Modernisierung der Berufsbildungsstätten der Handwerkskammer Lübeck

Staatssekretärin Zieschang "Wettbewerbsfähigkeit des Handwerks stärken"

(PresseBox) ( Lübeck, )
Gemeinsam mit dem Bund investiert das Land in die Modernisierung der Berufsbildungsstätten der Handwerkskammer Lübeck in Travemünde und in Kiel. Wirtschafts-Staatssekretärin Dr. Tamara Zieschang überreichte heute (13. Dezember) insgesamt drei Zuwendungsbescheide an den Vizepräsidenten der Handwerkskammer Lübeck, Günter Stapelfeldt in Höhe von insgesamt 277.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und des Landes, mit denen die knapp 1,9 Millionen Euro teuren Bau- und Ausstattungsarbeiten der Berufsbildungseinrichtung mitfinanziert werden. Der Bund steuert eine Millionen Euro bei. "Berufsbildungsstätten wie die in Travemünde und in Kiel bieten berufliche Orientierung und überbetriebliche Aus-, Fort- und Weiterbildung auf hohem Niveau an. Sie tragen dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit der schleswig-holsteinischen Betriebe und des Handwerks zu sichern und zu optimieren", sagte Zieschang.

Nach Worten der Staatssekretärin werden insgesamt 640 Schulungs- und Werkstattplätze unter anderem der Kfz-Technik, Schweißtechnik, Glaserei, Tischlerei, Elektrotechnik und Bäckerei modernisiert. "Das kommt den Auszubildenden und Beschäftigten aus Mittelstand und Handwerk unmittelbar zugute" so Zieschang. "Gerade den kleinen Betrieben im Land möchten wir gute Rahmenbedingungen für berufliche Bildung bieten, denn sie engagieren sich in besonders hohem Maße, stellen Ausbildungsplätze bereit und unterstützen ihre Mitarbeiter bei beruflicher Weiterbildung."

Die Förderung der Berufsbildungsstätten und ihrer Angebote hat für die Landesregierung große Bedeutung. Das gilt auch für die Unterstützung der Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung. "Der Einsatz der Landesregierung ist vorbildlich und auch im bundesweiten Vergleich herausragend", sagte Stapelfeld. Er dankte dem Land für die Unterstützung der Aus- und Weiterbildung im Handwerk und machte deutlich, dass "die Förderung zeigt, dass das Land die berufliche Bildung ernst nimmt und sich bei der Sicherung und Entwicklung von Fachkräften vorausschauend engagiert. Sie ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der hohen Ausbildungsleistung im Handwerk".

In das Zukunftsprogramm Wirtschaft fließen im Zeitraum 2007 - 2013 rund 704 Millionen Euro für die wirtschafts- und regionalpolitische Förderung in Schleswig-Holstein, davon rund 374 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), rund 208 Mio. Euro aus der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) sowie ergänzenden Landesmitteln in Höhe von rund 122 Mio. Euro. Mehr Informationen im Internet: www.zukunftsprogramm-wirtschaft.schleswig-holstein.de
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