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Pressemitteilung BoxID: 789198 (Microdrones)
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Keine Verletzten dank modernster Technik

Deutsche Drohne verhindert Explosion in Chile

(PresseBox) (Siegen, ) Dank einer deutschen Drohne konnte jetzt eine drohende Explosion an einem schwer erreichbaren Berghang in Chile verhindert werden – dabei wurde glücklicherweise niemand verletzt. Bei einer geplanten Sprengung in rund 3.800 Metern Höhe über dem Meeresspiegel entdeckte ein Mitarbeiter einen defekten Zündsatz in einem bereits mit Sprengstoff gefüllten Schacht – eine unkontrollierte Explosion drohte, das Gebiet wurde evakuiert. Der Flugroboter md4-1000 der Firma microdrones wurde daraufhin eingesetzt, um die Situation am Berghang zu inspizieren. Anhand der gelieferten Gefahrenanalysen konnten rechtzeitige Gegenmaßnahmen eingeleitet werden, eine Katastrophe wurde verhindert.

Was als Routine-Sprengung geplant war, entpuppte sich für die Beteiligten in Chile als nervenaufreibende Höhenmission: Ein international agierendes Tage- und Bergbau-Unternehmen hatte eine kontrollierte Sprengung an einer Höhenseite im Chilenischen Gebirge geplant. Zwischen den Sprengstoffen kam es zu einer ungeplanten Reaktion, sodass Brandherde entstanden, die von den Sprengmeistern aus der Entfernung nicht einsehbar waren. Der Luftbild-Dienstleister AVSAN wurde herangezogen, um die Situation mittels Flugroboter aus der Luft einzuschätzen. Dabei wurde eine Drohne der deutschen Firma microdrones eingesetzt, um Temperaturmessungen durchzuführen. Ziel war es, ein Zeitfenster zu ermitteln, in dem ein sicheres Betreten der Zone für Experten möglich war. Für einen Menschen wäre diese Thermaldaten-Inspektion lebensgefährlich gewesen. „Das war eine nervenaufreibende Mission, bei der bewiesen wurde, dass modernste Technik Leben retten kann“, sagt Victor Pinto Taylor, Geschäftsführer von AVSAN.

Die Arbeit in 3.800 Metern über dem Meeresspiegel war bei der Mission eine zusätzliche Herausforderung. Menschen sind in solchen Höhen aufgrund des verminderten Sauerstoffgehalts der Luft weniger leistungsfähig und selbst helikopterähnliche Flugmaschinen versagen hier oft, zudem sind die Wetterbedingungen sehr unbeständig. „Obwohl die microdrone wegen der dünnen Luft etwas an Antriebskraft verloren hat und eine harte Landung absolvierte, konnte sie in der Höhe arbeiten und uns wichtige Ergebnisse liefern“, berichtet Jason Pierce, ebenfalls Geschäftsführer von AVSAN.

Ausgestattet mit einer Thermalkamera, konnte die microdrone des Typs md4-1000 die Temperatur am Sprengungsort samt genauer GPS-Daten ermitteln. Als die Temperatur einen für den Menschen ungefährlichen Wert erreichte, konnten die Sprengstoffexperten gefahrlos die noch notwendigen Arbeiten erledigen – Die Sprengung wurde erfolgreich durchgeführt. Sven Juerss, Geschäftsführer der microdrones GmbH aus Deutschland, ist stolz auf den erfolgreichen Einsatz des Flugroboters: „Moderne Helden retten Leben, ohne dabei ihr eigenes zu riskieren – Sie tun das mit High-End Technologien. Ich bin stolz auf unsere md4-1000 und ziehe den Hut vor dem Team von AVSAN, das in den Bergen von Chile eine Wahnsinns-Leistung vollbracht hat.“