Erst wischen, dann waschen: Mopp-Pflege auf kleinstem Raum

Miele-Waschmaschinen und -Trockner mit 6,5 kg Füllgewicht auch für Pads und Tücher

Gütersloh, (PresseBox) - Hygienisch saubere Böden und Oberflächen sind auch dort wichtig, wo für die Aufbereitung von Mopps und Wischtüchern nur wenig Platz zur Verfügung steht – zum Beispiel in Schulen, Kindergärten, Büros, Museen oder Supermärkten. Deshalb präsentiert Miele erstmals zur Fachmesse „CMS“ im September 2007 eine Waschmaschine, in der je nach Gewicht und Abmessung der Wischbezüge bis zu 30 Mopps auf einmal sauber werden. Das Modell PW 5064 ergänzt ab März 2008 die bewährte Produktreihe der Kleinen Riesen von Miele und bietet auf einem halben Quadratmeter Standfläche Platz für 6,5 kg Füllgewicht.

Trotz der geringen, äußeren Abmessungen zeigen die inneren Werte des Kleinen Riesen Größe, denn bei der Entwicklung der Waschmaschine wurden gezielt die Bedürfnisse von Gebäudereinigern berücksichtigt. Jedes Mopp-Programm ist zweimal in der Maschine gespeichert: Einmal für Mopps mit einem hohen Baumwollanteil und einmal für Mopps, die vorwiegend aus Mikrofaser bestehen. Bevor die Waschmaschine in Betrieb genommen wird, muss die Verfahrenstechnik durch eine Programmierfunktion auf Baumwollmopps oder Mikrofasermopps eingestellt werden – alle Programme werden dann entsprechend angepasst und der Waschprozess optimiert. Für Mopps können zwei Reinigungsprogramme und je ein Programm zur thermischen Desinfektion (85°C bei 15 Minuten) und zur chemothermischen Desinfektion (60°C bei 20 Minuten) ausgewählt werden. Weitere Temperatur- und Haltezeiten sind möglich. Wischtücher werden bei 40 oder 60° C gewaschen und können ebenfalls thermisch oder chemothermisch aufbereitet werden. Außer einem eigenen Programm für Bohnerscheiben (Pads) können weitere aktiviert werden: Beispielsweise zum Einwaschen neuer Wischbezüge oder zum Reinigen der Maschine.

Neues Schleuderverfahren: Schmutzwasser wird vor dem Waschen entfernt

Durch ein neues Reinigungsverfahren werden Mopps vor dem eigentlichen Waschgang entwässert. Dabei wird etwa die Hälfte des Schmutzwassers aus dem Waschgut entfernt. So kann in der Hauptwäsche mehr Frischwasser einströmen, die Waschflotte bleibt dadurch sauberer und sorgt für bessere Reinigungsergebnisse. Für eine Waschmaschine dieser Größenordnung gibt es erstmals ein Ablaufventil mit einer Konstruktion ohne Kanten, an dem sich Flusen und Schmutz nicht verfangen können. Es sorgt für einen hindernisfreien Wassertransport und verhindert damit ein Verstopfen des Abflusses.

Bei der neuen Waschmaschine PW 5064 wurde auch die Trommel grundlegend verändert. Durch Modifikationen am Trommelboden kann die patentierte Miele-Schontrommel erstmals auch für die Mopp-Aufbereitung eingesetzt werden. Die Spezialtrommel verfügt wie alle Miele-Schontrommeln über eine wabenförmige, gewölbte Struktur, auf der die Mopps und Tücher gleiten, aber zusätzlich auch über einen gelochten Trommelboden, durch den das Schmutzwasser und grobe Schmutzpartikel gut abfließen können. Die Spezialtrommel ermöglicht eine deutlich längere Nutzung der Wischbezüge und damit verbundene Kosteneinsparungen, weil die langen Fasern kaum noch durch die kleinen Löcher innerhalb der Wabenstruktur gedrückt werden – und deshalb auch nicht mehr an den Heizkörpern beschädigt werden können. Um die Schonung der Mopps wissenschaftlich nachweisen zu können, ist derzeit ein Dauerversuch am wfk-Institut für Angewandte Forschung (Krefeld) in Vorbereitung.

Maschinelles Ausrüsten von Wischtüchern mit Reinigungs- oder Desinfektionsmitteln

Damit die Wischbezüge nach dem Waschen gleich wieder verwendet werden können, lässt ein variables Schleuderprofil unterschiedliche Restfeuchten für individuelle Anwendungen zu. Auch Wischtücher können sofort wieder eingesetzt werden. Für sie wird deshalb optional das Waschen und Ausrüsten mit Desinfektions- oder Reinigungsmitteln in einem Arbeitsgang angeboten. Neben der Einsparung von Reinigungsmitteln wird durch den optimierten Ablauf die Arbeitszeit entscheidend reduziert. Weil die Reinigungsmittel nicht mehr mit den Mitarbeitern in Kontakt kommen, verbessert sich außerdem der Hygienestandard.

Ein neuer, zum Patent angemeldeter Adapter dosiert flüssige Medien direkt über den Waschmittel-Einspülkasten in die Maschine und verhindert gleichzeitig ihre Vermischung. Die serienmäßige Flüssigdosierung ermöglicht eine Ansteuerung von bis zu sechs Dosierpumpen und informiert den Nutzer auf dem Waschmaschinen-Display, wenn ein Behälter mit Reinigungs- oder Desinfektionsmittel leer ist. Mit Hilfe eines Temperaturfühlers werden auch die Desinfektionsparameter überwacht, um eine optimale Verfahrenssicherheit zu gewährleisten.

Zu dieser neuen Waschmaschine gibt es auch je einen passenden Abluft- und Kondenstrockner. Waschmaschine und Trockner können bei Bedarf zu einer Wasch-Trocken-Säule aufeinander gestellt werden, die auch in kleinen Räumen ihren Platz findet.

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