Ein Golden Globe für Halle?

Lew Tolstoi ist in Pretzsch gestorben / Hollywood und eine Produktionsfirma aus Halle an der Saale macht's möglich, dass Pretzsch zumindest im Film zur letzten Zufluchtsstätte von Russlands wohl größtem Schriftsteller wird

(PresseBox) ( Leipzig, )
Lew Tolstoi ist in Pretzsch gestorben. Literaturexperten würden sich bei diesem Satz zweifellos nur an den Kopf fassen. Doch Hollywood und eine Produktionsfirma aus Halle an der Saale macht‘s möglich, dass Pretzsch zumindest im Film zur letzten Zufluchtsstätte von Russlands wohl größtem Schriftsteller wird. Denn am Bahnhof des zum Landkreis Wittenberg zählenden Ortes wurde „Ein russischer Sommer“ gedreht, der so zum Bahnhof Astapowo im Süden Russlands wurde – der Ort, an dem Lew Tolstoi vor 100 Jahren starb.

Der Film erzählt die bewegende, faszinierende Geschichte der letzten Tage des ersten weltbekannten Bestseller-Autors und Medienstars Leo Tolstoi. Die Geschichte spielt im Jahr 1910 – im Tolstoi-Jubiläumsjahr 2010 jährt sich der Tod des großen Schriftstellers zum 100. Mal. Für die Verfilmung konnte Regisseur Michael Hoffman ein beeindruckendes Ensemble internationaler Stars vor der Kamera versammeln, das durch darstellerische Meisterleistungen glänzt: Neben Oscar®-Preisträgerin Helen Mirren (Die Queen) als Tolstois Ehefrau Sofia sind Hollywood-Legende Christopher Plummer (Oben, The Sound of Music, Insider) als Leo Tolstoi zu sehen.

Produziert wurde EIN RUSSISCHER SOMMER von Jens Meurer und Chris Curling, mit dem sich auch der Reigen zu Sachsen-Anhalt schließt. Denn hier wurde nicht nur gedreht, auch die Produktionsfirma Egoli Tossell Film Halle GmbH ist hier ansässig. Für Jens Meurer erzählt EIN RUSSISCHER SOMMER „von unserer Unfähigkeit, weder mit noch ohne Liebe leben zu können. Er zeigt, welch schwere, bittersüße Erfahrung die Liebe sein kann.“

Die hohe Qualität und natürlich die Genialität beider Hauptdarsteller sorgten dafür, dass jene für den Golden Globe nominiert wurden, dem „Oscar“ der Auslandspresse. Das ist auch ein Verdienst des Landes Sachsen-Anhalt, das für den im Frühjahr 2008 überwiegend hier gedrehten Film eine Landesbürgschaft für ein Bankdarlehen abgab. Nur dadurch konnte überhaupt erst gedreht werden.

Nun richten sich am 17. Januar 2010 nicht nur Jens Meurers Augen nach Hollywood, wenn es heißt: “And the Golden Globe goes to…“
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@pressebox.de.