Merck Serono überdenkt die Weiterentwicklung von Matuzumab bei der Behandlung von Kolorektalkarzinomen

Darmstadt, (PresseBox) - Merck Serono, eine Sparte der Merck KGaA, hat heute bekannt gegeben, dass in einer Studie der Phase II zum humanisierten, monoklonalen Antikörper Matuzumab in Kombination mit Irinotecan der vordefinierte Endpunkt für Wirksamkeit nicht erreicht wurde. In dieser Studie wurden Patienten mit metastasierendem Kolorektalkarzinom (mCRC), die auf mehrere vorausgegangene Therapielinien einschließlich Irinotecan nicht mehr angesprochen hatten, behandelt. Merck Serono überdenkt daher aktuell die Weiterentwicklung von Matuzumab zur Behandlung von mCRC.

Matuzumab wird derzeit im Rahmen einer Partnerschaft von Merck Serono und Takeda gemeinsam entwickelt und vermarktet. Beide Unternehmen teilen die Ansicht, dass die beim mCRC erzielten Studienergebnisse die Erwartungen nicht erfüllen. In Bezug auf andere Tumoren wie unter anderem dem nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom (NSCLC) setzen die Unternehmen allerdings ihre klinischen Prüfungsaktivitäten mit diesem Krebsmittel fort.

Jedes Jahr erkranken in Europa über 370.000 Menschen an Kolorektalkarzinomen und machen damit 13% aller Krebsfälle aus. Ca. 200.000 Todesfälle entfallen jährlich auf diese Erkrankung.1 Ungefähr ein Viertel der Patienten befindet sich bereits im metastasierenden Krankheitsstadium.2 Die 5-Jahres-Überlebensrate von Patienten mit mCRC beträgt nur fünf Prozent.3

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