MediGene AG berichtet über erstes Halbjahr 2009: Umsatz gesteigert, Ergebnis verbessert

(PresseBox) ( Martinsried/München, )
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- Anstieg der Gesamterlöse um 45 % auf 20,0 Mio. EUR (6M-2008: 13,8 Mio. EUR)
- Verbesserung des EBITDA um 59 % auf -6,8 Mio. EUR (6M-2008: -16,5 Mio. EUR)
- Rückgang des Nettoverlusts um 50 % auf -8,3 Mio. EUR (6M-2008: -16,6 Mio. EUR)
- Analysten-Telefonkonferenz mit Internetübertragung (in englischer Sprache) heute, 14.30 Uhr (MESZ)

Das Biotechnologie-Unternehmen MediGene AG (Frankfurt: MDG, Prime Standard, TecDAX) hat im ersten Halbjahr 2009 gegenüber dem ersten Halbjahr 2008 Umsatz und Ergebnis verbessert. Die Finanzzahlen werden nach IFRS (International Financial Reporting Standards) berichtet.

Die Gesamterlöse erhöhten sich im ersten Halbjahr 2009 um 45 % auf 20,0 Mio. EUR (6M-2008: 13,8 Mio. EUR). Die Erlöse stammen hauptsächlich aus der Kommerzialisierung des Medikaments EligardÒ in Europa. Zudem fließen erste Lizenzeinnahmen aus dem kürzlich vom Vertriebspartner Nycomed in den USA begonnenen Verkauf von Veregen® sowie Fördermittel ein. Der Verlust auf EBITDA-Basis reduzierte sich im ersten Halbjahr 2009 um 59 % auf -6,8 Mio. EUR (6M-2008: -16,5 Mio. EUR). Der Nettoverlust sank um 50 % auf -8,3 Mio. Euro (6M-2008: -16,6 Mio. Euro). Der Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit verringerte sich im ersten Halbjahr 2009 um 25 % auf -11,4 Mio. EUR (6M-2008: -15,2 Mio. EUR). Aus der laufenden Geschäftstätigkeit ergab sich für das erste Halbjahr 2009 ein durchschnittlicher monatlicher Barmittelverbrauch von 1,9 Mio. EUR (6M-2008: 2,5 Mio. EUR). Bereinigt um Veränderungen im Umlaufvermögen in Q1-2009 verringerte sich der monatliche Barmittelverbrauch auf rund 1,0 Mio. EUR in H1-2009. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung wurden um 42 %, die Vertriebs- und Verwaltungskosten um 33 % gesenkt. Der Kostenrückgang geht hauptsächlich auf verminderte Ausgaben für die mTCR-Technologie und die Projekte RhuDex(TM) und L1 zurück.

Im zweiten Quartal 2009 beliefen sich die Gesamterlöse auf 8,4 Mio. EUR (Q2-2008: 8,8 Mio. EUR). Der leichte Rückgang ist auf Effekte des Lageraufbaus beim Partner Astellas in Q1-2009 zurückzuführen, die in Q2-2009 wieder ausgeglichen wurden. Die Eligard® Produktverkäufe durch Astellas und damit die von MediGene verbuchte Umsatzbeteiligung sind - wie in bisher allen Quartalen seit der Markteinführung - weiter gestiegen. Der Verlust auf EBITDA-Basis reduzierte sich im Quartalsvergleich um 45 % auf -4,9 Mio. EUR (Q2-2008: -8,9 Mio. EUR). Der Nettoverlust sank um 18 % von -7,8 Mio. EUR im zweiten Quartal 2008 auf -6,4 Mio. EUR im zweiten Quartal 2009. Der Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit verringerte sich im zweiten Quartal 2009 um 45 % auf -3,1 Mio. EUR (Q2-2008: -5,6 Mio. EUR). Aus der laufenden Geschäftstätigkeit ergab sich im zweiten Quartal ein durchschnittlicher monatlicher Barmittelverbrauch von 1,0 Mio. EUR (Q2-2008: 1,9 Mio. EUR).

MediGene verfügte zum Stichtag 30. Juni 2009 über liquide Mittel in Höhe von 13,5 Mio. EUR (31.12.2008: 25,1 Mio. EUR). Zudem hat das Unternehmen durch eine im Jahr 2008 vereinbarte Eigenkapitalzusage der YA Global Investments L.P. Zugriff auf weitere finanzielle Mittel in Höhe von bis zu 25 Mio. EUR. Diese wurden bisher, mit Ausnahme einer Probetranche über 0,1 Mio. EUR, noch nicht in Anspruch genommen.

