Merck stellt auf ASCO 2017 neue Daten aus seiner rasant fortschreitenden Pipeline vor - Unternehmen will heutige und zukünftige Krebstherapie mitgestalten

Darmstadt, (PresseBox) - .
• ASCO-Daten untermauern die solide, rasant fortschreitende Onkologie-Pipeline von Merck, die Ansätze von der Immunonkologie bis zur DNA-Reparatur umfasst

• Neue Avelumab-Daten zu metastasiertem Merkelzellkarzinom und vorbehandeltem metastasiertem Urothelkarzinom nach kürzlich erteilter beschleunigter Zulassung durch die FDA verfügbar

• Vortrag zu Anti-PD-L1/TGF-ß-Trap (M7824) als neuem immunonkologischen Ansatz; bifunktionale Immuntherapie als potenzielle neue Wirkstoffklasse

Merck, ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen, hat heute die Vorstellung neuer Ergebnisse aus seinem expandierenden, breit angelegten Onkologie-Portfolio auf der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) vom 2. bis 6. Juni 2017 in Chicago (USA) angekündigt. Hierbei handelt es sich um Daten aus einem breiten Spektrum an schwierig zu behandelnden Krebserkrankungen, bei denen verschiedenste Ansätze zum Einsatz kommen - von der Immunonkologie bis zur DNA-Reparatur. In über 40 Abstracts zeigt sich der Anspruch von Merck, die aktuelle wie auch zukünftige Krebstherapie gestalten zu wollen. Hierzu gehören auch Daten zu Avelumab*, das in Kooperation mit Pfizer entwickelt wird, Erbitux® (Cetuximab) und Updates zu den Pipelinekandidaten M7824 (Anti-PD-L1/TGF-ß-Trap), M3814 (DNA-PK-Inhibitor), M7583 (BTK-Inhibitor) sowie dem c-met-Inhibitor Tepotinib**.

„Wir fokussieren uns auf die Bereitstellung von Innovationen, die für Patienten Entscheidendes bewirken können. Dies wird an den Daten deutlich, die wir auf der ASCO vorstellen werden. Sie erstrecken sich von der Immunonkologie bis zur DNA-Reparatur als Therapieansätze zur Bewältigung einiger der therapeutisch herausforderndsten Krebserkrankungen", sagte Luciano Rossetti, Executive Vice President und Leiter der globalen Forschung und Entwicklung im Biopharmageschäft von Merck. „Merck zählte zu den ersten Unternehmen, die auf das Potenzial des PD1/PDL1-Signalwegs für die Patienten setzte. Wir verfolgen diesen Fortschritt weiter, was unsere Veröffentlichungen auf der ASCO und unsere zwei kürzlich durch die FDA erteilten beschleunigten Zulassungen von Avelumab bezeugen."

Mehrere ASCO-Präsentationen zu Avelumab beinhalten Daten zur Erstlinienbehandlung des metastasierten Merkelzellkarzinoms (mMCC) und zur Behandlung des vorbehandelten metastasierten Urothelkarzinoms (UC) sowie Ergebnisse der Phase-1b-Studie zu Avelumab in Kombination mit Axitinib bei Nierenzellkarzinom (RCC). Die US-amerikanische Zulassungsbehörde FDA hat jüngst die beschleunigte Zulassung*** für Avelumab für die Behandlung von mMCC sowie für vorbehandelte Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem UC erteilt. Avelumab wird derzeit als Mono- wie auch Kombinationstherapie im Rahmen eines umfangreichen klinischen Entwicklungsprogramms geprüft. Neben den Indikationen mMCC, lokal fortgeschrittenes oder metastasiertes UC und RCC werden weitere Daten zu Avelumab bei nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom, metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom, lokal fortgeschrittenem Plattenepithelkarzinom des Kopfes und Halses sowie rezidiviertem oder refraktärem diffusen großzelligen B-Zell-Lymphom vorgestellt.

Zusätzlich zu den Avelumab-Daten wird Merck auf der ASCO mit neuen Forschungserkenntnissen zum bispezifischen Arzneimittekandidat, der Immuntherapie Anti-PD-L1/TGF-ß-Trap (M7824) vertreten sein. Dieser Wirkstoff soll gleichzeitig PD-L1 und TGF-ß blockieren. Im Rahmen eines Vortrags werden Daten der Phase-I-Dosiseskalationsstudie vorgestellt, die das Potenzial von M7824 bei fortgeschrittenen soliden Tumoren untersucht.

Zu den weiteren Updates aus der Pipeline, die auf der ASCO präsentiert werden, gehören auch frühe klinische Ergebnisse für Tepotinib, einen in Prüfung befindlichen niedermolekularen Inhibitor der c-Met-Rezeptor-Tyrosinkinase, und M7583, einen oralen, hochselektiven, kovalenten Inhibitor der Brutontyrosinkinase (BTK), sowie erste klinische Daten zu M3814, einen DNA-abhängigen Proteinkinase (DNA-PK)-Inhibitor. Merck investiert in maßgeblichem Umfang in das vielversprechende Gebiet der DNA-Reparaturmechanismen, um hier führend zu sein, und hat kürzlich zwei vielversprechende klinische Programme von Vertex einlizenziert.

Dieser äußerst fokussierte Ansatz bei der Forschung und Entwicklung konzentriert die wissenschaftliche Expertise von Merck auf Bereiche mit hohem ungedecktem Bedarf - ein Anspruch, der mit Erbitux seinen Anfang nahm. Verschiedene Präsentationen auf der ASCO bekräftigen Erbitux als Standardtherapie beim Plattenepithelkarzinom des Kopfes und Halses (SCCHN) und beim metastasierten Kolorektalkarzinom (mCRC) und liefern wertvolle Informationen über Biomarker, Tumoransprechen und die Rolle der Tumorlokalisation beim mCRC, mit denen die Behandlung gezielt auf geeignete Patienten zugeschnitten werden kann.

Die von Merck unterstützten und zur Veröffentlichung angesetzten Abstracts sind unten aufgelistet. Darüber hinaus sind einige Prüfarzt-initiierte und -verantwortete klinische Prüfungen (sogenannte Investigator-Sponsored Trials, IST) angenommen worden einschließlich mehrerer Abstracts zu Erbitux und Avelumab (nicht aufgeführt).

Merck KGaA

Merck ist ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen in den Bereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials. Rund 50.000 Mitarbeiter arbeiten daran, Technologien weiterzuentwickeln, die das Leben bereichern - von biopharmazeutischen Therapien zur Behandlung von Krebs oder Multipler Sklerose über wegweisende Systeme für die wissenschaftliche Forschung und Produktion bis hin zu Flüssigkristallen für Smartphones oder LCD-Fernseher. 2016 erwirtschaftete Merck in 66 Ländern einen Umsatz von 15,0 Milliarden Euro.

Gegründet 1668 ist Merck das älteste pharmazeutisch-chemische Unternehmen der Welt. Die Gründerfamilie ist bis heute Mehrheitseigentümerin des börsennotierten Konzerns. Merck mit Sitz in Darmstadt besitzt die globalen Rechte am Namen und der Marke Merck. Einzige Ausnahmen sind die USA und Kanada, wo das Unternehmen als EMD Serono, MilliporeSigma und EMD Performance Materials auftritt.

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