MIFA implementiert einzigartiges Qualitätsmanagementsystem

Sangerhausen, (PresseBox) - Die MIFA Mitteldeutsche Fahrradwerke AG (WKN A0B95Y, ISIN DE000A0B95Y8) baut ihre Technologiekompetenz im Bereich E-Bikes weiter aus. In Kooperation mit einem großen deutschen Automobilproduzenten hat Deutschlands absatzstärkster Fahrradhersteller eine völlig neuartige Produktionsanlage entwickelt, deren Qualitätsstandards in der Fahrradindustrie Maßstabe setzen. Das Qualitätsmanagementsystem findet zunächst für die Fertigung hochwertiger Pedelecs (Pedal Electric Cycle, Elektrofahrrad mit Tretunterstützung) Anwendung. Dabei werden beispielsweise alle Prozessschritte der Montage über Produktscanner und ein modernes ERP-System überwacht und dokumentiert. Zwei speziell entwickelte Prüfstände ermöglichen eine fast hundertprozentige Qualitätskontrolle aller E-Bikes. Das vollintegrierte Qualitätsmanagementsystem soll auch auf E-Bikes der Marke GRACE Anwendung finden und einen gleichbleibend hohen Standard sichern.

Die Automobilindustrie wendet derartige Systeme seit Jahrzehnten an. "In der Fahrradbranche ist dieses Qualitätsmanagementsystem dagegen ein völliges Novum", erläutert Michael Hecken, Leiter Marketing und Strategie bei MIFA. Durch die Kooperation mit der Automobilbranche finde ein permanenter Wissenstransfer statt, der auf allen Stufen der Wertschöpfungskette der MIFA Nutzen stifte. "Vor allem bei großvolumigen E-Bike Projekten wird die MIFA in Zukunft rasch und genau auf spezifische Qualitätsanforderungen der Kunden reagieren können."

Peter Wicht, Vorstand der MIFA, kommentiert die Innovation wie folgt: "Die Tradition, fortlaufend in Automatisierung und Produktionseffizienz zu investieren, setzt die MIFA mit diesem Schritt konsequent fort. Europas effizienteste Fahrradfabrik produziert nun in Teilbereichen nach automotiven Standards und kann den Wachstumsmarkt E-Bikes dadurch entscheidend mitgestalten. Meiner Einschätzung nach wird der Bereich E-Bikes in Zukunft mehr und mehr von Standardisierung geprägt sein." Mit dem Zusammenschluss der MIFA und GRACE ist Wicht sehr zufrieden: "Bereits jetzt zeigt sich: Die MIFA und GRACE harmonieren ausgezeichnet. Wir waren schon im Geschäftsjahr 2011 erfolgreich im Bereich E-Bikes. Mit GRACE und dem Großauftrag aus der Automobilbranche gelingt uns 2012 auch der Sprung ins Premiumsegment. Gerade junge Zielgruppen können wir damit optimal ansprechen." Dies sieht auch Michael Hecken so: "Die MIFA besitzt unschlagbare Vorteile bei der Produktion größerer Stückzahlen - die Geschäftsmodelle ergänzen sich hervorragend."

Bereits im Jahr 2011 ist die MIFA erfolgreich in das Wachstumsgeschäft mit Elektrofahrrädern eingestiegen, in dem die Absatzpreise durchschnittlich deutlich höher liegen als bei konventionellen Fahrrädern. Binnen Jahresfrist konnte die Gesellschaft 27.000 Elektrofahrräder absetzen und zählt damit zu den führenden Anbietern im SB-Segment.

MIFA-Bike Gesellschaft mbH

Die MIFA Mitteldeutsche Fahrradwerke AG mit Sitz in Sangerhausen (Sachsen-Anhalt) ist der absatzstärkste deutsche Fahrradhersteller. Das Unternehmen produziert Fahrräder aus gelieferten Komponenten, wobei der Schwerpunkt auf projektbezogener Auftragsfertigung für große Einzelhandelsketten liegt. Seit dem Geschäftsjahr 2011 werden auch E-Bikes gefertigt. Im März 2012 hat die MIFA zudem den Berliner E-Bike-Hersteller GRACE GmbH & Co. KG mehrheitlich übernommen, der in erster Linie E-Bikes im Premiumsegment produziert. Unter anderem fertigt die GRACE das E-Bike des Automobilherstellers Daimler (für die Marke smart). Außerhalb Deutschlands setzt die MIFA ihre Fahrräder vor allem in Westeuropa ab; dabei werden sowohl das operative Geschäft als auch Verwaltung und Logistik am einzigen Produktionsstandort in Sangerhausen gesteuert.

Im Geschäftsjahr 2011 verkaufte die MIFA rund 644.000 Fahrräder (Vorjahr: rund 593.000). Dabei erzielte sie einen Umsatz von 100,5 Mio. EUR, eine Steigerung von 31,4% gegenüber 2010 (76,5 Mio. EUR). Die Gesellschaft erreichte damit ein operatives Ergebnis (EBIT) von 4,6 Mio. EUR (Vorjahr: 2,0 Mio. EUR), der Jahresüberschuss lag bei 2,0 Mio. EUR (Vorjahr: 0,3 Mio. EUR). Die Aktien der MIFA werden seit 17. Juli 2012 im Prime Standard an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt.

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