MediGene fokussiert Forschungsaktivitäten und prüft externe Finanzierung für mTCR-Programm

(PresseBox) ( Martinsried/München, )
Die MediGene AG (Frankfurt, Prime Standard: MDG) plant, ihre Projekte im frühen Forschungsstadium sowie in der präklinischen Entwicklung zu fokussieren. MediGenes Management geht davon aus, dass diese Fokussierung spätestens im Jahr 2009 zu einer spürbaren Entlastung der Forschungsausgaben führen wird. Das Unternehmen prüft dazu alternative Finanzierungsmöglichkeiten für das mTCR-Forschungsprogramm seiner britischen Tochtergesellschaft MediGene Ltd. Eine mit potentiellen Investoren diskutierte Möglichkeit der Fremdfinanzierung bietet die Ausgründung des Programms in ein eigenständiges Forschungsunternehmen. MediGene geht in einem solchen Fall davon aus, über MediGene Ltd. größter Einzelgesellschafter des neuen Unternehmens zu werden und sich zusätzlich die Option zu sichern, ausgewählte Projekte zu einem späteren Zeitpunkt klinisch selbst zu entwickeln.

"Ziel dieses Vorgehens ist es, unser Geschäftsmodell weiter zu schärfen. Dabei legen wir den Fokus auf die Kommerzialisierung unserer Medikamente und auf die bereits weit entwickelten klinischen Projekte im Bereich Onkologie und Autoimmunerkrankungen. Mit diesem Schritt sollen spätestens im Jahr 2009 die Forschungsaufwendungen reduziert werden. Gleichzeitig erhalten wir uns die Möglichkeit, von der Weiterentwicklung der hoch innovativen mTCR-Technologie langfristig zu profitieren," kommentiert Dr. Peter Heinrich, Vorstandsvorsitzender der MediGene AG.

Das mTCR-Programm ist heute Teil der MediGene Ltd. in Oxford, UK. Auch nach der Ausgliederung des Programms verbleibt die MediGene Ltd. mit ihrem eigentlichen Hauptprojekt, dem Blockbusterkandidaten RhuDex®, zur Behandlung von rheumatoider Arthritis, als 100%ige Tochtergesellschaft im MediGene-Konzern. MediGene wird die weitere Entwicklung von RhuDex® planmäßig vorantreiben.

Über mTCR: Die mTCR-Technologie (monoklonale T-Zell-Rezeptoren) ermöglicht die Produktion vollständig humaner, löslicher T-Zell-Rezeptoren mit hoher Affinität für spezifische Peptid-Antigene. Die mTCRs können diese Peptid-Antigene wie Krebsmarker, die vom Major Histocompatibility Complex (MHC) präsentiert werden, erkennen und binden. Für monoklonale Antikörper sind diese Antigene dagegen nicht erreichbar. Lösliche T-Zell-Rezeptoren eröffnen deshalb neue Optionen zur Bekämpfung von Krebs, Autoimmunerkrankungen, Allergien und anderen Infektionskrankheiten. MediGenes mTCR-Programm enthält mehrere Medikamentenkandidaten in der Forschung und vorklinischen Entwicklung für unterschiedliche Indikationen. Der am weitesten fortgeschrittene Medikamentenkandidat kann voraussichtlich ab 2009 in der klinischen Entwicklung getestet werden.
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