Micronas an zwei Förderprojekten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) beteiligt

(PresseBox) ( Zürich, )
Micronas, ein Unternehmen der TDK-Gruppe, nimmt gleich an zwei vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekten als Konsortialpartner teil. Dabei handelt es sich einmal um das von der Firma Festo koordinierte Forschungsprojekt für intelligente Folien für die Industrie 4.0, genannt ParsiFAL4.0 sowie um ein Projekt für sich selbst organisierende Warenströme und Produktionsprozesse, genannt ROLLE, das vom Lehrstuhl für Antriebstechnik der Universität des Saarlandes geleitet wird.

Bei ParsiFAL4.0 sollen mikroelektronische Sensorsysteme in dünnen Folien Produktionsanlagen und Verpackungen intelligenter machen. Durch Smart-Sensor-System-Labels, eine Art intelligente Aufkleber, kann das Produktionsumfeld dezentral überwacht und gesteuert werden. Verpackungen, die mit diesen neuartigen Folien bestückt sind, können Informationen über den jeweiligen Prozess sammeln, bewerten und austauschen. Fertigungs- und Logistikabläufe werden dadurch optimiert und flexibilisiert. Micronas liefert die für diese Technologie notwendigen Sensoren zur Positionsmessung. Dadurch sollen beispielsweise in pneumatisch gesteuerten Produktionssystemen die Zylinderpositionen der Aktuatoren sehr präzise überwacht werden, was den Betrieb der Anlagen in vielen Facetten wie Effizienz, Qualität bis hin zur Lebensdauer deutlich verbessert.

Anwendungen in der Industrie 4.0 erfordern auch intelligente Aktuatoren, wie zum Beispiel das intelligente Förderrollensystem mit dem Projektnamen ROLLE. Elektrische Antriebe gewinnen als Transportsysteme in der Logistik und in der automatisierten Produktion immer mehr an Bedeutung. Ziel ist, den Warenstrom in effizienter Weise autark zu betreiben. Dies gilt sowohl für klassische Transport- und Sortierstraßen, bei denen die Waren auf angetriebenen Rollen fortbewegt werden, als auch für neuere Systeme, welche sich als Transportvehikel völlig frei auf einer Fläche bewegen können. Eine Komponente hat dabei die Aufgabe, diese Antriebe optimal zu steuern und gleichzeitig die Schnittstelle zur digitalen Welt und damit auch zur Industrie 4.0 zu bilden. Derartige Funktionen, vorzugsweise als Ein-Chip-Lösung mit kognitiven Fähigkeiten, werden im Bereich der Sensorik und Aktuatorik in Zukunft Schlüsselelemente des Internets der Dinge und Dienste sein.

„Deutschland muss seiner Rolle als führender Technologiestandort auch zukünftig gerecht werden. In der Industrie 4.0 sehe ich großes Potential, Arbeitsplätze in Deutschland zu halten“, sagt Matthias Bopp, CEO bei Micronas. „Innovative Halbleiterprodukte sind dabei Grundvoraussetzung für die Industrie 4.0. Dabei ist besonders wichtig, dass das Halbleiterunternehmen nah am Systempartner und Endkunden sitzt, so wie es beispielsweise bei Micronas der Fall ist.“

Micronas beteiligt sich schon seit Jahren immer wieder an aktuellen Forschungsprojekten.
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