"Mit dieser Maschine sind wir bereit für die Zukunft"

(PresseBox) ( Bad Wörishofen, )
Das Metall-Service-Center Sideron aus den Niederlanden investierte in eine kombinierte Wasserstrahlschneidanlage mit zusätzlicher Plasmatechnologie für mehr Kapazitäten und Flexibilität

Die niederländische Firma Sideron mit Sitz in Dordrecht bietet eine große Palette bei der Bearbeitung von Metallen, bei der Konstruktion und Produktion von Bauteilgruppen oder der Herstellung von Ballastprodukten. Um die Kapazitäten zu erhöhen und mehr Flexibilität in der Fertigung zu generieren, investierte das Unternehmen 2019 in eine kombinierte Wasserstrahlschneidanlage mit zusätzlichem Plasmabrenner zur präzisen und wirtschaftlichen Abarbeitung von 2D-Schneidaufgaben.

In den 85 Jahren ihrer Unternehmenshistorie hat die Sideron BV eine reichhaltige Geschichte aufgebaut und sich vom Eisenhandel zum Stahlverarbeitungscenter gewandelt. Das im niederländischen Dordrecht ansässige Unternehmen ist auf komplexe Job-Shop-Aktivitäten spezialisiert und hat einen reichen Erfahrungsschatz in der Herstellung von Ballastprodukten für Aufzüge, Brückenbau und die Schifffahrt. Schritt für Schritt wurde der Betrieb modernisiert und die Geschäftstätigkeiten durch die Verschmelzung mit anderen Unternehmen vom reinen Handel auf eigene Produktion und Konstruktion erweitert. Heute umfasst der Umsatz der in verschiedene Technologiebereiche untergliederten 60 Mitarbeiter starken Gruppe 20 Millionen Euro pro Jahr, das Investitionsvolumen beträgt rund 1 Millionen Euro jährlich. Allein die bebaute Produktionsfläche in Dordrecht beträgt 11.000 qm. Zu den Kerntechnologien gehören Wasserstrahl-, Laser- und Autogenschneiden oder Oberflächenveredelung.

Angelo Clarijs ist seit 1. April 2019 als Business Manager tätig. Seine erste Aufgabe: Das Unternehmen analysieren und Optimierungspotentiale aufdecken. „Das war schon immer eine top Firma, aber es ist sehr wertvoll gelegentlich die Prozesse zu beleuchten und Alternativen anzusehen.“ Er stieß einen Automatisierungs- und Modernisierungsprozess an, der außer der Produktion unter anderem die Abteilungen Lager, Verwaltung, Design & Konstruktion beinhaltete.

Vorteile von zwei unterschiedlichen Schneidtechnologien

Auch beim vorhandenen Maschinenpark schaute er genau hin. 2016 investierte das Unternehmen bereits in eine Wasserstrahlschneidanlage, um das zu bearbeitende Produktspektrum über Stahl hinaus zu erweitern. Schnell wurde die Anlage unverzichtbar und verrichtet seitdem 24 Stunden täglich ihre Dienste. Ein Stillstand bedeute eine große Herausforderung. Deswegen sollte Unterstützung her und zudem die Kapazität erweitert werden. Dabei schaute man sich zielgerichtet und intensiv auf dem Markt um. Ursprünglich war ein Zwilling der ersten Wasserstrahlanlage ins Auge gefasst worden, als dann aber eine Kombinationslösung mit Plasma entdeckt wurde, war die Blickrichtung klar. Denn das schien für Clarijs ideal. „Damit haben wir zwei Produktionstechniken in einem System und entsprechende Vorteile bei der Herstellung eines Produkts.“ Dies sei zum Beispiel beim Schnitt eines Flansches mit Loch der Fall. „Sie schneiden die exakten Innenkonturen mit Wasserstrahl und die Außenkontur, die weniger Genauigkeit erfordert, mit Plasma. Das beschleunigt den Prozess.“

Sensortechnik für gleichbleibende Qualität und Reduktion von Stillstandzeiten

Vor diesem Hintergrund kam Sideron auf die Firma Wouters Cutting & Welding zu, die unter anderem MicroStep-Produkte in den Benelux-Ländern vertreibt. Schnell fiel die Entscheidung auf die AquaCut Baureihe: eine 2D-Wasserstralschneidanlage mit einem zusätzlichen Plasmabrenner und 6.000 x 2.000 mm Arbeitsfläche. Besonders angetan bei dem im Oktober in Betrieb genommenem Wasserstrahlschneidsystem ist Business Manager Clarijs von der implementierten Sensortechnik: mehrere Systeme ermöglichen eine gleichbleibende Schnittqualität und darüber hinaus Fehlerdiagnosen von außen. In Verbindung mit entsprechender Technologie wird im Bedarfsfall eine Fehlermeldung an ein mobiles Endgerät geschickt und ein Zugriff per SmartDevice ermöglicht. Damit werden Stillstandzeiten im Ernstfall minimiert und die Auslastung erhöht. „Ich empfehle die AquaCut. So kann sie die ganze Nacht und auch bei Bedarf das ganze Wochenende laufen.“

Die Erfahrungen nach mehr als einem halben Jahr Betrieb sind gut. Bei Sideron geht man davon aus, dass zu 75 Prozent die Anlage mit reiner Wasserstrahltechnologie oder einer Kombination aus Plasma ausgelastet wird. Der Rest werden reine Plasmaanwendungen sein. „Mit dieser Maschine sind wir bereit für die Zukunft und sind in der Lage unsere Kunden so flexibel wie möglich zu bedienen“, so Angelo Clarjis.

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2D-Wasserstrahlschneidanlage mit einer Bearbeitungsfläche von 6.000 x 2.000 mm

Sideron BV investierte in eine AquaCut Wasserstrahlschneidanlage mit 2D-Wasserstrahlschneidkopf für hochpräzise Ergebnisse ohne thermische Einwirkung auf unterschiedlichsten Materialien. Die Bearbeitungsfläche beträgt 6.000 x 2.000 mm. Als Hochdruckpumpe ist eine HyPrecision von Hypertherm im Einsatz. Durch den Einsatz eines Abrasivsands wird die Schneidleistung erhöht. Durch ein umweltfreundliches Big-Bag-Filtersystem wird der Abrasiv nach Benutzung dem Wasser entzogen und das Wasser kann für den nächsten Schneidvorgang wiederverwendet werden.

2D-Plasmabrenner für wirtschaftliche Schnitte

Für schnellere Schneidanwendungen und Aufträge, die keine Wasserstrahlschneidqualität erfordern, setzt die Firma Sideron auf einen integrierten Plasmabrenner, der wirtschaftliche 2D-Schnitte in höchster Plasmaqualität ermöglicht. Als Plasmastromquelle ist eine leistungsstarke XPR300 von Hypertherm angeschlossen.
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