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Pressemitteilung BoxID: 640107 (Merck KGaA)
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Merck erhöht nach erfolgreichem dritten Quartal Ergebnisprognose für Gesamtjahr 2013

(PresseBox) (Darmstadt, ) .
- Solides organisches Umsatzwachstum im dritten Quartal fortgesetzt
- Deutlicher Anstieg des EBITDA vor Sondereinflüssen um 10 Prozent im Berichtszeitraum dank beschleunigter Umsetzung der Effizienzsteigerungsmaßnahmen und trotz stark negativer Wechselkurseffekte
- Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen steigt auf Rekordwert von 2,29 Euro im dritten Quartal
- Jahresprognose 2013 für EBITDA vor Sondereinflüssen auf ca. 3,2 Mrd Euro bis 3,25 Mrd Euro angehoben

Merck hat seine erfolgreiche Geschäftsentwicklung im dritten Quartal 2013 in einem herausfordernden Marktumfeld fortgesetzt. Das Pharma-, Chemie- und Life-Science-Unternehmen verzeichnete ein solides organisches Wachstum der Umsatzerlöse von 4,7%. Das EBITDA vor Sondereinflüssen stieg mit 10% trotz stark negativer Währungseffekte deutlich an, so dass die Jahresprognose auf ca. 3,2 Mrd € bis 3,25 Mrd € angehoben werden konnte. Grund hierfür war die beschleunigte Umsetzung der Effizienzsteigerungsmaßnahmen im Rahmen des Transformationsprogramms "Fit für 2018".

"Das erneut starke Ergebnis beweist einmal mehr, dass wir mit dem Umbau unseres Unternehmens auf Kurs sind. Merck ist bereits jetzt stärker und profitabler als zu Beginn unseres Veränderungsprozesses vor einigen Jahren", so der Vorsitzende der Geschäftsleitung, Karl-Ludwig Kley, heute in Darmstadt. "Nun gilt es, die deutlich leistungsfähigere Plattform dazu zu nutzen, unser Geschäft in den kommenden Jahren nachhaltig profitabel weiterzuentwickeln."

Die Gesamterlöse gingen aufgrund negativer Währungseffekte im Vergleich zum Vorjahresquartal leicht um 3,1% auf 2.752 Mio € zurück. Bei den Umsatzerlösen, also den Gesamterlösen abzüglich der Lizenz- und Provisionserlöse, beschleunigte sich das organische Wachstum im dritten Quartal 2013 zwar auf 4,7%. Durch gegenläufige Währungseffekte in Höhe von 7,1% gaben die Umsatzerlöse jedoch leicht auf 2.659 Mio € nach (Q3 2012: 2.722 Mio €).

Trotz des massiven Gegenwinds auf der Währungsseite erreichte Merck beim Ergebnis neue Bestmarken, vor allem dank der schnelleren Umsetzung der Maßnahmen zur Effizienzsteigerung im Rahmen des Transformationsprogramms "Fit für 2018". So stieg die wichtigste Kennzahl zur Steuerung des operativen Geschäfts, das EBITDA vor Sondereinflüssen, gegenüber dem Vorjahr um 10% auf 831 Mio €.

Wachstumstreiber Emerging Markets Zum organischen Wachstum im dritten Quartal hat vor allem das dynamische Geschäft in den Emerging Markets beigetragen, also in Lateinamerika und Asien (ohne Japan). Dort lag das organische Umsatzplus bei 11%. Die in den vergangenen Jahren verstärkte geschäftliche und strategische Ausrichtung der Merck-Gruppe auf diese attraktiven Wachstumsregionen trägt erkennbar Früchte. Die Emerging Markets entwickelten sich im dritten Quartal erstmals zur Region mit dem höchsten prozentualen Anteil an den Konzernumsätzen: Mit 37% lagen sie knapp vor Europa (36%), wo die Entwicklung wie in den anderen Weltregionen deutlich verhaltener verlief. Von den vier Sparten der Merck-Gruppe verzeichneten drei - Merck Serono, Consumer Health und Merck Millipore - auch im dritten Quartal ein erfreuliches organisches Umsatzwachstum. Lediglich bei Performance Materials gingen die Umsätze organisch leicht zurück, blieben aber auf einem hohen Niveau.

