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Pressemitteilung BoxID: 14350 (Medienbüro Sohn)
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Statistisches Bundesamt rechnet mit Rekordzahl bei Unternehmenspleiten

(PresseBox) (Wiesbaden, ) Die Zahl der Unternehmenspleiten könnte 2003 auf einen neuen Rekordstand klettern. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes werde erstmals die Marke von 100.000 Insolvenzen überschritten. Wenn sich der Trend von August und September in den letzten drei Monaten dieses Jahres fortsetze, werde es rund 40.000 Unternehmensinsolvenzen und mehr als 60.000 weitere Insolvenzen zum Beispiel von Verbrauchern oder ehemals Selbstständigen geben. Die von den Gerichten ermittelten offenen Forderungen bei allen Insolvenzen waren in den ersten neun Monaten mit 32,3 Milliarden Euro um ein Drittel niedriger als im Vorjahreszeitraum. Dies dürfte nach Angaben des Amtes darauf zurückzuführen sein, dass mehr kleine Unternehmen Insolvenz anmeldeten und weniger große Firmen.

Die schwache Konjunktur ist allerdings nach Auffassung von Wirtschaftsexperten nur bedingt Ursache für diese Entwicklung. Vielmehr rechneten Unternehmen bewusst mit offenen Beträgen und schöpften Lieferkredite voll aus, um nicht selbst Bankkredite aufnehmen zu müssen.

Schon der griechische Geschäftsmann Aristoteles Onassis sagte: "Dem Geld darf man nicht nachlaufen, man muss ihm entgegengehen." Dieses Zitat greifen Firmen auf, die sogenanntes Forderungsmanagement anbieten. "Mit schriftlichen Zahlungserinnerungen und Mahnungen ist es nicht mehr getan. Die persönliche Ansprache muss dazukommen und vor allem die Erfahrung wie man diese Werkzeuge erfolgreich kombiniert. Schließlich kann man davon ausgehen, dass ein Schuldner bei mehreren Gläubigern gleichzeitig in der Kreide steht. Vielfach sind die Schuldner gar nicht in der Lage alle Verbindlichkeiten zu bedienen. Unternehmen konkurrieren heute nicht mehr nur um Kunden, sondern auch um deren Zahlungen," erklärt Rüdiger Bisping, Direktor der Krefelder Firma Sitel Risk Management.

Fest steht, dass das eigenständige Geldeintreiben nur zu einer geringen Verbesserung führen kann. Die Erfolgsquote des gerichtlichen Klageverfahrens liegt bei nur 42,5 Prozent. Außerdem muss man aufgrund der langen Dauer des Mahn- und Klageverfahrens mit einem Vorfinanzierungszeitraum von mehr als 20 Monaten rechnen. Betriebswirtschaftlich lässt sich sehr leicht belegen, dass effizientes Forderungsmanagement Terminüberschreitungs- und Ausfallrisiken positiv beeinflusst und damit Liquidität und Rentabilität eines Unternehmens steigert. "Durch Forderungsmanagement mit optimal geschultem und Fachpersonal und modernster Call-Center-Technologie können langwierige und kostspielige Inkassoprozesse vermieden und Forderungsverluste drastisch reduziert werden", betont Bisping.


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