Digitale Revolution, urbane Logistik, "America first": Wohin steuert die Logistikbranche?

transport logistic 2017 vermeldet Ausstellerrekord

München, (PresseBox) -
Rekordbeteiligung: 2.160 Aussteller auf der transport logistic vom 9. bis 12. Mai 2017 in München (plus 5,4 Prozent)
Zahlreiche neue internationale Gemeinschaftsstände und namhafte Unternehmen
Trendthemen: Digitalisierung, Logistik in Metropolen und internationale Wachstumschancen in Zeiten von „America First“


Rekordbeteiligung: 2.160 Ausstellern aus 62 Ländern präsentieren sich auf der Weltleitmesse transport logistic, die vom 9. bis 12. Mai 2017 auf dem Gelände der Messe München stattfindet – eine Steigerung um 5,4 Prozent. „Wir haben zahlreiche neue internationale Gemeinschaftsstände und Unternehmen an Bord“, erklärt Stefan Rummel, Geschäftsführer der Messe München. Die neun Messehallen sind ausgebucht. „Die Messe ist über alle Bereiche gewachsen, vor allem aber in den Bereichen Logistik-Dienstleister und IT.“

Zu den großen Marktspielern vor Ort zählen: DSV, Panalpina, Schenker, Kühne & Nagel, Imperial Logistics, Dachser, Hermes, Geodis, Ekol, Rhenus. Auch seitens der Besucherzahlen stehen die Zeichen auf Wachstum: „Die Vorregistrierung liegt über dem Niveau der Vorveranstaltung, wir rechnen deshalb mit mehr als 56.000 Besuchern.“

Internationaler denn jeDie transport logistic ist internationaler denn je, Gemeinschaftsstände aus Griechenland, Marokko, Österreich, Slowakei und Slowenien sind hinzugekommen. Ebenfalls vertreten sind die Länder Bahrain, Belgien, Estland, Frankreich, Kroatien, Lettland, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Spanien,

Tschechien und Ungarn. International sind auch viele der Neuaussteller, darunter China Railway Container Transport, DP World, Heathrow Airport, Kerry Logistics und Maersk.

Im Konferenzprogramm werden ebenfalls die Chancen in internationalen Märkten beleuchtet. Der Fokus richtet sich dieses Mal nicht auf Klassiker wie China oder Indien, sondern auf vier weitere Kandidaten mit Potenzial: Polen als Logistikhub im europäischen Hinterland, der Iran mit seinem Nachholbedarf, die USA in Zeiten von „America first“ und Innovationschub aus dem Silicon Valley sowie das südliche Afrika. „Die Themen und das große Interesse an der transport logistic zeigen, dass die Branche nationale Protektionismus-Tendenzen als Risiko wahrnimmt und – weil global aufgestellt – Wege finden muss, damit umzugehen“, erklärt Stefan Rummel.

metropolitan logistics – mittendrin in der digitalen RevolutionOb an den Messeständen oder im Konferenzprogramm: Die Herausforderungen der Digitalisierung sind das zentrale, den Wettbewerb entscheidende Thema. Das zeigt auch der Logistic-Trend-Index, den die transport logistic in Auftrag geben hat und für den 100 Fach- und Führungskräfte aus der deutschen Transport- und Logistikbranche befragt wurden. Knapp drei Viertel der deutschen Logistiker sehen die eigene Branche im internationalen Wettbewerb zwar gut aufgestellt. 64 Prozent finden aber, dass deutsche Unternehmen zu wenig in Forschung und Entwicklung investieren, 54 Prozent befürchten sogar, dass die heimische Wirtschaft Marktanteile an hochinnovative Wettbewerber aus der Silicon Valley-Welt verlieren wird.

„E-mobility, E-commerce, E-next? Eine neue Zukunftsvision für die Logistik“ heißt die Eröffnungsveranstaltung, an der Vertreter von Daimler, Panalpina, Flexport und Amazon teilnehmen. Die digitale Revolution bestimmt einen Großteil der Foren. Die neue Kommunikations-Plattform ‚metropolitan logistics‘ stellt die letzte Meile in den Mittelpunkt: „Der zunehmende Online-Handel steigert den Innovationsdruck auf die urbane Logistik“, sagt Rummel. „Hier wollen wir der Branche über die neue Plattform eine Möglichkeit geben, sich mit ihren Partnern auszutauschen und ihr Geschäft voranzutreiben.“

Auflage von 500.000, bei Benutzung des Fotos „Der Innovationsdruck durch den Online-Handel steigt“, darf nicht überschritten werden.

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