NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann: „Das beste Mittel gegen Fachkräftemangel heißt Ausbildung"

Inländisches Arbeitskräftepotential nutzen

Düsseldorf, (PresseBox) - „Das beste Mittel gegen Fachkräftemangel heißt Ausbildung. Wenn Unternehmen nicht mehr ausbilden, nicht stärker in ihre eigene Zukunft investieren, sind die Probleme hausgemacht“, betonte heute (31. August) der nordrhein-westfälische Arbeitsminister Karl-Josef Laumann. Auf die mittelständischen, unternehmergeführten Firmen war beim Thema Ausbildung in der Vergangenheit stets Verlass. „Sie haben jungen Leuten eine Chance gegeben und diese in ihren Betrieben gut ausgebildet“, lobte Minister Laumann.

„In NRW hat die Arbeitslosigkeit zum Glück um 16 Prozent abgenommen, dennoch haben wir über 840.000 Arbeitslose, die teilweise sehr gut qualifiziert sind“, sagte der Minister. Obwohl die Zahl der Arbeitslosen nun schon seit fast einem Jahr kontinuierlich abnimmt, hat diese positive Entwicklung aber nicht zu einem Arbeitskräftemangel geführt. „In den meisten Branchen, die einen erhöhten Arbeitskräftebedarf haben, können die Unternehmen nach wie vor aus einer Vielzahl von geeigneten Arbeitslosen wählen. Man sollte aber verstärkt auf ältere Arbeitslose, noch nicht genügend Qualifizierte oder lange nicht mehr Fortgebildete eingehen. Die Arbeitsagenturen in NRW haben dazu vor Ort in Branchengesprächen mit Arbeitgebern und Verbänden gemeinsame Strategien verabredet“, erklärte Laumann.

„Es gibt auch keinen generellen Ingenieur-Mangel. In den meisten Fällen ließen sich die Probleme lösen, wenn die Unternehmen mehr ältere und weibliche Bewerberinnen und Bewerber einstellen“, betonte Laumann. Nur in einigen Berufsfeldern, wo derzeit die Nachfrage höher ist als die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen, herrscht tatsächlich einen Mangel an Facharbeitern und Ingenieuren, u.a. bei Maschinen- und Anlagenbauern, Kältemechanikern, Drehern oder Fräsern.

Um die steigende Nachfrage nach Facharbeitern zu befriedigen, sollte zuerst das inländische Arbeitskräftepotential genutzt werden. „Neben Bemühungen der Agenturen, Arbeitslose auf freie Stellen zu qualifizieren, muss die Bereitschaft der Unternehmen zur Beschäftigung Älterer und Langzeitarbeitsloser sich verbessern. Verstärkte Aus- und Weiterbildungsaktivitäten der Firmen sind ebenfalls notwendig“, sagte der Minister.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.