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Pressemitteilung BoxID: 529074 (mkt Markt Kommunikation Trends GmbH)
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Der GlasSolator bringt Transparenz in jede Beratung

(PresseBox) (Alsdorf, ) Die Beratung zu Sonnenschutzgläsern ist stets geprägt durch die gewünschte farbliche Optik, das Reflexionsverhalten, den U-Wert, die Lichttransmission und vor allem den g-Wert der Verglasung. Dabei definiert dieser g-Wert die Durchlässigkeit eines Glases für solare Strahlung und steht stets in Abhängigkeit zur Lichttransmission. War die Zielsetzung vor nicht allzu langer Zeit noch die, ein Verhältnis der beiden Werte von 1:2 zu erreichen, also doppelt so viel Licht wie Energie durch die Verglasung zu lassen, wurde mittlerweile diese vermeintlich physikalische Grenze bereits durch innovative Entwicklungen überschritten. Und die Optimierung geht weiter in Richtung 1:3.

Doch in der Beratung blieb bis jetzt immer die Frage, was sind denn 30 % g-Wert, was sind denn 5 % mehr oder weniger im Vergleich zweier Gläser? Das Mehr oder Weniger an Prozenten bei der Lichttransmission lässt sich annähernd durch Bemusterung optisch wahrnehmen, doch die Prozente des g-Wertes bleiben dabei weitestgehend anonyme Zahlen.

Dabei sind die Belange solarer Intensitäten beim Bauen mit Glas stetig stärker zu bewerten und zu berücksichtigen - Stichwort: Sommerlicher Wärmeschutz. Das allerdings gestaltet sich in der Beratung äußerst schwierig, wenn es nur wenigen Experten vorbehalten bleibt, der einzelnen Prozentzahl eines g-Wertes auch eine reale Energiedimension zuzuordnen. Was bedeuten denn beispielsweise 5 % g-Wert-Differenz zwischen zwei Gläsern bei einem bestimmten Projekt an einem definierten Ort? Letztlich wird eindringende Solarenergie automatisch zu Raumwärme, die bis zu einem gewissen Anteil gewünscht, aber bei großflächigen Verglasungen schnell zu Überhitzung führen wird und die Klimatisierung erheblich verteuert. Energie und Wärme werden in Kilowattstunden angegeben und eben leider nicht in Prozent.

Um den Produzenten der g-Werte also eine konkrete Wärmeleistung zuzuordnen, müsste man zunächst einmal wissen, wie viel 100 % sind. Wie viel Kilowatt Energie stellt denn die Sonne durchschnittlich zu einer bestimmten Zeit an einem definierten Ort zur Verfügung, die dann durch die Verglasung dringen kann und den Innenraum um wie viel Kilowatt erhitzt? Dabei sind nachvollziehbar die definierten, beispielhaften 5 % zweier Gläser je nach Ort und Jahreszeit durchaus sehr different. Denn 5 % im Winter in Flensburg differieren erheblich mit 5 % im Sommer in Freiburg. Und das gilt nicht nur für groß dimensionierte Bürohausfassaden aus Glas, sondern natürlich auch für jeden angebauten, privaten Wintergarten oder jede licht durchflutete Glaswand zwischen Wohnraum und Terrasse.

Um nicht nur diesen "5 %", sondern allen Prozentangaben im Zusammenhang mit Glas-g-Werten eine konkrete Energiegröße zu geben und damit eine realistische Wärmebewertung erstellen zu können, gibt es jetzt den GlasSolator.

Dieser beinhaltet die durchschnittlichen Solarintensitäten der 365 Tage eines Jahres in über sechshundert europäischen Regionen, ermittelt über dreißigjährige Messungen. Also durchaus realistische Basis- und keine fiktiven Annahmewerte, auf denen die Berechnungen der verschiedenen Gläser im GlasSolator erfolgen.

Und da neben der Strahlungsenergie natürlich ebenfalls ein Wärmestromdurchgang durch das Glas erfolgt, werden gleichermaßen auch die entsprechenden U-Werte mit berücksichtigt und entsprechend den Analysen im GlasSolator zugeführt. Speziell diese U-Wert-Berechnungen in den Nachtstunden ohne solaren Strahlungseintrag werden auf Wunsch gesondert ausgeworfen, da in warmen Regionen im Sommer oder kalten im Winter auch nachts erheblicher Energietransfer erfolgen kann.

Mit dem GlasSolator lassen sich so einzelne Gläser jeglicher Art bezüglich ihres Energieverhaltens berechnen oder aber es können unterschiedliche Glasprodukte direkt miteinander verglichen werden, um differente Kilowatteinträge zu eruieren. Damit lassen sich angenäherte Betrachtungen zur Entlastung der Gebäudekühlung berechnen und monitäre Einsparungen in jeweiliger Landeswährung angeben. Denn wo weniger unerwünschte Wärme im Gebäudemanagement zu bewältigen ist, sind erhebliche Kosteneinsparungen die Folge.

Seit etwa einem Monat hat der GlasSolator seine Marktreife erlangt und begeistert die ersten User. Ist er doch bei der Beratung ein exzellenter Unterstützer, da die Eingaben sehr einfach und eigentlich immer präsent sind, die Berechnungen selbst sehr fix gehen und die Ergebnisse überzeugen. Bis zu einem Zeitfenster von dreißig Jahren lassen sich seine Berechnungen in die Zukunft projezieren, um so der vermeintlichen Lebensdauer moderner Sonnenschutzgläser gerecht zu werden. Der GlasSolator kann und soll den Klimaexperten nicht ersetzen, sondern ausschließlich dem Glasberater noch mehr Know-how und Transparenz in seine tägliche Arbeit bringen.

Auch die herstellerseitig angebotene Integration des individuellen Produktportfolios größerer Anbieter findet erstes Interesse und wird mittelfristig sicherlich von allen als ideales Marketing-Instrument erkannt werden.

Weitere Details zum GlasSolator finden Sie unter www.glassolator.com.