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Pressemitteilung BoxID: 504800 (Montanuniversität Leoben)
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40 neue Arbeitsplätze für HiTec-Forschung im Werkstoffkomptenzzentrum MCL

(PresseBox) (Leoben, ) Das Materials Center Leoben (MCL), ein COMET K2 Kompetenzzentrum für Material-, Prozess- und Produkt-Engineering, eröffnete vor kurzem in Leoben einen weiteren Standort, der mit 40 neuen Arbeitsplätzen im Hochtechnologiebereich die Zukunftschancen der heimischen Industrie sichert.

Die Industrie ist der Wachstumsmotor Nr. 1 der österreichischen Wirtschaft und sichert direkt und indirekt mehr als 2 Millionen Arbeitsplätze. Damit unsere Industrie im globalen Wettbewerb dauerhaft bestehen kann, braucht sie laufend neue Innovationen. Die Grundlagen dafür werden in Kompetenzzentren wie dem Materials Center Leoben geschaffen, die hochqualitative, zukunftorientierte Forschungsarbeit leisten.

Landesrat Dr. Christian Buchmann: "Die steirischen Kompetenzzentren haben einen großen Anteil an der hohen steirischen F&E-Quote von 4,3 Prozent, mit der wir das Innovationsland Nummer eins in Österreich sind. Das Materials Center Leoben zeigt mit den neu geschaffenen Arbeitsplätzen, wie wichtig die gemeinsame Forschung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft an Zukunftsthemen ist, aus denen am Markt umsetzbare Innovationen entstehen."

Die Schwerpunkte des MCL

Schwerpunkt des MCL, das unter anderem aus Mitteln des Wirtschaftsressorts des Landes Steiermark finanziert wird, ist die Neu- und Weiterentwicklung von Werkstoffen und Herstellverfahren. Es leistet hochqualitative und innovative Grundlagenarbeit für die technologische Weiterentwicklung von Werkstoffen und Herstellverfahren durch österreichische und europäische Unternehmen. Um dem kontinuierlichen Wachstum des MCL gerecht zu werden, wurde ein weiterer Standort in Leoben bezogen. Hier wurden auf 450 m2 Raum 40 neue Arbeitsplätze geschaffen, womit das MCL nunmehr 130 MitarbeiterInnen beschäftigt.

Die neuen Räumlichkeiten

Für das neue Büro wurde eine ganze Etage in einem Gebäude der Leobener Altstadt, das in unmittelbarer Nähe zur MCL-Zentrale und zur Montanuniversität Leoben gelegen ist, saniert. Genutzt wird die Fläche von der MCL-Abteilung für Simulation und Werkstoffmechanik. Dr. Werner Ecker, Leiter der Gruppe: "Um Top-Leistung zu erbringen, braucht es eine Arbeitsumgebung, in der die Besten ihre Qualitäten voll ausspielen können: Hochleistungsrechner und 40 ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze auf der einen Seite, und die Nutzung des historischen Ambientes für inspirierende Teamarbeit auf der anderen Seite." Zusätzlich bietet das MCL seinen MitarbeiterInnen auch andere, herausragende Rahmenbedingungen wie wissenschaftliches Arbeiten in Zusammenarbeit mit führenden Unternehmens- und Wissenschaftspartnern, die Bearbeitung von aktuellen Fragestellungen wie Ressourcenschonung und Leistungsfähigkeit von Werkstoffen, hervorragend ausgestattete Laboratorien und langfristige Beschäftigung und Entwicklungsmöglichkeiten.

Platz für die zukunftsträchtige Werkstoffsimulation

Bisher waren Unternehmen auf oft langwierige und vor allem teure Versuchsreihen angewiesen, um die Möglichkeiten von Werkstoffen oder Werkstoffeigenschaften auszutesten. Die MCL-Gruppe für Simulation und Werkstoffmechanik verfügt nun über Verfahren, um das Werkstoffverhalten von der atomaren Ebene bis hin zu ganzen Bauteilen zu simulieren.

Aufgabe der Abteilung für Simulation und Werkstoffmechanik ist die Neu- und Weiterentwicklung von Simulationen, mit deren Hilfe in der Industrie etwa haardünne Bohrer für die Fertigung kleinster elektronischer Teile oder riesige, langlebigere Tunnelausbruchswerkzeuge realisiert werden können. Mit diesen Methoden und den daraus gewonnenen Erkenntnissen ist MCL ein starker Innovationstreiber und sichert der heimischen und europäischen Wirtschaft einen Vorteil im globalen Wettbewerb und deren MitarbeiterInnen Arbeitsplätze.

Die in den Simulationen gewonnen Erkenntnisse werden von der Industrie genutzt, um am Markt mit Innovationen zu reüssieren, die der heimischen und europäischen Wirtschaft Vorteile im globalen Wettbewerb verschaffen und damit dauerhaft Arbeitsplätze sichern.

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