Sebastian Bosch von der Stuttgarter Online-Agentur MOSAIQ MEDIA fordert eine zeitgemäße Führungskultur in der Agenturlandschaft

(PresseBox) ( Stuttgart, )
Der GWA-Frühjahrsmonitor, der letzte Woche erschienen ist, zeigt es ganz deutlich: Neben Umsatzsteigerung und Agenturvergütung, nimmt das Thema Personal einen hohen Stellenwert ein. Die Mehrheit der befragten Agenturen geben an, dass sie dieses Jahr den Personlausbau erhöhen wollen. Gleichzeitig sehen sich die Agenturen mit der Problematik des qualifizierten Nachwuchsmangels konfrontiert. Nicht zuletzt, weil sich das schlechte Image der fehlenden Wertschätzung und der Ausbeutungshaltung hartnäckig in den Köpfen der Bewerber verankert hat.

"Die meisten Agenturchefs haben die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Sie haben nicht wahrgenommen, dass die Mitarbeiter immer mehr nach Sinn und Balance suchen und sich nicht mehr uneingeschränkt kaputtschuften wollen. Ich denke, dass sich Arbeitgeber, die sich wie Gutsherren verhalten, nicht wundern dürfen, wenn ihnen die Mitarbeiter wegrennen", sagt Sebastian Bosch, der selbst Geschäftsführer der Online-Agentur MOSAIQ MEDIA in Stuttgart ist. Er wünscht sich eine Führungskultur, die sich den aktuellen Entwicklungen in der Berufswelt anpasst. Sie berücksichtigt das Streben der neuen Generation von Arbeitnehmern nach Anerkennung und Sinn ihrer Arbeitsleistung und Förderung der individuellen Stärken. Sie berücksichtigt aber auch, den zunehmenden Wettbewerb und den steigenden Kosten- und Konkurrenzdruck der Arbeitgeber. Für Bosch ist die Führungskraft die Schlüsselfigur, die die Lösung dieses komplexen Unterfangens bereithält.

Basis hierfür ist der richtige Führungsstil. Im Allgemeinen wird zwischen einer Produktions- oder einer Mitarbeiterausrichtung unterschieden. Entweder beschäftigt sich die Führungskraft mit den Leistungen eines Unternehmens und orientiert sich sehr stark an der Optimierung von Qualität und Quantität der Kompetenzen. Oder sie geht intensiv auf die Belange der Mitarbeiter ein, um das Team zu motivieren und es zu einer leistungsbereiten Belegschaft zu machen, die das Unternehmen profitabel zu wirtschaften. "Wie so oft, liegt die Wahrheit in der Mitte", sagt Sebastian Bosch. Für Ihn macht ein guter Führungsstil aus, dass ein ausgeglichener Mix aus autoritären und kooperativen Elementen angewendet wird.

Verblüffend ist auch das Ergebnis einer Umfrage des Münchner Geva-Instituts zum Thema Führungskultur, bei der die Manager ihren Führungsstil selbst einschätzen sollten und anschließend von ihren Mitarbeitern eingestuft wurden. Ca. 34% der Führungskräfte hatten angegeben, dass sie einen sachorientiert-kooperativen Stil pflegen. Von den Mitarbeitern waren nur ca. 7% der gleichen Meinung. "Das Ergebnis offenbart, das sich Führungskräfte ihrer oft negativen Wirkung gar nicht bewusst sind. Das zeigt sich in ihrer Kommunikation, ihrem Handeln und in ihrer Herangehensweise mit Aufgabenstellungen. Ich persönlich habe diese Erfahrung auch erst machen müssen. Meine Aufgabe als Business-Coach hat mir bei der Selbsteinschätzung sehr geholfen" erklärt Sebastian Bosch.

Seitdem setzt er mit seinem Führungsstil auf die individuelle Mitarbeiterführung und das individuelle Wertesystem der Mitarbeiter. Das bedeutet, dass er durch intensive Gespräche und einer ausgeprägten Feedback-Kultur herausfindet, welche Motivationsstruktur der einzelne Mitarbeiter hat und welche Anreize ihn zu Höchstleistungen treiben. So kann er entscheiden, wie er das Ziel einer Aufgabe oder eines Projektes formuliert. Ist das Ziel die Stabilität der Agentur? Oder kann es bei Erfolg den Verantwortungsbereich des Mitarbeiters erweitern?

Diese individuelle Vorgehensweise kostet zwar Zeit und Engagement, ist jedoch erfolgversprechender als eine Motivation nach dem Gießkannenprinzip ohne Berücksichtigung der Persönlichkeit der Menschen, die die Führungskraft motivieren möchte. Wenn jedes Teammitglied bemerkt, dass es auf eine persönliche Art und Weise gefördert wird und die Führungskraft nicht nur als Arbeitskraft sieht, wird sich der Angestellte auch emotional an das Unternehmen binden. Deswegen möchte Sebastian Bosch als positives Beispiel voran gehen und ein Zeichen in der Agenturlandschaft setzen.
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