Hannover Messe: Universität Wuppertal, FH Köln und Forschungszentrum Jülich zeigen innovative Projekte

(PresseBox) ( Düsseldorf, )
Nordrhein-westfälische Hochschulen und Forschungseinrichtungen präsentieren am Gemeinschaftsstand "Innovationsland NRW" des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW in Halle 2, Stand C 36, auf der Hannover Messe ihre praxisorientierte Forschung.
Bergische Universität Wuppertal:

Die Antriebstechniker der Universität Wuppertal zeigen auf der Hannover Messe ein neu entwickeltes Verfahren, mit dem die Drehzahl elektrischer Motoren beispielsweise in Lokomotiven, Straßenbahnen oder industriellen Antrieben zuverlässiger geregelt werden kann. Auf herkömmliche Weise wird sie mit Hilfe von Sensoren erfasst. Das in Wuppertal entwickelte Verfahren verzichtet auf diese störanfälligen Drehzahlgeber und wertet elektrische Signale des Motors per Software aus, um die Drehzahl "berührungslos" zu ermitteln. Die Wissenschaftler führen ihre industriell bereits genutzte geberlose Messtechnik am Stand an einem kleinen Motor vor.

Fachhochschule Köln:

An der Fachhochschule Köln haben die Elektroingenieure ein drahtloses Diagnose-System für die Wartung von Fahrzeugen entwickelt. Beispielsweise könnte der Pannennotdienst bei einem liegen gebliebenen Auto oder Lkw mit Hilfe eines PDAs vom Servicewagen aus feststellen, warum die Elektronik verrückt spielt. Das Diagnose-System ist für die Autoindustrie oder eben Pannendienste interessant, weil es einen Standard nutzt, der auf jeden Fahrzeugtyp übertragbar ist und drahtlos alles erfassen kann, was ein Werkstatt-Diagnosesystem misst. Die Fachhochschule Köln plant daher, ein Unternehmen auszugründen, das das neue System vermarktet. Auf der Hannover Messe demonstrieren die Kölner die Funktionsweise ihres Diagnose-Systems mit einem rund 30 cm hohen, mit Sensoren ausgerüsteten Roboter-Fahrzeug. Dieses bewegt sich in einem zwei Quadratmeter großen Hindernis-Parcours und löst Aufgaben, während gleichzeitig alle Messdaten über seinen Einsatz drahtlos an einen Computer gesendet werden.

Forschungszentrum Jülich:

Die Kernspintomographie ist aus der Medizin nicht mehr wegzudenken, weil sie die Weichteile des menschlichen Körpers darstellen kann. Diese Einblicke sind zu Forschungszwecken aber auch bei Pflanzen im Freiland oder bei Tieren wünschenswert, die nicht in einen fest installierten Kernspintomographen passen. Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich haben deswegen ein kleines und tragbares Gerät entwickelt, das zum Beispiel einem Pferdebein umgeschnallt werden kann oder das es ermöglicht, Wurzeln im Boden zu sehen, ohne die Pflanze zu beschädigen. Die Jülicher Forscher beschäftigen sich als eine von weltweit vier Gruppen mit dieser Thematik und erreichen qualitativ ähnliche Bilder, wie sie noch vor 10 Jahren die Kernspintomographen in Kliniken lieferten. Der Prototyp wiegt rund 50 Kilo und kann im Auto transportiert werden. Auf der Messe zeigen die Wissenschaftler Experimente mit Magneten - sie lassen beispielsweise Luftballons mit magnetischer Flüssigkeit fliegen.
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