Techtextil 2017: So viele Aussteller wie noch nie

Sonderareal "Living in Space" und ESA-Astronaut Reinhold Ewald / Anbieter von smarten und Hightech-Textilien für Industrie, Mobilität sowie Architektur und Bau am stärksten vertreten

Frankfurt am Main, (PresseBox) - Hier kommen Hightech und Textil zusammen: Vom 9. bis 12. Mai 2017 zeigt die Techtextil in Frankfurt am Main unter anderem einen Airbag für Bauarbeiter, Textilbeton mit eingebauten Sensoren, smarte Knieban-dagen sowie leuchtende und beheizbare Kleidung. Auf der internationalen Leitmesse für technische Textilien und Vliesstoffe präsentieren 1.477 Aussteller aus 55 Ländern (2015: 1.389 Aussteller aus 52 Ländern) aus das gesamte Spektrum der Einsatzmöglichkeiten textiler Materialien und Technologien. Die Techtextil wächst damit um sechs Prozent.

„Wir eröffnen in diesem Jahr die bislang größte Ausgabe der Techtextil. Die Ausstellerzahl zeugt von der unglaublichen Dynamik unter den Herstellern technischer Textilien, deren Wachstumszahlen ungebrochen sind. Mit der Anwendungsvielfalt der gezeigten Produkte von der Automobilindustrie bis hin zu Architektur, Medizin, Mode und Sport steht die Techtextil exemplarisch für die Innovationskraft der Textilindustrie“, so Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt.

[b]Hohe Internationalität und alle Marktführer vertreten[/b]

Mit 423 Ausstellern aus Deutschland und 1.054 Ausstellern aus dem Ausland liegt der Internationalitätsgrad der Techtextil bei 71 Prozent. Zum ersten Mal dabei sind der Libanon, Mexiko und Vietnam. 14 Länder präsentieren sich zudem mit Gemeinschaftsständen: Belgien, China, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, Kroatien, Portugal, Südkorea, Schweiz, Taiwan, Tschechien, Türkei und die USA. Ein deutlicher Ausstellerzuwachs kommt vor allem aus Europa, allen voran aus Spanien, Polen, Italien, den Niederlanden und der Türkei sowie außerdem aus China und Indien.

Unter den angemeldeten Unternehmen sind alle internationalen Marktführer. Ebenso stellen zahlreiche Firmen das erste Mal oder nach zwischenzeitlicher Abwesenheit wieder auf der Techtextil aus. Zudem präsentieren deutsche Startups und junge Unternehmen auf einem eigenen Areal in Halle 6.1 ihre textilen Neuentwicklungen. Das Förderareal wird zum siebten Mal gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie organisiert.

Zahlenmäßig am stärksten vertreten sind Aussteller mit Produkten für die Anwendung in der Industrie (762), in der Automobilindustrie sowie Luft- und Raumfahrt (673), in Architektur und Bau (559) sowie im Arbeits- und Gefahrenschutz (488). Das stärkste Wachstum verzeichnen die Bereiche Industrie (+73), Sport (+57), Mobilität (+55) sowie Bekleidung (+49).

[b]Fasern fürs Weltall und Astronaut Reinhold Ewald[/b]

Ehrengast der Techtextil ist Dr. Reinhold Ewald, ESA-Astronaut und Professor für Astronautik und Raumstationen an der Universität Stuttgart. Während der Auftakt-Pressekonferenz gab Ewald Einblick in seine Erfahrungen im Weltall und geht auf die Bedeutung von Hochleistungsmaterialien in der Raumfahrt ein: „Hochleistungsmaterialien auf der Basis von Fasern spielen in der Raumfahrt eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, etwa das Gewicht von Raumkapseln zu reduzieren. Jedes Gramm zu viel verursacht Kosten. Und Textilien erhalten Leben, denken Sie nur an Raumanzüge. Gleichzeitig finden viele Materialien, die für die Raumfahrt entwickelt wurden, Einzug ins Alltagsleben“, so Ewald. 

In Zusammenarbeit mit der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat die Techtextil erstmals das aufwendige Sonderareal „Living in Space“ gestaltet. Hier dreht sich alles um die Anwendung technischer Textilien und deren Verarbeitung in der Raumfahrt. Hintergrund: Da diese in jedem Lebensbereich zu finden sind, ist ohne technische Textilien und deren Verarbeitung eine Besiedlung des Weltraums nicht möglich.

