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Pressemitteilung BoxID: 125406 (Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein)
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Sozialministerium: Vattenfall zeigt Einsicht in Notwendigkeit zu Veränderungen

(PresseBox) (Kiel, ) "Ich begrüße, dass Vattenfall Einsicht in die Notwendigkeit zu Veränderungen bei Kommunikation und Organisation beim Betrieb von Kernkraftwerken zeigt". Mit diesen Worten reagierte die in Schleswig-Holstein für die Atomaufsicht zuständige Ministerin Dr. Gitta Trauernicht auf ein von Vattenfall in dieser Woche der Aufsichtsbehörde in Eckpunkten vorgestelltes Maßnahmenkonzept.

Vattenfall hatte in einem zuvor der Atomaufsicht vorgelegten Arbeitsbericht mit einer so genannten ganzheitlichen Ereignisanalyse eingeräumt, dass die Handlungen bei der Störfallabwicklung am 28. Juni 2007 teilweise nicht optimal waren und deshalb Verbesserungen der Handlungsabläufe für zukünftige Ereignisabläufe vorgenommen werden müssen. In dem Fachgespräch hatten Vattenfall-Vertreter die Experten der Atomaufsicht unter anderem darüber informiert, dass das Kommunikationsverhalten auf der Warte geändert und klar und verbindlich festgelegt werden soll. Vattenfall will die von Ministerin Trauernicht für die Warte geforderte Drei-Wege-Kommunikation einführen. Auch sollen organisatorisch/administrative Änderungen hinsichtlich der Abwicklung von komplexen Situationen wie Störfällen vorgenommen werden. Die Ministerin hatte nach dem Störfall kritisiert, dass sich zur fraglichen Zeit sehr viel Personal auf der Warte befunden hatte.

"Die angekündigten Maßnahmen sind ein Schritt in Richtung der Verbesserung der Sicherheit und damit ein Schritt in die richtige Richtung. Sie werden damit auch bundesweite Beachtung finden müssen. Ob sie allerdings ausreichend sind, kann heute noch nicht beurteilt werden", so Trauernicht. Die Reaktorsicherheitsbehörde forderte die Betreiberin des Kernkraftwerks Krümmel auf, die angekündigten Maßnahmen kurzfristig in einem zusammenfassenden Bericht der Aufsichtsbehörde detaillierter schriftlich darzustellen. Die Maßnahmen zu Kommunikation und Organisation/ Administration müssen ebenso wie die in der technischen Prüfung befindlichen Punkte dann sorgfältig durch externe Sachverständige sowie die Behörde im Detail geprüft und bewertet werden.

Das Kernkraftwerk Krümmel ist seit dem Störfall vom 28.Juni 2007 abgeschaltet. Die technische Aufarbeitung des Störfalls und die laufende Jahresrevision dauern an.
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