Genia befreit Zigarettenpackungen von Warnhinweis für Wegwerfplastik

Das biologisch abbaubare Filtermaterial fällt nicht unter die neue Kennzeichnungsverordnung

(PresseBox) ( Steinfurt, )
Tabakwaren mit Filtern aus Genia-Filtermaterial von McAirlaid´s brauchen keinen Warnhinweis für Wegwerfplastik auf der Packung, wenn die neue deutsche Kennzeichnungsverordnung für Einweg-Plastik in Kraft tritt. Das Gesetz basiert auf der EU-Richtlinie 2019/904, auch Einwegkunststoffrichtlinie genannt. Die Mitgliedstaaten der EU müssen diese bis zum 3. Juli in nationales Recht umsetzen.

Ab dem 3. Juli 2021 gilt laut Bundesumweltministerium die neue deutsche Einwegkunststoff-Kennzeichnungsverordnung. Sie wird neben anderen Einweg-Plastikprodukten auch auf marktübliche Zigarettenfilter angewendet, denn die enthalten modifizierte Zellulose, die sich wie Plastik verhält und nur sehr langsam zerfällt. Ab Juli muss die Verpackung, so das Ministerium, ein spezielles Label tragen, das vor Umweltschäden durch Plastik warnt. Tabakwaren mit dem Genia-Zigarettenfilter von McAirlaid´s brauchen keinen Warnhinweis, denn sie sind frei von Kunststoff und biologisch abbaubar.

„Unser Genia-Filtermaterial enthält im Gegensatz zu marktüblichen Celluloseacetatfiltern keine modifizierte Zellulose. Die neue Kennzeichnungsverordnung für Einweg-Plastik findet deshalb keine Anwendung auf Genia“, sagt Alexander Maksimow, President und CEO, McAirlaid´s.

Genia besteht aus reinem, hundert Prozent organischem Zellstoff, einem nachwachsenden Rohstoff, der vollständig kompostierbar ist und nicht die Umwelt und das Meer belastet. Im Gegensatz zu marktüblichen Celluloseacetatfiltern wird Genia binnen Tagen oder Wochen vollständig biologisch abgebaut.

Ganz anders die herkömmlichen Zigarettenfilter. Durch den Wind, über Flüsse und Kanäle massenhaft ins Meer gespült, brauchen diese Filter Jahre oder Jahrzehnte, um sich zu zersetzen, wobei sie sich auch dann nicht richtig auflösen. Vielmehr zerfallen sie im Ozean zu Mikroplastik, das in die Fischmägen gelangen und im Speisefisch auf unseren Tellern landen kann.

„Es gibt also eine Alternative zu den herkömmlichen Filtern aus Celluloseacetat, auch wenn in der Öffentlichkeit teilweise ein anderer Eindruck vorherrscht“, betont Maksimow mit Verweis auf das neue Filtermaterial.

„Mit Genia möchten wir zur Lösung des Plastikmüllproblems beitragen“, hebt Maksimow hervor. „Doch aufgepasst, gerauchte Filter müssen immer sachgerecht entsorgt werden, damit die absorbierten Schadstoffe nicht in die Umwelt gelangen“.

Schätzungsweise 15 Milliarden Filterzigaretten werden täglich auf der Welt geraucht. Rund 60 Prozent der Zigarettenkippen landen diesen Schätzungen zufolge in der Umwelt, weggeworfen auf der Straße, auf Plätzen und am Strand.

Natürlicher Tabakgenuss
Im Gegensatz zu herkömmlichen Papierfiltern bewahrt das neue Filtermaterial das charakteristische Tabakaroma. Verbrauchertests belegen, dass der Geschmack nicht mit dem rauhen, trockenen Geschmack traditioneller Papierfilter vergleichbar ist.

McAirlaid´s führt zurzeit mit mehreren Tabakunternehmen Gespräche über die Verwendung von Genia in den Zigaretten dieser Hersteller. Der Schweizer Zigarettenhersteller Koch & Gsell AG setzt den Filter bereits in einer Marke seiner Zigarette „Heimat“ ein.
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