Die berichteten Umsätze sämtlicher Sparten und Regionen waren in noch deutlich stärkerem Maße als in den Vorquartalen von negativen Wechselkurseffekten beeinträchtigt. Vor allem die Kursentwicklung des japanischen Yen, des US-Dollar sowie lateinamerikanischer Währungen waren dafür verantwortlich.

Ergebnissprung und deutlich verringerte Nettoverschuldung

Auf der Ergebnisseite führte das Plus beim EBITDA vor Sondereinflüssen auf 831 Mio € - der bisher beste Quartalswert der Merck-Gruppe - auch zu einem Anstieg der entsprechenden Marge auf 31,2%. Sie übertraf damit erneut die Marke von 30% (Q3 2012: 27,7%). Beim operativen Ergebnis (EBIT) verzeichnete die Merck-Gruppe im dritten Quartal 2013 einen Anstieg um 51% auf 482 Mio € (Q3 2012: 318 Mio €) und damit ebenfalls eine neue Bestmarke. Das den Anteilseignern von Merck zustehende Konzernergebnis stieg im dritten Quartal mit einem Sprung auf 340 Mio € (Q3 2012: 185 Mio €) ebenso deutlich wie das berichtete Ergebnis je Aktie (1,56 € nach 0,85 € in Q3 2012). Das Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen stieg um 16% und erreichte einen Wert von 2,29 € (Juli - Sept. 2012: 1,98 €).

DerFree Cash Flow der Merck-Gruppe ging gegenüber dem ausgesprochen hohen Niveau des Vorjahresquartals auf 744 Mio € (Q3 2012: 815 Mio €) zurück, erreichte damit aber erneut einen sehr guten Wert. Die starken Zahlungsmittelzuflüsse aus dem operativen Geschäft wurden insbesondere zur Tilgung von Finanzschulden eingesetzt, sodass die Nettofinanzverschuldung im Berichtszeitraum weiter erheblich auf 536 Mio € reduziert werden konnte (31. Dezember 2012: 1.926 Mio €).

Neun Monate 2013: Leichtes Umsatzplus, EBIT mehr als verdoppelt

Im Zeitraum Januar bis September 2013 stiegen die Gesamterlöse der Merck-Gruppe um 0,2% auf 8.353 Mio €. Davon entfielen 4,0% auf organisches Wachstum sowie 0,1% auf Akquisitionen; negative Wechselkursveränderungen belasteten die Gesamterlöse mit 3,9%. Die Umsatzerlöse stiegen in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres um 0,4% auf 8.064 Mio €, wobei sich das organische Wachstum auf 4,3% belief. Alle vier Sparten verzeichneten für die ersten neun Monate 2013 positive organische Wachstumsraten. Wie im dritten Quartal war auch bezogen auf die ersten neun Monate die Wachstumsdynamik in den Emerging Markets mit Abstand am stärksten.

In den ersten neun Monaten 2013 hat die Merck-Gruppe ihr operatives Ergebnis (EBIT) mit 1.347 Mio € gegenüber dem Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt (Jan.-Sept. 2012: 652 Mio €). Das EBITDA lag mit 2.343 Mio € um 39% höher als im Vorjahr. Bereinigt um Sondereinflüsse stieg das EBITDA in den ersten neun Monaten 2013 um 13% auf 2.458 Mio € bzw. auf 30,5% (27,1%) der Umsatzerlöse. Die deutliche Verbesserung der Profitabilität war auf den guten Geschäftsverlauf sowie auf Kostensenkungen durch die schnelle Umsetzung der Effizienzsteigerungsmaßnahmen zurückzuführen. Das Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen stieg um 20% und erreichte damit einen Wert von 6,66 € (Jan.-Sept. 2012: 5,56 €).

Der Free Cash Flow der ersten neun Monate 2013 betrug 1.732 Mio € und konnte damit das sehr hohe Vorjahresniveau (1.860 Mio €) fast wieder erreichen.

Zum 30. September 2013 beschäftigte Merck weltweit 37.976 Mitarbeiter, gegenüber 38.847 am 31. Dezember 2012.

