Mesutronic geht auf die Überholspur

Fitness-Programm für Fremdkörper-Suchspezialisten

(PresseBox) ( Kirchberg, Wald, )
Mit Metallinspektionstechnik bei Umsatzzielen im Plan: 145 Mitarbeiter erwirtschaften 2014 rund 15,2 Mio. Euro Umsatz/Exportquote auf 67 Prozent gestiegen

Die Zeichen stehen auf Wachstum: Der Inspektionssysteme-Hersteller Mesutronic (Kirchberg im Wald/Lkr. Regen) hat 2014 seinen Umsatz um 5,5 Prozent auf 15,2 Mio. Euro (2013: 14,4 Mio. Euro) gesteigert. "Wir liegen genau im Wachstumsplan", sagt Karl-Heinz Dürrmeier (56), geschäftsführender Gesellschafter der Mesutronic Gerätebau GmbH. Das Unternehmen beschäftigt 145 Mitarbeiter (plus sieben) und ist in über 40 Ländern weltweit vertreten.

Der Absatz mit elektronischen Geräten zum Erkennen von metallischen Fremdkörpern - beispielsweise in der Lebensmittelindustrie - floriert. Mit einem internen Fitness-Programm für die komplette Betriebsstruktur haben sich die Inspektionsgerätespezialisten für das zukünftige Unternehmenswachstum fitgemacht. Mit einem Ausbau der Fertigungskapazitäten soll der Umsatz nach Angaben von Karl-Heinz Dürrmeier bis 2020 auf 25 Mio. Euro gesteigert werden. Die bestehende Produktionsfläche soll von 2.500 qm auf 6.000 qm, die Bürofläche von 800 qm auf 1.800 qm und die Lagerfläche von 600 qm auf 1.300 qm aufgestockt werden. Die Zahl der Mitarbeiter soll von 145 auf 220 erhöht werden, 14 Mitarbeiter werden derzeit ausgebildet.

Rund die Hälfte des Umsatzes erzielt Mesutronic in den Bereichen Food und HealthCare. Der Vertrieb sei im Hinblick auf die Wachstumspläne mit Branchenfokus neu aufgestellt worden, so dass Know-how und Kompetenz zu einer steigenden Beratungsqualität geführt hätten.

Einer der Schwerpunkte der Vertriebsaktivitäten, so Dürrmeier, liege auf dem wachsenden Lebensmittelbereich. Insbesondere für die fleischverarbeitende Industrie werde die Ausstattung mit Detektionsgeräten immer wichtiger und biete die größte Wachstumsdynamik.
Die Sektoren Kunststoff und Bergbau liefen laut Dürrmeier stabil. Erfreulich habe sich der Absatz in der Holzindustrie entwickelt. Im Bereich Rundholz belebe sich der Markt und damit steige die Nachfrage nach Geräten, welche die Stämme auf Fremdkörper untersuchen.

Exportquote steigt weiter
Die Märkte von Mesutronic werden weiter internationaler: Dies zeigt sich laut Dürrmeier in der von 64 auf 67 Prozent leicht gestiegenen Exportquote. Es sei erklärtes Ziel, verstärkt auf internationalen Märkten zu agieren. Wichtigste Absatzländer seien nach wie vor die USA und China. Die politische Krise in Osteuropa treffe Mesutronic indirekt. Als Zulieferer für größere Industrieprojekte sei der Ausfall aber zu verkraften. Der wirtschaftspolitische Boykott Russlands wirke sich wegen des kleineren Volumens nicht besonders negativ aus.

TTIP sollte Standards harmonisieren
Mit Skepsis blickt Dürrmeier auf das transatlantische Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP). Für ein exportorientiertes Technologieunternehmen wie Mesutronic sei es wichtig, dass vor allem technische Standards harmonisiert werden. Zusätzliche Produktkosten für doppelte Zulassungen, Testverfahren und Konformitätsprüfungen könnten eingespart werden. Es sei fraglich, ob sich die Politik gegen das in Amerika vorwiegend privatwirtschaftlich aufgestellte Normen- und Zulassungswerk durchsetze, so Dürrmeier. "Es kann nicht sein, dass Europa sich öffnet, der amerikanische Markt aber nur mit großen bürokratischen Hürden zu erobern ist."
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