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Zetsche: „Wir wollen jedes Jahr um mindestens sechs Prozent wachsen“

(PresseBox) (Stuttgart, ) Nach dem Verkauf der Konzernmarke Chrysler will die künftige Daimler AG stärker als der Markt wachsen, die Umsatzrendite des Hauptkonkurrenten BMW übertreffen und die Produktionszeit pro Auto mittelfristig um weitere 18 Prozent absenken. Dies kündigte Konzernchef Dieter Zetsche im Gespräch mit der Branchenzeitung auto motor und sport an. „Wir werden unsere Umsatzrendite so weit vorantreiben, dass wir im Premiummarkt führend sind“, sagte Zetsche dem Magazin. Schon 2007 wolle Daimler belegen, „dass wir die angepeilte Umsatzrendite von mehr als sieben Prozent erreichen. Auf Basis der Bilanz 2007 werden wir dann den Weg nach vorne beschreiben.“ 2006 lag die Umsatzrendite von BMW bei 8,4 Prozent und damit deutlich über dem Ergebnis von Daimler.

Zur Steigerung der Rendite plant Daimler auch nach Auslaufen des aktuellen Sparprogramms Core Ende 2007 weitere Einschnitte. „Core war sehr erfolgreich. Aber wir haben noch mehr vor und haben dafür klare Bausteine definiert, beispielsweise das Thema Modulstrategie, die wir jetzt aufbauen und die ihren Nutzen nach der Core-Phase an den Tag legen wird. Daneben wollen wir die Zahl der Stunden weiter reduzieren, die wir benötigen, um ein Fahrzeug zu fertigen. In 2006 haben wir uns hier um 12 Prozent verbessert, in 2007 werden wir einen weiteren erheblichen Schritt tun. Mittelfristig wollen wir uns um 30 Prozent verbessern. Andere Felder definiert gerade ein kleiner Kreis von Top-Führungskräften. Das ist aber noch nicht abgeschlossen.“ Beim Umsatzwachstum will die neue Daimler AG einen Wert von mindestens sechs Prozent pro Jahr erreichen. „In den letzten 10 Jahren betrug das Wachstum von Daimler neu durchschnittlich fünf bis sechs Prozent pro Jahr. Dieses Level müssen wir mindestens halten“, so Zetsche.

Mit dem Chrysler-Verkauf sind die großen Veränderungen im Konzern laut Zetsche abgeschlossen, ein Verkauf etwa der Marke Smart oder ein Börsengang der Truck-Group seien nicht geplant. „Ich kann klar sagen, dass wir hier eine eindeutige Position haben: Unser Ziel ist es, die Pkw- und Lkw-Sparte auch künftig unter dem Dach der Daimler AG zu führen.“ Smart entwickle sich erfolgreich und bleibe ebenfalls im Konzern. „Entgegen aller Unkenrufe entwickelt sich Smart hervorragend. Wir werden mit Smart dieses Jahr wieder Geld verdienen und das wird weiter nach oben gehen. Wir erfreuen uns gerade hervorragender Auftragseingänge. In USA liegen uns bereits 12.000 Bestellungen vor.“

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