Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow: „Riskantes Verhalten beim Baden führt oft zu schweren Behinderungen“

Badezeit unbeschwert genießen

(PresseBox) ( Düsseldorf, )
Die Landesbehindertenbeauftragte teilt mit:

"Baden macht Spaß! Aber riskante Sprünge vom Beckenrand oder in unbekannte Gewässer können direkt im Rollstuhl enden. Ich will, dass die Zahl der Badeunfälle dauerhaft verringert wird und Behinderungen vermieden werden. Damit Badefreunden ungetrübt bleiben, ist es deshalb wichtig, Baderegeln zu beachten. Kinder und Jugendliche müssen die Regeln für den gefahrlosen Badesausflug so genau kennen wie das kleine 1 x 1. Um dies zu erreichen, müssen alle Verantwortlichen, von der Familie, über die Schule und Vereine bis hin zur Politik, an einem Strang ziehen. In Nordrhein-Westfalen wurden bereits zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um die Schwimmförderung weiter voranzutreiben. Wir müssen gemeinsam aber auch mehr Bewusstsein schaffen für die beim Baden lauernden Gefahren und deshalb immer wieder aufklären", erklärte die Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow heute(12. Juni 2008) im Rahmen eines Fachdialogs zum Thema Badeunfälle, zu dem sie Betroffene und Experten der DLRG, des Schulministeriums, des Behindertensportverbandes Nordrhein-Westfalen sowie regionale Fachleute eingeladen hat.

Nicht selten verkennen Badefreunde an Rhein und Weser oder in Schwimm- und Freibädern die Gefahren, die zu Badeunfällen mit unter Umständen schwerwiegenden Folgen führen können. Starke Unterströmungen und die Sogwirkung vorbei fahrender Schiffe sind oft die Ursache dafür, dass Menschen in Flüssen ertrinken. Allein im letzten Jahr ertranken in Nordrhein-Westfalen 70 Menschen. Unbedachte Sprünge in zu flache Gewässer oder vom Beckenrand enden Jahr für Jahr für viele Menschen im Rollstuhl. Im Zeitraum von 2000 bis 2005 registrierte die DLRG bundesweit 327 Fälle akut hoher Querschnittslähmungen in deutschen Behandlungszentren.
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