoventumPlus Aktiv, MoventumPlus Private Wealth Management.

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