Merck Serono: Solides organisches Wachstum, deutlicher Margenanstieg

Merck Serono, die biopharmazeutische Sparte von Merck, hat im dritten Quartal ihre erfolgreiche Geschäftsentwicklung fortgesetzt. Zugleich wurde die Neuausrichtung der Produkt-Pipeline vorangetrieben und damit die Basis für künftiges Wachstum weiter verbessert. Im dritten Quartal belief sich das organische Wachstum der Gesamterlöse auf 3,4%. Unter Berücksichtigung negativer Wechselkurseffekte in Höhe von 6,7% sanken die Gesamterlöse im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3,4% auf 1.568 Mio €. Die Umsatzerlöse gingen trotz eines soliden organischen Wachstums von 5,2% wechselkursbedingt leicht um 1,8% auf 1.483 Mio € zurück. In den ersten neun Monaten des Jahres 2013 stiegen die Umsatzerlöse organisch um 3,8%, waren aber gleichzeitig gegenläufigen Währungseffekten von 3,9% ausgesetzt. Somit gingen die Umsatzerlöse in den ersten neun Monaten leicht auf 4.468 Mio € (Jan.-Sept. 2012: 4.474 Mio €) zurück.

Das organische Wachstum der Umsatzerlöse im dritten Quartal wurde von den Regionen Emerging Markets (19%) und Übrige Welt (11%) getragen, die Regionen Nordamerika und Europa verzeichneten jeweils ein negatives organisches Wachstum von 1,2% bzw. 2,9%. Dies ist unter anderem auf die angespannte Haushaltssituation einiger europäischer Volkswirtschaften und die daraus resultierenden Sparmaßnahmen im Gesundheitssystem zurückzuführen.

Zum organischen Wachstum trug neben den Medikamenten in den Therapiegebieten General Medicine, Fruchtbarkeit und Endokrinologie auch Erbitux® als Therapie gegen Krebserkrankungen bei. Die Umsatzerlöse von Erbitux verzeichneten im dritten Quartal 2013 ein erfreuliches organisches Wachstum von 8,2%. Zusammen mit negativen Währungseffekten von 8,9% ergab sich insgesamt ein leichter Rückgang der Umsätze um 0,8% auf 223 Mio €. Die weltweiten Umsatzerlöse von Rebif®, des umsatzstärkstem Einzelproduktes von Merck zur Behandlung rezidivierender Formen der Multiplen Sklerose, sanken im dritten Quartal 2013 organisch um 3,4%. Grund dafür war insbesondere der verschärfte Wettbewerb in Nordamerika, dessen Auswirkungen durch Preiserhöhungen nicht vollständig kompensiert werden konnten. Unter Berücksichtigung negativer Währungseffekte reduzierte sich der Umsatz um 7,9% auf 460 Mio €.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen der Sparte Merck Serono stieg um 7,7% auf 501 Mio €, bzw. auf 33,8% des Umsatzes (Q3 2012: 466 Mio € bzw. 30,8%). Diese starke Verbesserung der Marge um drei Prozentpunkte, die trotz signifikanter Wechselkursbelastungen und des Wegfalls der Avonex®-Lizenzerlöse in Höhe von rund 30 Mio € erzielt wurde, verdeutlicht das gute operative Management und die verbesserte Kostenstruktur der Sparte. In den ersten neun Monaten 2013 stieg das EBITDA vor Sondereinflüssen um 10% auf 1.455 Mio €, die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen erreichte 32,6% (Jan.-Sept. 2012: 29,5%).

Consumer Health: Restrukturierung trägt Früchte

In der Sparte Consumer Health, in der Herstellung und Vertrieb nicht verschreibungspflichtiger Medikamente angesiedelt sind, zahlt sich die erfolgte Restrukturierung mit einer deutlichen Reduzierung der Produktpalette und einer Fokussierung auf vielversprechende Märkte immer mehr aus. Die Umsatzerlöse der Sparte stiegen im dritten Quartal 2013 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 7,0% auf 131 Mio €. Einem kräftigen organischen Wachstum von 15% standen dabei gegenläufige Wechselkursveränderungen von 7,6% gegenüber. Die starken organischen Zuwächse wurden in allen Regionen erzielt, wobei insbesondere Europa und die Emerging Markets ausschlaggebend waren. Im dritten Quartal verzeichneten sechs der acht strategischen Marken (Bion®, Nasivin®, Femibion®, Cebion®, Sangobion® und Kytta®) zweistellige Wachstumsraten. In den ersten neun Monaten des Jahres 2013 stiegen die Umsatzerlöse um 3,3% auf 363 Mio €, mit einem organischen Wachstum von 7,6% und gegenläufigen Währungseffekten von 4,3%. Das EBITDA vor Sondereinflüssen verbesserte sich im dritten Quartal 2013 um gut ein Viertel auf 24 Mio €, entsprechend stieg die Marge deutlich auf 18,4% (Q3 2012: 15,7%). In den ersten neun Monaten 2013 legte das EBITDA vor Sondereinflüssen um 22% auf 58 Mio € zu, die Marge erreichte 15,9% (Jan.-Sept. 2012: 13,5%).

