Kritik an Energiepreis-Erhöhrungen

Seidel: Zu wenige Wettbewerber konkurrieren

(PresseBox) ( Schwerin, )
Wirtschaftsminister Jürgen Seidel hat die angekündigten Preiserhöhungen der Energiekonzerne im Strommarkt energisch kritisiert. "Damit leiten die Konzerne eine verheerende Entwicklung ein. Solche Ankündigungen gefährden den Investitionsstandort Mecklenburg-Vorpommern. Außerdem strapazieren die Erhöhungen nicht nur den Geldbeutel der Kunden, sondern sie schränken damit verbunden auch die Kaufkraft spürbar ein", so Seidel am Dienstag in Schwerin.

Die jetzt durch E.ON angekündigte Preiserhöhung hat starke Züge monopolistischen Vorgehens. Insofern ist der Bund mit der kartellrechtlichen Aufsicht gefragt, zumal die angegebenen Gründe der Rohstoffpreise so nicht nachvollziehbar sind.

Es gibt noch immer zu wenig Wettbewerb auf dem Strommarkt in Deutschland. "Da spielen zu wenige Spieler auf einem großen Feld. Gerade neue Anbieter müssen einen fairen Zugang zu den Stromnetzen erhalten", sagte Seidel. Mit einer Belebung des Wettbewerbs wäre insbesondere dann zu rechnen, wenn die Zahl der voneinander unabhängigen Anbieter weiter zunimmt.

E.ON und RWE haben angekündigt die Strompreise zum Jahreswechsel anzuheben. Im Zuge der Liberalisierung des Energierechts ist zum 1. Juli 2007 die Stromaufsicht der Länder und somit auch eine Vorabgenehmigung der Strompreise ausgelaufen.
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