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Pressemitteilung BoxID: 375843 (Messezentrum Salzburg GmbH)
  • Messezentrum Salzburg GmbH
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  • 5020 Salzburg
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Der Neubau der Hallen 10 - 15 im Messezentrum Salzburg bringt Wettbewerbsvorteile für die gesamte Region und die Voraussetzungen für die Durchführung von Kongressmessen und Großkongressen

(PresseBox) (Salzburg, ) Bereits jetzt ist das Messezentrum Salzburg Fachmessestandort Nr. 1 in Österreich und ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor für Stadt und Land Salzburg sowie die EuRegio mit dem benachbarten Bayern. Dipl.-Kfm. Henrik Häcker, Geschäftsführer des Messezentrums Salzburg betont dazu: "Der Neubau der Hallen schafft zusätzliche Wettbewerbsvorteile für den gesamten Wirtschaftsstandort."

Mit 37 Messen fanden 2009 im Messezentrum Salzburg so viele Veranstaltungen wie noch nie zuvor statt, 591.599 Besucher wurden 2009 gezählt, auch das ist ein Rekordergebnis, weiters waren 7.302 Aussteller im Messezentrum Salzburg vertreten.

Eine Studie der Wirtschaftskammer Salzburg aus dem Jahr 2009 belegt die große wirtschaftliche Bedeutung von Messen und Ausstellungen für den Standort Salzburg. Die sich aus dem Messewesen ergebende Umwegrentabilität , die mit insgesamt 113,5 Millionen Euro beziffert werden kann, ist ein wesentlicher Wirtschaftsmotor für die gesamte Region: Durchschnittlich ergab die Untersuchung für das Gesamtbesucherpotenzial Tagesausgaben von 96,40 Euro bei den Messebesuchern, die sich überwiegend aus Aufwendungen für Beherbergung (32,0%) und Verpflegung (33,1%), sowie Einkäufe (33,0%) und beispielsweise Taxifahrten (2,9%) zusammensetzen.

Die Modernisierung des Messezentrums Salzburg mit einem Investitionsvolumen von 34 Millionen Euro

Im Rahmen eines mehrstufigen Bieterverfahrens wurde das Siegerprojekt ermittelt. Eine Jury, bestehend aus den Mitgliedern Bürgermeister Dr. Schaden, Stadtrat Padutsch, Arch. Leiner, Arch. Schöttli, Arch. Schreieck, Arch. Mitterberger, HR Dr. Paulus, KR Genser und Dipl.-Kfm. Häcker war in allen Stufen des Verfahrens tätig. Die Jury hat das von Kada-Wittfeld verfasste Siegerprojekt aus architektonischer Sicht als das beste gereiht. Die Jury kam einstimmig zur Auffassung, dass das Siegerprojekt die Bauaufgabe optimal erfüllt. Für Architektur wurden 10 Punkte von 10 möglichen Punkten vergeben, auch für den Bereich Funktionalität hat das Siegerprojekt die höchstmögliche Punktezahl erreicht.

Zur Findung des Bestbieters wurde ein zweistufiges Verfahren durchgeführt. Zunächst wurden Teams, bestehend aus Architekten und ausführenden Unternehmen eingeladen Vorentwürfe für die Multifunktionshalle zu erstellen und der Jury vorzulegen. Aus den insgesamt elf eingereichten Projekten wählte die Jury die sechs besten Projekte aus.

Sodann wurden die sechs ausgewählten Projektteams gebeten ihre Projekte anhand der Empfehlungen der Jury bis zur Ausführungsreife auszuarbeiten. Jedes Projektteam musste für sein Projekt eine Preisobergrenze angeben.

Aus den sechs eingelangten Projekten wurden anhand der Merkmale Preis, Qualität, Funktionalität und Architektur die drei besten Projekte ausgewählt.

Die drei ausgewählten Teams überarbeiteten ihre Anbote aufgrund der Empfehlungen der Jury nochmals und reichten als "last and final offer" das überarbeitete Projekt mit garantiertem Pauschalpreis ein.

Das Siegerprojekt der Bietergemeinschaft KadaWittfeld/Alpine/Herbrich Consult/IPC Project Consulting

Die Projektdaten für das zur Ausführung gelangende Projekt stellen sich wie folgt dar:

Nettonutzfläche der Multifunktionshalle: 15.355m²

Nettonutzfläche des Foyers: 2.025m²

Nettonutzfläche des Tagungsbereichs: 2.590m²

5 Tagungsräume á 200m², 3 Seminarräume, 4 Besprechungsräume sowie ein großzügiger Pausenbereich.

Die Multifunktionshalle ist in neun Teile unterteilbar, es können auch Großkongresse abgehalten werden, die Halle ist so ausgelegt, dass in der Halle ATP Tennisturniere stattfinden können. Baubeginn wird Anfang April 2011 sein, die Fertigstellung erfolgt bis Ende Oktober rechtzeitig zur Nutzung für die "Alles für den Gast", die am 5.11.2011 beginnt.

Erhöhung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit durch wichtige Investitionen in die Infrastruktur

"Um sich im internationalen Wettbewerb deutlich besser zu positionieren sind diese Investitionen für den Messestandort Salzburg notwendig. Der Neubau kann sowohl von der kurzen Bauzeit her als auch architektonisch als einzigartig bezeichnet werden" stellt Häcker fest und ergänzt: "Die Modernisierung trägt dazu bei, im Sinne einer Mehrsäulenstrategie zusätzlich zu den bisherigen Geschäftsfeldern neue Bereiche erschließen zu können. Wir freuen uns, gerade in Zeiten wie diesen, dazu das Bekenntnis seitens der Gesellschafter zu haben."

Die Mehräulenstrategie setzt auf das synergetische Zusammenspiel der sechs Geschäftsfelder Gastmessen von Reed Exhibitions, Gastmessen weiterer Veranstalter, Eigenmessen, Messeservices sowie Gastveranstaltungen in der Salzburgarena und als neuer Bereich Kongressmessen.

Zukunftspotential Großkongresse und Kongressmessen

Die baulichen Maßnahmen schaffen die Voraussetzung für die Durchführung von Großkongressen mit begleitenden Ausstellungen und Kongressmessen in einer Größenordnung von 2.000 bis 4.000 Teilnehmern, die bislang in Salzburg noch nicht stattfinden konnten.

Damit wird zukünftig der wachsenden Bedeutung der Region Salzburg als Veranstaltungsdestination Rechnung getragen und den vielfältigen Nachfragebedürfnissen der international orientierten Kongressbranche nachgekommen.

Mit dem Neubau erfährt der Wirtschaftsmotor Messe eine zusätzliche Belebung, der dem gesamten Wirtschaftsstandort Salzburg zugutekommt.