[b]Techtextil Symposium: Kooperation mit Chemiefasertagung Dornbirn[/b]

Auf der 19. Ausgabe des Techtextil Symposiums präsentieren an allen Messetagen internationale Experten neue Forschungsergebnisse, Produkte und Technologien rund um technische Textilien, Vliesstoffe und funktionale Bekleidungsstoffe in insgesamt sieben Vortragsblöcken. Das Techtextil Symposium kooperiert erstmals mit der Chemiefasertagung MFC-Dornbirn, die einen eigenen Vortragsblock zum Thema Nachhaltigkeit und Ressourcenmanagement gestaltet hat. Das Techtextil Symposium findet in Halle 4.0 Saal Europa statt.

[b]Innovative Apparel Show: Smart Fashion auf dem Catwalk [/b]

Die erfolgreich zur Techtextil und Texprocess 2015 gestartete Innovative Apparel Show wird 2017 noch internationaler mit Hochschulen für Mode und Design aus Deutschland, Frankreich, Italien und Portugal. Die Nachwuchsdesigner zeigen Entwürfe zu den Schwerpunkten Textile Effects, Creative Engineering und Smart Fashion. Zweimal pro Messetag setzt eine Modenschau im Foyer der Halle 5.1/6.1 die Stücke professionell in Szene. Besucher können für den Publikumspreis abstimmen.

[b]Techtextil Innovation Award prämiert textile Neuentwicklungen[/b]

Bereits zum 14. Mal prämierte die Techtextil hervorragende Neu- und Weiterentwicklungen bei technischen Textilien, Vliesstoffen und funktionalen Bekleidungstextilien mit dem Techtextil Innovation Award. Die Preisverleihung an die insgesamt acht Gewinner wurde vom Parlamentarischen Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium Dirk Wiese und Wissenschaftsmoderator Ingolf Baur begleitet und fand heute statt. Die ausgezeichneten Entwicklungen werden zudem während der gesamten Dauer der Messe in einer Sonderschau in Halle 6.1 präsentiert.

[b]Studenten entwickeln Ideen für textiles Bauen[/b]

Gemeinsam mit dem internationalen Netzwerk Tensinet prämiert die Techtextil ebenfalls zum 14. Mal die Arbeiten Studierender und Young Professionals im Rahmen des Wettbewerbs „Textile Strukturen für neues Bauen“. Der Wettbewerb zeigt innovative und praxistaugliche Konzepte für das Bauen mit Textilien oder textilarmierten Werkstoffen. Am heutigen ersten Messetag werden insgesamt acht Arbeiten ausgezeichnet und zusätzlich während der gesamten Messedauer in einer Sonderschau in Halle 4.1 ausgestellt.

Parallel zur Techtextil zeigt die Texprocess (ebenfalls 9. bis 12. Mai 2017) als internationale Leitmesse für die Bekleidungs- und textilverarbeitende Industrie die neuesten Maschinen, Anlagen, Verfahren und Dienstleistungen für die Konfektion textiler und flexibler Materialien. Mit 312 Ausstellern aus 36 Ländern eröffnet auch die Texprocess ihre bislang größte Ausgabe. Im Mittelpunkt der Texprocess steht der textile Digitaldruck. Die Texprocess zeigt zudem erstmals eine Digital Textile Microfactory.

Messe Frankfurt Exhibition GmbH

Messe Frankfurt ist der weltweit größte Messe-, Kongress und Eventveranstalter mit eigenem Gelände. Rund 2.400 Mitarbeiter an 30 Standorten erwirtschaften einen Jahresumsatz von über 640 Millionen Euro. Mittels tiefgreifender Vernetzung mit den Branchen und einem internationalen Vertriebsnetz unterstützt die Unternehmensgruppe effizient die Geschäftsinteressen ihrer Kunden. Ein umfassendes Dienstleistungsangebot - onsite und online - gewährleistet Kunden weltweit eine gleichbleibend hohe Qualität und Flexibilität bei der Planung, Organisation und Durchführung ihrer Veranstaltung. Die Servicepalette reicht dabei von der Geländevermietung über Messebau, Marketingdienstleistungen bis hin zu Personaldienstleistungen und Gastronomie.

Hauptsitz des Unternehmens ist Frankfurt am Main. Anteilseigner sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent.

Weitere Informationen: www.messefrankfurt.com

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.