Der Aufschwung gewinnt an Kraft

Marktrückblick

(PresseBox) (Luxembourg, ) Nach der sehr positiven Entwicklung bei den Einkaufsmanagerindizes in der Vorwoche konnte auch der ifo Geschäftsklimaindex in der vergangenen Handelswoche nachziehen. Der Wert stieg demnach im März von 111,0 auf 112,3 Punkte. Dies entspricht dem höchsten Stand seit Juli 2011. Die Komponenten Erwartungen und Lage konnten dabei zulegen.

Lediglich im Wirtschaftsbereich Großhandel gab es einen Rücksetzer. Dies lag jedoch an dem äußerst starken Anstieg im Vormonat. Damit scheint die Konjunkturbeschleunigung weiter an Fahrt zu gewinnen. Beim nachlaufenden Konjunkturindikator Arbeitsmarkt kann diese zunehmende Dynamik bereits abgelesen werden. Demnach sank im März die saisonbereinigte Arbeitslosenquote mit 30.000 deutlich stärker als die Konsenserwartung von 10.000. Daher fällt die Frühjahrsbelebung stärker als üblich aus. Der Anstieg der Konsumentenpreise in der Eurozone ging gemäß der ersten Schätzung stärker als erwartet zurück. Nach 2,0 Prozent im Vormonat stiegen die Preise nur noch um 1,5 Prozent an. Der Rückgang war dabei breit über die Komponenten im Warenkorb gestreut.

Der Ölpreis der Sorte Brent konnte sich nach starken Verlusten in den Vorwochen wieder erholen und schloss bei 52,83 US-Dollar je Barrel. Bei den Währungen legte der US-Dollar nach einer Schwächephase gegenüber dem Euro um 1,03 Prozent zu und stieg auf 1,07 EUR/USD. Gegenüber dem japanischen Yen verlor der Euro um 0,68 Prozent.

In diesem Umfeld entwickelte sich aus Sicht des Euro-Anlegers der US-amerikanische Aktienmarkt, gefolgt vom europäischen und japanischen Aktienmarkt, am besten. Die Emerging Markets schnitten nach anhaltender Outperformance schlechter ab als der MSCI World. Innerhalb der Schwellenländer entwickelte sich die ASEAN-Region besser, in Europa lag der DAX deutlich vor dem MSCI Europe. Auf Sektorebene ergab sich folgendes Bild: In den USA entwickelten sich die Bereiche Energie, zyklischer Konsum und Grundstoffe am besten. Eine unterdurchschnittliche Entwicklung wiesen die Sektoren Versorger, Telekom und nicht-zyklischer Konsum auf. In Europa sah das Bild wie folgt aus: Eine Outperformance zeigten Werte aus den Sektoren Versorger, Energie und Öl & Gas. Underperformer waren die Sektoren Telekom, nicht-zyklischer Konsum und Grundstoffe. Kleinkapitalisierte Werte (Small Caps) schnitten gegenüber Large Caps in Europa leicht schwächer und in den USA deutlich besser ab. Hinsichtlich der Investmentstile „Value“ und „Growth“ entwickelte sich das Value-Segment in Europa und in den USA besser. 

Im Rentenbereich entwickelten sich Hochzinsanleihen am besten, gefolgt von Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating und Staatsanleihen. Anleihen aus den Emerging Markets schnitten nach anhaltender Outperformance gegenüber Euroland-Staatsanleihen schwächer ab.

Entwicklung der einzelnen Moventum Portfolios

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In der vergangenen Handelswoche konnten alle Portfolios eine positive Entwicklung erwirtschaften. Rentenseitig führte die kurze Durationspositionierung zu relativen Nachteilen. Die Beimischungen von Unternehmensanleihen (Hochzinsanleihen und Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating) konnten gegenüber Euroland-Staatsanleihen einen deutlichen Mehrwert liefern. Anleihen aus den Schwellenländern entwickelten sich hingegen schwächer als Euroland-Staatsanleihen. Auf der Aktienseite brachte die Beimischung der Emerging Markets keine Vorteile. Auf Sektorebene konnte die Übergewichtung des IT-Sektors wiederholt einen spürbaren Zusatzertrag generieren.

MoventumPlus Private Wealth Management – Fondsvermögensverwaltung, die ein Investmentziel von drei bis sechs Prozent pro Jahr anstrebt. Interessant für Anleger, die nicht länger bereit sind ihr Kapital den Schwankungen der Märkte auszusetzen. Durch die Steuerung über Risikoparameter undKorrelationen wird eine deutliche Reduzierung der Wertschwankungen erreicht.

Die vergangene Handelswoche war von positiven Aktien- sowie Rentenmärkten geprägt. Lediglich die Emerging Markets schnitten schwächer ab. Dabei konnte das PWM Portfolio um 35 Basispunkte zulegen. Zu den größten Gewinnern gehörten die Sektorfonds DNB Technology retail (+2,29%) und PHARMA/wHEALTH (+1,72%). Auch der AXA IM FIIS US Short Dur HY (+1,43%) konnte deutlich zulegen und profitierte dabei von einem stärkeren US Dollar (+1,02%). Auf der anderen Seite wirkte sich diese Marktentwicklung stark negativ auf die Absicherungsstrategie Amundi Fds Absolute Vol Euro Eqs (-2,56%) aus und auch die Volatilitätsstrategie Assenagon Alpha Volatility (-0,42%) liess nach.

Moventum S.C.A


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