Bockshornklee: Oho, aber kein Wundermittel!

(PresseBox) ( Berlin, )
Trigonella foenum-graecum (Bockshornklee, Kuhhornklee, Feine Grete, Filigrazie, Schöne Margreth) ist zwar eine alte Speise- und Gewürzpflanze mit einer Fülle medizinaler Wirkungen. Die nachlassende volksmedizinische Erfahrung zusammen mit dem, für den Variationsreichtum der Pflanze mittlerweile bedrohlichen Anbau-Rückgang [a] in Europa stehen immer abenteuerlichere Health Claims und Indikations-Behauptungen gegenüber. Für manche Inverkehrbringer von Bockshornklee-Produkten avanciert die Pflanze schon fast zu einem Wundermittel, einer modernen Panazee gegen Zivilisations- und Alterskrankheiten oder als kraft- und ausdauersteigerndes Ergogen für hochleistungsaffine Arbeitnehmer. Umgekehrt, und eigentlich erstaunlich bei einem so lange vertrauten Lebensmittel und Gewürz, gibt es irrationale Warnungen vor Bockshornklee-Anwendungen, zum Beispiel als Galaktogen. Einigen dieser teilweise absurden, online weit verbreiteten Behauptungen stellt Heilpflanzen-Welt.de die Sachlage aus Studien entgegen und erinnert zudem an die oft vergessenen Techniken bei der thermischen Aufbereitung von Bockshornklee(samen): „Bockshornklee: Oho, aber kein Wundermittel!“.

Quellen

[a] Mikic A: Brief but alarming reminder about the need for reintroducing 'Greek hay’ (Trigonella foenum-graecum L.) in Mediterranean agricultures. Genet Resour Crop Evol. 2015;62:951-8 (Kurzfassung, engl.).
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