Performance Materials: Höhere Marge durch vorteilhafteren Produktmix

Auch im dritten Quartal 2013 setzte sich die positive Entwicklung der Sparte Performance Materials fort. Merck behauptete die Marktführerschaft bei Flüssigkristall-Mischungen für LC-Bildschirme sowie bei speziellen Effektpigmenten für dekorative Anwendungen erfolgreich. Die Umsatzerlöse der Sparte gingen im Vergleich zu dem sehr starken Vorjahresquartal organisch leicht um 1,8% zurück, vor allem weil Kunden von Flüssigkristallmaterialen wie erwartet damit begonnen haben, Lagerbestände abzubauen. Unter Berücksichtigung negativer Wechselkurseffekte von 7,1% sanken die Spartenumsätze um 8,9% auf 406 Mio €. In den ersten neun Monaten 2013 verzeichnete die Sparte Performance Materials ein organisches Umsatzwachstum von 4,3%, das durch negative Währungseffekte von 4,2% aufgezehrt wurde. Damit blieben die Umsatzerlöse mit 1.259 Mio € auf Vorjahresniveau.

Während in der Geschäftseinheit Liquid Crystals, die mehr als 70% zu den Umsatzerlösen von Performance Materials beiträgt, die Verkaufsvolumina leicht zurückgingen, verzeichnete die Geschäftseinheit Pigments & Cosmetics ein organisches Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich. Haupttreiber dafür war die gestiegene Nachfrage nach dekorativen Pigmenten der Xirallic®-Produktfamilie, die insbesondere in Automobillacken eingesetzt werden.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Performance Materials blieb im dritten Quartal mit 197 Mio € auf Vorjahreshöhe. Gemessen an der EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen verbesserte sich die Profitabilität dennoch von 44,2% im Vorjahreszeitraum auf nunmehr 48,4%. Ausschlaggebend dafür waren vor allem Veränderungen im Produktmix bei der Geschäftseinheit Liquid Crystals sowie eine konsequente Umsetzung von Effizienzsteigerungsmaßnahmen in der Geschäftseinheit Pigments & Cosmetics. In den ersten neun Monaten 2013 legte das EBITDA vor Sondereinflüssen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 613 Mio € (Jan.-Sept. 2012: 553 Mio €) zu, die Marge kletterte entsprechend auf 48,7% (Jan.-Sept. 2012: 44,0%).

Merck Millipore: Starkes organisches Wachstum

Die Sparte Merck Millipore, die Life-Science-Tools anbietet, verzeichnete in einem weiter schwierigen Marktumfeld auch im dritten Quartal 2013 einen starken organischen Umsatzzuwachs von 5,9%. Die Akquisition der Biochrom AG, Berlin, im vergangenen Jahr trug 0,7% zum Wachstum bei. Aufgrund negativer Wechselkurseffekte von 7,2% im dritten Quartal gingen die Umsatzerlöse der Sparte jedoch leicht um 0,6% auf 639 Mio € zurück. In den ersten neun Monaten stieg der Umsatz um 1,5% auf 1.974 Mio €.

Ein wichtiger Wachstumstreiber der Sparte war im dritten Quartal die Geschäftseinheit Process Solutions, die Produkte für den Einsatz in der Arzneimittelherstellung anbietet. Process Solutions profitierte von der weiterhin gesunden Nachfrage ihrer Kunden und konnte auf dieser Basis Preise und Absatzmengen steigern. In der Geschäftseinheit Lab Solutions, die ein breites Spektrum an Produkten für Forscher und wissenschaftliche Labore anbietet, war für das organische Wachstum neben Preissteigerungen auch die gestiegene Nachfrage nach Biomonitoring-Produkten, vor allem von Kunden der Pharmaindustrie, ausschlaggebend. Demgegenüber litt die Geschäftseinheit Bioscience, die hauptsächlich Produkte und Dienstleistungen für akademische und pharmazeutische Forschungslabors anbietet, unter den Kürzungen der Gesundheitsbudgets in den USA.

