Besserer Lärmschutz im Umfeld von Flugplätzen in Schleswig-Holstein

(PresseBox) ( Kiel, )
Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume teilt mit, dass der Schutz der Menschen vor Fluglärm im Umfeld von Flugplätzen verbessert werden soll. Grundlage ist eine entsprechende Überarbeitung des Fluglärmschutzgesetzes des Bundes im Jahr 2007. Aufgrund der Verschärfung der Regelungen und der Ausweitung des Anwendungsbereiches sind in Schleswig-Holstein neben dem Flughafen Hamburg die zivilen Flughäfen Sylt und Lübeck und die militärischen Flugplätze Jagel und Hohn sowie deren umliegende Gemeinden betroffen.

In der Umgebung dieser Flugplätze werden jetzt Lärmschutzbereiche eingerichtet, die nach dem Grad der Lärmbelastung in zwei Schutzzonen für den Tag und eine Schutzzone für die Nacht gegliedert sind. Innerhalb dieser Lärmschutzzonen bestehen erhöhte Schallschutzanforderungen beziehungsweise Einschränkungen der baulichen Nutzung, gegebenenfalls auch Bauverbote.

Damit werden die dort wohnenden Menschen besser als bisher geschützt. Die Kosten des Schallschutzes, vor allem für den Einbau von Schallschutzfenstern, sind im Rahmen des Fluglärmschutzgesetzes vom Flugplatzbetreiber zu tragen.

Derzeit läuft der Prozess der Festsetzung eines Lärmschutzbereiches für jeden Flugplatz, der die genannten Lärmschutzzonen umfasst. Dieser Vorgang ist für bestehende Flugplätze bis Ende 2009 abzuschließen und alle zehn Jahre zu überprüfen.

Informationen zur Umsetzung des Fluglärmschutzgesetzes und die Prioritätensetzung in Schleswig-Holstein stellt das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume im Internet zur Verfügung im Themenportal Landwirtschaft und Umwelt unter: www.umwelt.schleswig-holstein.de
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