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Pressemitteilung BoxID: 364484 (Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz)
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Ebling: Internationale Kontakte spielen für Schulen große Rolle

(PresseBox) (Mainz, ) Schulpartnerschaften und Schülerbegegnungen auf internationaler Ebene haben in Zeiten der Globalisierung einen zunehmenden Stellenwert. "Das Bildungsministerium fördert daher seit Jahren gezielt schulische Kontakte mit dem Ausland und versucht, möglichst vielen Schülerinnen und Schülern einen ,Blick über den Tellerrand hinaus' zu ermöglichen. Und das mit Erfolg: Mehr als 1.300 Schulpartnerschaften in Rheinland-Pfalz sprechen eine deutliche Sprache, über 500 Schulen haben eine oder mehrere Partnerschulen im Ausland", unterstrich der Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Michael Ebling. Mit etwa einem Drittel rangierten Partnerschaften mit französischen Schulen dabei eindeutig an der Spitze. Das rheinlandpfälzische Partnerland Ruanda, Polen und Großbritannien folgten in der Beliebtheitsskala auf den folgenden Rängen.

Enorm zugenommen habe auch die Zahl der vom Land geförderten internationalen Schülerbegegnungen im Rahmen von Klassenfahrten, hielt Ebling weiter fest. Durch Landesmittel von mehr als 150.000 Euro sei es im Jahr 2009 so ermöglicht worden, dass mehr als 6.800 Schülerinnen und Schüler aus dem Land bei Klassenfahrten andere Kulturen kennenlernen konnten. Gegenüber dem Vorjahr sei die Zahl damit um rund 30 Prozent gestiegen. Darüber hinaus hätten durch Förderungen des Deutsch-Französischen und des Deutsch-Polnischen Jugendwerks weitere rund 2.000 Schülerinnen und Schüler aus Rheinland-Pfalz die Chance erhalten, in den deutschen Nachbarstaaten unmittelbare Erfahrungen zu sammeln. "Für einzelne Schülerinnen und Schüler bieten zudem die individuellen Schüleraustauschprogramme, die von Bildungsministerium und Schulaufsicht gemeinsam mit Partnerinstitutionen in Burgund, Lothringen und im Elsass sowie in der kanadischen Provinz British Columbia organisiert werden, die Chance noch intensivere Erfahrungen im Schul- und Alltagsleben anderer Länder zu sammeln und die sprachlichen Fertigkeiten zu verbessern", hielt der Staatssekretär fest.