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Pressemitteilung BoxID: 735970 (Micronas)
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Währungseffekte belasten Umsatz und Ergebnis im ersten Quartal

(PresseBox) (Zürich, ) .
- Umsatz in Schweizer Franken gegenüber Q4 rückläufig; währungsbereinigt um 6 Prozent gewachsen
- Negatives Reinergebnis durch Kursverluste des Euros zum Schweizer Franken
- Umsatzprognose für erstes Halbjahr 2015 von CHF 71 Millionen bestätigt; EBIT-Marge wird im Bereich von 3 bis 4 Prozent erwartet

Im ersten Quartal 2015 haben sich aufgrund der Aufhebung des Mindestkurses des Schweizer Frankens zum Euro die Werte der Erfolgsrechnung und der Bilanz durch die Umrechnung in die Konzernwährung Schweizer Franken reduziert.

Der konsolidierte Netto-Umsatzerlös der Micronas Gruppe erreichte im ersten Quartal 2015 einen Wert von CHF 35.7 Millionen. Verglichen mit dem vierten Quartal 2014 ergibt dies ein Umsatzrückgang von 8.1 Prozent. Währungsbereinigt ist der Umsatz gegenüber dem Vorquartal um 6 Prozent angestiegen. Der Umsatz des Segments Automotive erreichte CHF 33.4 Millionen und ist gegenüber dem vierten Quartal 2014 um 8.5 Prozent zurückgegangen. Währungsbereinigt resultierte hingegen ein Anstieg von 5 Prozent. Im Industrie-Segment betrug der Umsatz CHF 2.3 Millionen, was einem Rückgang von 2.3 Prozent entspricht. Währungsbereinigt konnte dagegen ein Anstieg von 12 Prozent verzeichnet werden.

Die Bruttomarge der Micronas Gruppe für das erste Quartal 2015 erreichte 27.8 Prozent des Umsatzes, verglichen mit 34.1 Prozent im Vorquartal. Die Marge wurde im ersten Quartal durch den Abbau von Lagerbeständen zur Steigerung der Lieferleistung negativ beeinflusst. Der Betriebsgewinn (EBIT) lag mit CHF 1.3 Millionen leicht unter dem Vorquartalswert von CHF 1.4 Millionen; die EBIT-Marge für das erste Quartal 2015 betrug wie im Vorquartal 3.7 Prozent.

Für das erste Quartal 2015 resultierte nach Finanzergebnis und Steuern ein Verlust von CHF 4.4 Millionen. Wie bereits im Februar 2015 kommuniziert, ist dieser Verlust hauptsächlich auf die Bewertung der in Euro gehaltenen Geldbestände in der Micronas Semiconductor Holding AG zurückzuführen, welche durch die Aufhebung des EUR-CHF-Mindestkurses einen Buchverlust von CHF 6.0 Millionen verursacht hat. Entsprechend resultierte für die Micronas Gruppe im ersten Quartal 2015 auch ein Verlust pro Aktie von CHF 0.15.

Die flüssigen Mittel und kurzfristigen Festgeldanlagen reduzierten sich gegenüber dem vierten Quartal 2014 um CHF 18.0 Millionen auf CHF 133.3 Millionen, was massgeblich auf Kurseffekte zurückzuführen ist. Das Eigenkapital erreichte CHF 83.9 Millionen, was einer Eigenkapitalquote von 31.8 Prozent entspricht, verglichen mit 36.9 Prozent im Vorquartal. Dieser Rückgang erklärt sich zum grössten Teil aus der kursbedingten Bewertung der Intercompany-Darlehen mit Eigenkapitalcharakter. Des Weiteren schlägt die mit einem tieferen Diskontzinssatz berechnete Pensionsrückstellung zu Buche.

Die Auslastung der Freiburger Fertigungsanlagen betrug im ersten Quartal 2015 ca. 85 Prozent. Der Bestellungseingang resultierte bei CHF 33.9 Millionen, verglichen mit CHF 40.8 Millionen im Vorquartal. Währungsbereinigt entspricht dies einem Rückgang gegenüber dem vierten Quartal 2014 von 5 Prozent. Die Book-to-bill-Ratio für das erste Quartal 2015 ergab 0.95.

An der diesjährigen ordentlichen Generalversammlung vom 27. März 2015 wurde allen Anträgen des Verwaltungsrats zugestimmt. So sind die Verwaltungsräte Heinrich W. Kreutzer, Lucas A. Grolimund und Dr. Dieter G. Seipler wiedergewählt und Frau Stefanie Kahle-Galonske als neue Verwaltungsrätin gewählt worden. Zudem wurden Heinrich W. Kreutzer als Präsident des Verwaltungsrats und die Herren Heinrich W. Kreutzer und Dr. Dieter G. Seipler als Mitglieder des Nominierungs- und Entschädigungsausschusses gewählt. Den Anträgen zu den Vergütungen des maximalen Gesamtbetrags für Verwaltungsrat und Management wurde mit grosser Mehrheit zugestimmt. Die beantragten Statutenänderungen bezüglich der Reduktion der Anzahl zulässiger Mandate der Mitglieder des Verwaltungsrats ausserhalb der Micronas Gruppe, Klarstellungen im Zusammenhang mit Vorsorgeleistungen, der Nachführung des Gesellschaftszwecks und der Grundlage für die bestehende Nominee-Regelung wurden ebenfalls mit grosser Mehrheit angenommen.

Die beschlossene Ausschüttung aus Kapitaleinlagereserven von CHF 0.05 pro Namenaktie konnte den Micronas Aktionären Anfang April 2015 gutgeschrieben werden. Das Aktienrückkaufprogramm ist planmässig angelaufen; vom 10. März bis 8. April 2015 wurden insgesamt 116 604 Aktien zurückgekauft, was 0.4 Prozent des Aktienkapitals von Micronas entspricht.

Verwaltungsrat und Management rechnen, ausgehend von einem EUR/CHF-Wechselkurs von 1.05, für das erste Halbjahr 2015 nach wie vor mit einem Umsatz von ca. CHF 71 Millionen. Durch die Umbewertung der in Fremdwährung gehaltenen Geldbestände wird auf Stufe Reingewinn ein Verlust erwartet. Die EBIT-Marge für das erste Halbjahr 2015 dürfte zwischen 3 und 4 Prozent zu liegen kommen.

Disclaimer

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen wie Projektionen, Vorhersagen und Schätzungen. Solche zukunftsgerichteten Aussagen hängen von gewissen Risiken und Unsicherheiten ab, die dazu führen können, dass die tatsächlichen von den in dieser Pressemitteilung antizipierten Ergebnissen, Leistungen oder Ereignissen wesentlich abweichen. Die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen basieren auf den heutigen Ansichten und Annahmen von Micronas. Micronas übernimmt keine Verpflichtung, diese Pressemitteilung zu aktualisieren oder zu ergänzen. Diese Pressemitteilung stellt keine Offerte, Empfehlung oder Einladung zum Kauf von Aktien in irgendeiner Jurisdiktion dar.

Micronas

Micronas (SIX Swiss Exchange: MASN), bevorzugter Partner für Sensing und Control, zählt alle bedeutenden Hersteller der Automobilelektronik weltweit zu ihren Kunden, viele davon in einer dauerhaften, auf gemeinsamen Erfolg ausgerichteten Partnerschaft. Sitz der Holding ist in Zürich (Schweiz), der operative Hauptsitz befindet sich in Freiburg (Deutschland). Derzeit beschäftigt die Micronas Gruppe rund 900 Mitarbeiter.