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Pressemitteilung BoxID: 238960 (Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen)
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Pinkwart: Keine unnötig Zeit verlieren auf dem Weg zu einem bundesweiten Stipendienmodell

Ausweitung des NRW-Stipendienmodells auf Bundesebene erscheint möglich

(PresseBox) (Düsseldorf , ) Der nordrhein-westfälische Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart hat die Unterstützung des Bundes für die NRW-Initiative für ein bundesweites Stipendienmodell begrüßt. Mit Blick auf die anstehenden Beratungen von Bund und Ländern in der GWK Ende März, bei der abschließend über das nationale Stipendienmodell entschieden werden soll, rief Pinkwart vor allem die SPD geführten Wissenschaftsministerien auf, den Weg für ein bundesweites Stipendiensystem frei zu machen. Im Interesse der Studierenden und des Wissenschaftsstandorts Deutschland müsse man jetzt Tempo machen, "damit mit dem NRW-Modell eine dritte Fördersäule neben dem BAFöG und der Finanzierung der Begabtenförderungswerke entstehen kann", so Pinkwart. "Wir dürfen diese für die Studierenden in Deutschland entscheidende Frage nicht auf die lange Bank schieben. Studentinnen und Studenten erwarten zu Recht von Bund und Ländern, dass diese mit der Wirtschaft zusammen schnell zu einer guten Lösung kommen."

Nach dem Modell des nordrhein-westfälischen Innovationsministers Pinkwart soll bis 2012 stufenweise der Anteil der Studierenden, die ein Stipendium erhalten, von derzeit zwei auf zehn Prozent sich erhöhen. In Ergänzung zum Bafög-System, das auf sozialen Kriterien basiert, sollten die Stipendien in Höhe von monatlich 300 Euro unabhängig vom Einkommen der Eltern ausschließlich nach Begabung vergeben werden. Das Stipendiensystem soll hälftig von der Wirtschaft und der öffentlichen Hand getragen werden. Dass bei der Wirtschaft eine entsprechende Bereitschaft bestehe, zeige nicht zuletzt der Berliner Appell des Stifterverbandes. Hier hatten zahlreiche namhafte Wirtschaftsvertreter wie zuletzt Werner Wenning, Bayer, oder Jürgen Großmann , RWE, trotz der Wirtschaftskrise ihre Bereitschaft für ein erheblichen finanzielles Engagement für das deutsche Wissenschafts- und Bildungssystem bekräftigt.

Nordrhein-Westfalen startet mit seinem Stipendienprogramm zum kommenden Wintersemester. "Wer mit den klügsten Köpfen in Wissenschaft und Forschung an die Spitze will, muss Studentinnen und Studenten begabtengerecht fördern. Nur so wird ein Studium für mehr junge Menschen attraktiv", so Pinkwart. "Ich hoffe, dass unser Modell bundesweit Schule macht."