Wichtigste Ereignisse seit Jahresbeginn 2009:

- Bewerbung und aktive Vermarktung von Veregen® in den USA durch Partner Nycomed begonnen
- Aufnahme der MediGene-Aktie in den Auswahlindex TecDAX
- Dr. Frank Mathias zum neuen Vorstandsvorsitzenden der MediGene AG bestellt
- US-Zulassungsbehörde erteilt Orphan Drug Status für EndoTAG®-1
- Vermarktungspartnerschaft für Veregen® in Spanien und Portugal abgeschlossen
- Positive Entscheidung über Marktzulassung für Veregen® in den ersten europäischen Ländern

Dr. Thomas Klaue, Finanzvorstand der MediGene AG, kommentiert: "Die Entwicklungen und Ergebnisse des ersten Halbjahrs zeigen MediGene auf einem guten Weg. Einerseits steigen die Erlöse unserer Produkte auf dem Markt und andererseits greifen unsere Kostensenkungsmaßnahmen im Unternehmen. Besonders wichtig für MediGenes weitere Entwicklung wird der Abschluss einer Partnerschaft für unser Krebsmittel EndoTAG®-1 sein. Die Verhandlungen hierzu befinden sich im fortgeschrittenen Stadium."

Prognose:

Finanzprognose 2009: MediGene bestätigt die Prognose, im Geschäftsjahr 2009 die Gesamterlöse gegenüber 2008 zu steigern und den EBITDA-Verlust zu reduzieren (2008: Gesamterlöse 40 Mio. EUR, EBITDA -25 Mio. EUR). In dieser Finanzprognose ist die geplante Partnerschaft für das Krebsmedikament EndoTAG®-1 nicht einberechnet.

Eligard®: Die seit Anfang März 2007 in Deutschland und inzwischen in 16 weiteren europäischen Ländern erhältliche Sechsmonats-Depotformulierung von Eligard® (Eligard® 45 mg) soll vom Partner Astellas Pharma in weitere europäische Märkte eingeführt werden. MediGene erwartet auch weiterhin einen Anstieg des Eligard®-Marktanteils sowie der in Europa erzielten Umsätze.

Veregen® (Polyphenon E®-Salbe): Im Februar 2009 hat MediGenes Vermarktungspartner Nycomed in den USA mit der aktiven Vermarktung des Präparats Veregen® begonnen. MediGene rechnet daher im Geschäftsjahr 2009 mit steigenden Umsätzen aus der Vermarktung der Salbe im US-amerikanischen Markt.

Nach dem Abschluss der ersten europäischen Vermarktungspartnerschaft für Veregen® in Spanien und Portugal erwartet MediGene den Abschluss mindestens einer weiteren Vertriebspartnerschaft noch im laufenden Jahr.

EndoTAG®-1: 2008 hat MediGene die Ergebnisse einer klinischen Phase II-Studie mit dem Medikamentenkandidaten EndoTAG®-1 zur Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs präsentiert. Seit 2007 führt MediGene eine Phase II-Studie mit dem Medikamentenkandidaten EndoTAG®-1 zur Behandlung von hormonunabhängigem Brustkrebs durch. Die Patientenaufnahme soll 2009 abgeschlossen werden, die Auswertung der Studie wird für das erste Halbjahr 2010 erwartet. Die Gespräche zum Abschluss einer globalen Verpartnerung von EndoTAG®-1 befinden sich im fortgeschrittenen Stadium.

RhuDex(TM): MediGene hat In-vitro-Untersuchungen mit RhuDex(TM) durchgeführt, anhand derer ein möglicher Zusammenhang zwischen dem Wirkstoff und einem erhöhten kardiovaskulären Risiko ausgeschlossen werden soll. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen werden nun den zuständigen Behörden zur Beurteilung vorgelegt. Bei Zustimmung der Behörden könnte die klinische Entwicklung des Medikamentenkandidaten bis Ende 2009 wieder aufgenommen werden.

oHSV: MediGene plant, die Entwicklung onkolytischer Viren nicht selbst fortzuführen und strebt die Ausgründung oder -lizenzierung dieser Technologie an.

Analystenkonferenz mit Internetübertragung:

Eine telefonische Analystenkonferenz in englischer Sprache findet heute um 14.30 Uhr (MESZ) statt und wird live im Internet übertragen. Der Zugang zur Übertragung mit synchronisierten Präsentationsfolien ist über die Internetseite von MediGene unter www.medigene.de möglich. Dort ist nach der Live-Präsentation auch eine Aufzeichnung abrufbar.

Der vollständige 6-Monatsbericht ist im Internet abrufbar unter http://www.medigene.de/deutsch/quartalsberichte.php
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