PresseBox
Pressemitteilung BoxID: 125142 (MCT Diana Koll KG)
  • MCT Diana Koll KG
  • Am Justizzentrum 7
  • 50939 Köln
  • http://www.erdgas-fahren.de
  • Ansprechpartner
  • Michael Ehring
  • +49 (30) 300199-1755

Grünfutter fürs Erdgasauto

(PresseBox) (Berlin, ) BioErdgas bringt Erdgasautos noch umweltschonender in Fahrt. Sie können diesen Biokraftstoff der zweiten Generation ohne Veränderungen an der Fahrzeugtechnik nutzen, denn er hat die gleiche Qualität und Zusammensetzung wie herkömmliches Erdgas. Der regenerativ erzeugte Kraftstoff kann die CO2-Bilanz von Erdgasfahrzeugen drastisch verbessern.

Mit dem „grünen“ Kraftstoff im Tank vergrößert sich der ohnehin schon vorhandene CO2-Vorteil eines Erdgasfahrzeugs noch weiter, denn bei der Verbrennung wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie in der zur Kraftstoffherstellung eingesetzten Biomasse zuvor durch Photosynthese gebunden wurde. Erdgasfahrzeuge können den regenerativen Kraftstoff ohne technische Veränderungen sowohl in Reinform als auch in variablen Anteilen am fossilen Kraftstoff Erdgas nutzen. Regenerativ erzeugtes und auf Kraftstoffqualität aufbereitetes BioErdgas ist chemisch fast nicht vom Hauptbestandteil des Erdgases, dem Methan (CH4), zu unterscheiden. Wird dem Kraftstoff Erdgas 20 Prozent Biomethan beigemischt, entspricht das einer CO2-Reduktion von bis zu 20 Prozent, da das BioErdgas nahezu klimaneutral ist. Ein siebensitziger Opel Zafira Eine Gemeinschaftskampagne von: 2 1.6 CNG zum Beispiel emittiert im Erdgasbetrieb mit 138 Gramm je Kilometer bereits deutlich weniger CO2 als die vergleichbaren Großraum-Vans. Mit 20 Prozent BioErdgas aus Gülle im Tank verbessert sich seine Klimabilanz auf 113 Gramm CO2 je Kilometer – so viel wie ein zweisitziges Smart Fourtwo Coupé mit Benzinantrieb. Das optimiert die ohnehin gute Umweltbilanz von Erdgasautos, die kaum Feinstaub und im Vergleich zum Diesel bis zu 70 Prozent weniger Stickoxide ausstoßen, noch weiter.

Klare Vorteile für BioErdgas Die bedeutendste Reduktion von Treibhausgas lässt sich laut einer aktuellen Studie der Empa, der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt in der Schweiz, durch die Produktion von Biomethan aus Gülle erzielen. Sie kann im Vergleich zu Benzin bis zu 90 Prozent betragen. Der Grund: Die Nutzung von Rest- und Abfallstoffen bietet deutliche Vorteile gegenüber der Produktion von Biokraftstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen, da in deren Umweltbilanz der landwirtschaftliche Anbau zu Buche schlägt. Dennoch können auch mit pflanzlichen Rohstoffen beachtliche CO2-Einsparungen von 30 bis 50 Prozent erzielt werden. Eine weitere Produktionsart, die Herstellung von Methan aus Holz, kann immerhin CO2-Einsparungen von rund 70 Prozent erzielen. Die Forscher der Empa haben unterschiedliche Biokraftstoffe untersucht und kommen, je nachdem, welcher Rohstoff für die Kraftstoffherstellung genutzt wurde, zu sehr differenzierten Ergebnissen. Einige Bereitstellungspfade, zum Beispiel für Biodiesel aus heimischem Raps oder Ethanol aus brasilianischem Eine Gemeinschaftskampagne von: 3 Zuckerrohr, weisen bei Betrachtung mehrerer Umweltindikatoren höhere Umweltbelastungen als Benzin auf. Die Studie steht im Internet unter der Adresse www.empa.ch zum Download bereit Wer heute Erdgas fährt, tankt morgen BioErdgas Im Verkehrsbereich sind die Weichen für den Einsatz von BioErdgas gestellt: Bereits im vergangenen Jahr hat sich die Gaswirtschaft verpflichtet, dem Kraftstoff Erdgas bis 2010 zehn Prozent Biomethan beizumischen und diese Menge bis 2020 zu verdoppeln. Daher geht die Bundesregierung in ihrer Klimaagenda 2020 davon aus, dass Biogas als Biokraftstoff der zweiten Generation eine entscheidende Rolle beim Erreichen der geforderten nationalen Biokraftstoffquote bis 2020 spielen wird.

BioErdgas substituiert Gasimporte aus anderen Ländern und verringert damit die Abhängigkeit von Energie-Importen. Gleichzeitig bleibt die Wertschöpfung, die durch die Herstellung von BioErdgas entsteht, im eigenen Land. Zudem schont der Einsatz von regenerativem BioErdgas die fossilen Energiereserven. Zudem zeichnet sich BioErdgas im Vergleich zu Biokraftstoffen der ersten Generation, wie zum Beispiel Biodiesel, Rapsöl oder Bioethanol, durch eine sehr hohe Flächeneffizienz bei der Herstellung aus. Im Vergleich zu Biodiesel lässt sich aus dem Ertrag eines Hektars Anbaufläche mehr als viermal so viel Kraftstoff herstellen. Denn bei der Produktion von Biogas wird die ganze Pflanze genutzt und nicht nur Teile davon.

Eine Gemeinschaftskampagne von: 4 Für den Verbraucher, der sich an die günstigen Kraftstoffkosten von Erdgas gewöhnt hat, wird sich durch eine Beimischung von BioErdgas nichts ändern. Nach einer Studie der deutschen Gaswirtschaft entsprechen die Erzeugungskosten für BioErdgas unter günstigen Bedingungen etwa den heutigen Bereitstellungskosten für Erdgas.

In anderen Ländern hat die Technologie zur Erzeugung von BioErdgas hohe Priorität. Dank eines staatlichen Programms zur Nutzung des Biokraftstoffs fährt in Schweden mittlerweile mehr als die Hälfte der rund 12.000 Erdgasfahrzeuge mit BioErdgas. In der Schweiz betrug im Jahr 2006 der Anteil von BioErdgas am fossilen Kraftstoff Erdgas 26,5 Prozent.

Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@pressebox.de.