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Pressemitteilung BoxID: 238130 (Motor Presse Stuttgart GmbH & Co. KG)
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Opel ruft 166.000 Autos in die Werkstätten

Größter Rückruf seit Jahren - Betroffen sind Vectra und Signum

(PresseBox) (Rüsselsheim, ) Wegen Problemen mit dem Handbremshebel ruft Opel nach einem Bericht der Online-Ausgabe von auto motor und sport in Deutschland 166.300 Fahrzeuge der Baureihen Vectra und Signum in die Werkstätten zurück. Bei den betroffenen Modellen besteht aufgrund einer zu schwachen Feder die Möglichkeit, dass die Handbremse nicht richtig einrastet. Dadurch kann es zu einem ungewollten Wegrollen des Fahrzeugs kommen. Von der Serviceaktion sind alle Vectra und Signum der Baujahre 2002 bis 2007 betroffen. Die Halter werden von Opel informiert und mit ihren Fahrzeugen in die Werkstätten gebeten.

Während des etwa 15-minütigen Werkstattaufenthaltes wird die betroffene Feder kostenlos ausgetauscht. Laut Aussage eines Opel-Sprechers gegenüber auto-motor-und-sport.de ist es bisher noch zu keinen Personenschäden gekommen. Die Rückrufaktion ist mit über 160.000 Fahrzeugen eine der größten Aktionen der vergangenen Jahre.

2008 hatte Opel nach der Rückrufstatistik von auto motor und sport mit 53.780 Fahrzeugen die meisten Autos zurück gerufen. Allein 47.000 Astra-Fahrer mussten für eine Überprüfung des Öldrucksensors in die Werkstatt. Auch 2007 waren die Modelle aus Rüsselsheim weit oben in der Rückrufstatistik von auto-motor-und-sport.de: 34.000 Opel Corsa und 26.500 Opel Zafira mussten in die Werkstätten beordert werden. Nur Peugeot war 2007 noch stärker von Rückrufen betroffen.