Erster MINTMit-Preis auf der Mitgliederversammlung des Vereins Mittelhessen verliehen

MINT³-Camp der Schulen Johanneum Gymnasium Herborn, Martin-Luther-Schule Marburg und Philippinum Weilburg ausgezeichnet

(PresseBox) ( Gießen, )
Für ihr überdurchschnittliches Engagement im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) wurden die drei Schulen in der gestrigen Mitgliederversammlung des Vereins Mittelhessen mit dem ersten MINTMit-Preis ausgezeichnet. Der Preis war im Rahmen eines Wettbewerbes im Juli 2012 vom "Netzwerk Bildung" ausgeschrieben worden, um MINT-Aktivitäten in Mittelhessen auszuzeichnen. Dr. Martin Pott, Geschäftsführer der Handwerkskammer Wiesbaden und Vorsitzender des Netzwerks erläuterte: "Von der Kindertagesstätte bis zur Universität haben wir qualitativ sehr hochwertige Bewerbungen erhalten und haben uns mit der Auswahl sehr schwer getan!" Unter der Schirmherrschaft des Mittelhessen-Botschafters Prof. Albrecht Beutelspacher fand sich eine sechsköpfige Jury zusammen, die sich schließlich auf das Projekt "MINT³-Camp" einigte. Klaus Repp, Präsident der Handwerkskammer Wiesbaden erklärte in seiner Laudatio, warum: "Das MINT³-Camp hat uns nicht nur durch seinen nachhaltigen Ansatz beeindruckt - es findet schon seit 2009 statt - sondern auch durch seinen regionalen Charakter. In der gemeinsamen Arbeit forschen hier mittelhessische Schülerinnen und Schüler zusammen, sie analysieren und produzieren sogar in Eigenregie."

Die Schulen Johanneum Gymnasium Herborn, Martin-Luther-Schule Marburg und Philippinum Weilburg aus drei mittelhessischen Landkreisen haben sich zusammen getan, damit jedes Jahr in einem MINT³-Camp eine Woche lang ausgewählte Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe gemeinsam die Lust am Experimentieren erleben können. Ihre Ergebnisse, die durchwegs an aktuellen Themen wie Energie oder lebensnahen Objekten wie Nagellack durchgeführt werden, stellen die Schüler am Ende in Präsentationen der Öffentlichkeit vor und trainieren so auch gleich die Vermittlung und Diskussion von Erkenntnissen.

Alle drei Schulen gehören dem Verein MINT-EC (Verein mathematisch-naturwissenschaftlicher Excellence-Center an Schulen e.V.) an und werden auf diese Weise gefördert. Das mit dem Gewinn des MINTMit-Wettbewerbes verbundene Preisgeld in Höhe von 2500 EUR werden die Schulen für das nächste MINT³ einsetzen, so Stefan Ketter vom Gymnasium Philippinum Weilburg in seiner Dankesrede.

In der Jury saßen neben Prof. Beutelspacher, Klaus Repp und Dr. Pott noch Angelika Berbuir (Agentur für Arbeit Wetzlar), Sascha Drechsel (Verband der Metall- und Elektro-Unternehmen Hessen), sowie Frank Höhn (Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Wiesbaden e.V.). Den Preis nahmen stellvertretend für die drei Schulen Dietrich Heese und Stefan Ketter (Gymnasium Philippinum Weilburg), Friedel Fiedler (Johanneum Gymnasium Herborn) und Judith Plaum (Martin Luther-Schule Marburg) entgegen.
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