MITNETZ STROM sorgt für Sicherheit und Stabilität im Stromnetz

Ausbau des Stromnetzes zeigt Erfolge bei Störungen und Netzsicherheitsmanagement

Halle (Saale), (PresseBox) - Der Ausbau des Stromnetzes durch MITNETZ STROM zeigt erste Erfolge. Das Unternehmen hatte im vergangenen Jahr seine Eingriffe zum Netzsicherheitsmanagement reduzieren können. Zusätzlich verzeichnete MITNETZ STROM weniger Störungen im Stromnetz. Der enviaM-Netzbetreiber baut seit Jahren sein Stromnetz in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen kontinuierlich aus. Die Maßnahmen tragen zu einer sicheren und stabilen Stromversorgung bei rund 2,3 Millionen Einwohnern bei.

„Wir konnten den Verkabelungsgrad im Mittel- und Niederspannungsnetz in den vergangenen Jahren deutlich erhöhen. Derzeit sind über 60 Prozent in diesen Spannungsebenen verkabelt. Das macht sich im Störgeschehen mit rund 18 Prozent weniger Störungen zum Vorjahr bemerkbar. Auch die Eingriffe im Netzsicherheitsmanagement konnten wir durch den Netzausbau verringern. Positiven Einfluss hat auch das windruhige Jahr 2016", sagt Dr. Adolf Schweer, technischer Geschäftsführer der MITNETZ STROM.

Der enviaM-Netzbetreiber hat in den vergangenen Jahren sein Mittel- und Niederspannungsnetz kontinuierlich optimiert. Dabei wurden Ortsnetze verkabelt sowie das Stromnetz an die erhöhten Leistungsanforderungen der zunehmenden Einspeisung erneuerbarer Energien angepasst. Der Einsatz von innovativer Technik wie regelbare Ortnetztrafostationen, zum Beispiel im Landkreis Altenburg, trägt ebenfalls zur sicheren Stromversorgung trotz schwankender Einspeisung durch Wind und Sonne bei und vermeidet den Neubau von Leitungen. Auch im Hochspannungsnetz sind positive Auswirkungen der Investitionen spürbar. Mit dem neuen Übergabeumspannwerk in Jessen /Nord in Sachsen-Anhalt wurde die Kapazität des Netzes gesteigert. Derzeit plant der Netzbetreiber, einen weiteren Übergabepunkt in Großräschen in Brandenburg zu bauen.

„Wir können uns auf den ersten Erfolgen nicht ausruhen. Der Ausbau der Stromnetze ist nach wie vor erforderlich, da erneuerbare Energieanlagen weiter zunehmen. Wir haben in diesem Jahr derzeit rund 260 Millionen Euro für Baumaßnahmen im Hoch-, Mittel- und Niederspannungsnetz verplant. Wir werden das Netz im Zuge der steigenden Stromeinspeisung aus erneuerbaren Energien weiter optimieren", merkt Schweer an. „Aber wir setzen nicht nur auf reinen Ausbau, sondern zunehmend auch auf mehr Intelligenz im Netz".

Denn immer mehr Kunden nutzen erneuerbare Energieanlagen für die Strom- und Wärmeerzeugung und perspektivisch für die Elektromobilität. Sie sind gleichzeitig Erzeuger und Verbraucher und gestalten die Energiewende aktiv mit. Über digitale Technik steuern die Kunden zudem ihre Anlagen zur Strom und Wärmeerzeugung zunehmend selbst.

„Wir bereiten unsere Netze seit Jahren auf die Trends Digitalisierung, Dezentralisierung und Sektorkopplung vor. Unsere Aufgabe ist dabei zu steuern und zu managen und so eine weiterhin sichere und zuverlässige Stromversorgung zu gewährleisten. Dabei müssen wir unser Stromnetz intelligent nutzen und dieses auf die veränderten Kundenwünsche anpassen. Das Verteilnetz spielt eine immer wichtigere Rolle in der Energiewende. Wir entwickeln sozusagen das Internet der Energie", schließt Schweer ab.

Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH (MITNETZ STROM)

Die Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH (MITNETZ STROM) in Kabelsketal ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM). Als größter regionaler Verteilnetzbetreiber in Ostdeutschland ist MITNETZ STROM unter anderem für Planung, Betrieb und Vermarktung des enviaM-Stromnetzes verantwortlich. Das durch die MITNETZ STROM betreute Stromverteilnetz hat eine Länge von rund 74.000 Kilometern und erstreckt sich über Teile der Bundesländer Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

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