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Pressemitteilung BoxID: 522159 (Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie)
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Erweiterung des Gewerbegebiets Nord in Burg auf Fehmarn abgeschlossen

Wirtschaftsminister Meyer: "Betriebe müssen Chancen der Beltquerung nutzen"

(PresseBox) (Fehmarn/Burg, ) Das Gewerbegebiet Severitenkamp im Ortsteil Burg der Stadt Fehmarn ist von 26 auf 30 Hektar angewachsen und bietet ab sofort Platz für bis zu 13 weitere Unternehmen. Wie Wirtschaftsminister Reinhard Meyer heute (6. Juli) bei der offiziellen Einweihung der neuen Flächen sagte, habe das Land die 1,5 Millionen Euro teure Investition mit 932.000 Euro unterstützt und sei zuversichtlich, dass damit langfristig 120 neue Arbeitsplätze auf der Insel geschaffen werden könnten. "Unser Engagement soll aber zugleich auch ein Appell an die örtliche Wirtschaft sein, die großen Chancen zu nutzen, die sich aus dem geplanten Bau des Fehmarnbelt-Tunnels und der künftigen Wirtschafts-Achse Hamburg - Malmö - Kopenhagen ergeben", sagte Meyer.

In einem ersten Schritt müsse es darum gehen, die neue Vier-Hektar-Fläche über die bereits bestehenden rund 50 Gewerbebetriebe hinaus mit weiterem Leben zu erfüllen. Dabei seien neben ortsansässige Firmen auch überörtliche Betriebe angesprochen, die bereits von der mehrjährigen Bauphase am Belt-Tunnel profitieren können.

Meyer stellte in dem Zusammenhang klar, dass auch die neue Landesregierung die Insel mit dem Großprojekt nicht allein lassen werde. "Ich kann die Sorgen vieler Tourismus-Betriebe verstehen, möchte aber jeden einzelnen ermutigen, die Chancen zu erkennen und zu nutzen, die mit der Entstehung eines Jahrhundert-Bauwerks auch in touristischer Hinsicht verbunden sind.", so der Minister.

In das Zukunftsprogramm Wirtschaft fließen im Zeitraum 2007 - 2013 rund 704 Millionen Euro für die wirtschafts- und regionalpolitische Förderung in Schleswig-Holstein, davon rund 374 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), rund 208 Mio. Euro aus der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) sowie ergänzenden Landesmitteln in Höhe von rund 122 Mio. Euro.

Mehr Informationen im Internet: www.zukunftsprogramm-wirtschaft.schleswig-holstein.de