Merck Millipore erwirtschaftete im dritten Quartal ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 157 Mio €, ein Plus von 3,4%. Dies entspricht einer Marge von 24,6% gegenüber 23,7% im Vorjahreszeitraum. Nach neun Monaten betrug das EBITDA vor Sondereinflüssen 475 Mio € (Jan.-Sept. 2012: 471 Mio €), die entsprechende Marge blieb ebenfalls nahezu unverändert bei 24,1% (Jan.-Sept. 2012: 24,2%).

Ausblick Merck-Gruppe: Fortsetzung der positiven Entwicklung

Für den restlichen Jahresverlauf geht Merck von einer Fortsetzung der wichtigsten Trends der ersten drei Quartale aus. Merck erwartet auch im vierten Quartal negative Währungseffekte in ähnlicher Größenordnung wie im abgelaufenen Quartal.

Aufgrund der erfreulichen Geschäftsentwicklung im 3. Quartal erhöhte Merck seine Prognose für das EBITDA vor Sondereinflüssen für das Gesamtjahr 2013 von ca. 3,1 Mrd € bis 3,2 Mrd € auf nunmehr ca. 3,2 Mrd € bis 3,25 Mrd € trotz negativer Währungseffekte. Der wesentliche Grund hierfür ist - neben dem moderaten organischen Umsatzwachstum - die schnellere Umsetzung der Sparmaßnahmen im Rahmen von "Fit für 2018".

Dabei bleiben die Ergebniserwartungen für Merck Serono und Merck Millipore unverändert, während sie für Consumer Health und Performance Materials angehoben wurden. In drei von vier Sparten geht Merck auch für das Gesamtjahr von einem organischen Umsatzwachstum aus, bei Performance Materials soll der Umsatz stabil bleiben.

Anmerkung hinsichtlich zukunftsgerichteter Aussagen

Die in diesem Dokument angegebenen Informationen können "zukunftsgerichtete Aussagen" enthalten. Diese zukunftsgerichteten Aussagen können durch Worte wie "erwarten", "antizipieren", "beabsichtigen", "planen", "glauben", "anstreben", "werden", "sehen" bzw. entsprechende Begriffe mit ähnlicher Bedeutung identifiziert werden. Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten, sind jedoch nicht beschränkt auf Aussagen zum erwarteten künftigen Geschäftsverlauf von Merck. Die Aussagen beruhen auf aktuellen Erwartungen des Managements der Merck KGaA und E. Merck KG und sind von Natur aus mit Unsicherheiten und mit sich verändernden Umständen verbunden. Faktoren, die dafür sorgen können, dass die tatsächlichen Resultate erheblich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen beschriebenen Ergebnissen abweichen, können sich auf Veränderungen der globalen, politischen, wirtschaftlichen, geschäftlichen, wettbewerbsspezifischen, marktrelevanten und regulatorischen Kräfte beziehen. Merck KGaA und E. Merck KG übernehmen keinerlei Verpflichtung, die zukunftsgerichteten Aussagen an die tatsächlichen Resultate bzw. an irgendwelche veränderten Ereignisse, Bedingungen, Annahmen oder sonstige Faktoren anzupassen.

Merck KGaA

Merck ist ein führendes Pharma-, Chemie- und Life-Science-Unternehmen mit Gesamterlösen von 11,2 Mrd € im Jahr 2012, einer Geschichte, die 1668 begann, und einer Zukunft, die rund 38.000 Mitarbeiter in 66 Ländern gestalten. Innovationen unternehmerisch denkender und handelnder Mitarbeiter charakterisieren den Erfolg. Merck bündelt die operativen Tätigkeiten unter dem Dach der Merck KGaA, an der die Familie Merck mittelbar zu rund 70 Prozent und freie Aktionäre zu rund 30 Prozent beteiligt sind. 1917 wurde die einstige US-Tochtergesellschaft Merck & Co. enteignet und ist seitdem ein von der Merck-Gruppe vollständig unabhängiges Unternehmen.