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Pressemitteilung BoxID: 698794 (Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen)
  • Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen
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Minister Schneider: Ausbildungsplatzsituation für Jugendliche weiter unbefriedigend

Situation im Ruhrgebiet prekär - Lob für die Telekom

(PresseBox) (Düsseldorf, ) Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Arbeitsminister Guntram Schneider hat auf die nach wie vor unbefriedigende Ausbildungsplatzsituation in NRW hingewiesen: "Die Zahl der noch unversorgten Ausbildungsplatzsuchenden liegt bei 33.000. Vor allem im Ruhrgebiet ist die Situation prekär. Danken möchte ich aber allen Unternehmen, die angesichts des demografischen Wandels und zur Fachkräftesicherung ihre Verantwortung als Ausbildungsbetriebe ernst nehmen und Ausbildungsplätze schaffen", erklärte der Minister bei seinem Besuch des Telekom-Ausbildungszentrums in Köln. Der Minister beglückwünschte die über 90 Jugendlichen zum Start ihrer Ausbildung und wünschte ihnen einen erfolgreichen Start ins Berufsleben.

Minister Schneider lobte die Ausbildungsbereitschaft der Deutschen Telekom AG, bei der in diesem Jahr bundesweit rund 3.100 Jugendliche ihre Ausbildung beziehungsweise ein Duales Studium beginnen: "Damit übernimmt der Konzern gesellschaftliche Verantwortung und sichert gleichzeitig vorausschauend seinen Fachkräftebedarf ohne über Ausbildungsunreife oder mangelnde Flexibilität von Jugendlichen zu lamentieren."

Zwei Drittel der unversorgten Jugendlichen haben nach Angaben des Arbeitsministeriums einen Realschulabschluss oder eine Hochschulreife. "Das Gerede von ausbildungsunfähigen oder ausbildungsunwilligen Jugendlichen lässt sich durch nichts belegen. Die Unternehmen, die bislang nicht ausbilden oder aus der Ausbildung ausgestiegen sind, sollten das mal zur Kenntnis nehmen, statt sich mit alten Formeln aus der Ausbildungsverantwortung zu stehlen", so der Minister.

In NRW bilden derzeit rund 30 Prozent der Betriebe aus. Nach Angaben des Ministeriums könnten aber 60 Prozent der Unternehmen ausbilden. Zuletzt (Stand Juli 2014) waren laut Angaben der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit 28.700 Plätze unbesetzt. "Die Branchen, in denen die Betriebe immer wieder große Schwierigkeiten bei der Besetzung von Lehrstellen haben, müssen sich auch Gedanken darüber machen, ob die Rahmenbedingungen stimmen", riet der Arbeitsminister.

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