Fed hält Zinsniveau konstantcd

Marktrückblick

(PresseBox) ( Luxembourg, )
In der vergangenen Woche lag die Aufmerksamkeit der Märkte vor allem auf der Zinsentscheidung der amerikanischen Notenbank und auf der weiteren Eskalation des Konflikts zwischen den USA und Iran durch den Drohnenabschuss. Die Fed entschied auf ihrer Sitzung, das Zinsniveau konstant zu halten, äußerte aber erste Bedenken bezüglich der niedrigen Inflation.
In den USA wurden unerwartet pessimistisch stimmende Zahlen zu Fertigung und Dienstleistung veröffentlicht. So fiel der Philadelphia Fed Produktionsindex von 16,6 um 0,3 Punkte im Juni und deutet damit auf eine Verschlechterung der Stimmung hin. Außerdem veröffentlichte IHS Markit Zahlen zu ihren PMI, welche für die Fertigung von 50,1 auf 50,5 gestiegen und für Dienstleistungen von 50,9 auf 50,7 im Juni gefallen sind.
In der Eurozone legte der Composite EMI im Juni von 51,8 auf 52,1 zu, wobei der Index für den Industriesektor nach wie vor mit 47,8 Punkten rezessive Signale sendet.

Der Preis für Öl der Sorte Brent verteuerte sich gegenüber der Vorwoche stark um 4,26 Prozent auf 65,2 US-Dollar je Barrel. Der US-Dollar wertete gegenüber dem Euro ab und verbilligte sich um 0,84 Prozent. Auch der Yen wertete gegenüber dem Euro ab – um 0,18 Prozent.

Die globalen Aktienmärkte entwickelten sich im Allgemeinen positiv. Amerikanische und europäische Titel gewannen dabei im Durchschnitt mehr als japanische. In den USA gewannen große Unternehmen in der Regel stärker an Wert als kleine Gesellschaften, zudem entwickelte sich Growth besser als Value. Bei den europäischen Titeln verhielt es sich ebenso. Auf Sektorebene entwickelten sich in den USA Unternehmen aus den Bereichen Energie, IT und Gesundheitswesen am besten, während Unternehmen aus den Bereichen Verbrauchsgüter, Rohstoffe und Finanzen leichte Verluste einstecken mussten. In Europa konnten sich Titel aus den Sektoren IT, Energie und Konsumgüter am besten entwickeln, Unternehmen aus den Bereichen Kommunikation, Verbrauchsgüter und Versorgung konnten dagegen allenfalls kleine Gewinne mitnehmen.

Auf dem europäischen Rentenmarkt entwickelten sich Staatsanleihen positiv, wobei Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating noch besser abschnitten. Anleihen aus dem Hochzinssegment erfuhren einen positiven Zuwachs, Lokalwährungsanleihen aus den Entwicklungsländern jedoch übertrafen mit ihrer starken Entwicklung sämtliche Formen.

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