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Pressemitteilung BoxID: 234363 (McAfee GmbH)
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Rezession gefährdet geistiges Eigentum der Unternehmen

McAfee schätzt Verlust durch Datendiebstahl auf mehr als eine Billion Dollar

(PresseBox) (Davos, ) Der Sicherheitsspezialist McAfee präsentiert auf dem Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums die Ergebnisse der ersten internationalen Untersuchung zum Stand des Datenschutzes in der Informationsökonomie. In der Studie Unsecured Economies: Protecting Vital Information warnen Sicherheitsexperten und IT-Entscheider davor, dass die Gefährdung geschäftsentscheidender Informationen aufgrund der weltweiten Rezession nie so hoch war wie heute.

Forscher des Center for Education and Research in Information Assurance and Security (CERIAS) der Purdue-Universität in West Lafayette im US-Bundesstaat Indiana befragten über 800 CIOs in den USA, Großbritannien, Deutschland, Japan, China, Indien, Brasilien und Dubai. Sie ermittelten, wo geistiges Eigentum und andere geschäftsentscheidende Informationen ihren Ursprung haben, wo sie vorgehalten werden, wie sie übertragen werden und wie sie abhanden kommen können.

Die befragten Unternehmen schätzten, dass sie allein im Jahr 2008 geistiges Eigentum im Wert von insgesamt 4,6 Milliarden Dollar (rund 3,5 Mrd. Euro) verloren und rund 600 Millionen Dollar (460 Mio. Euro) zur Behebung von Schäden aus Datenlecks aufgewendet hatten. Hochgerechnet bedeutet dies, dass Unternehmen weltweit im vergangenen Jahr insgesamt mehr als eine Billion Dollar (770 Mrd. Euro) verloren.

"Unternehmen unterschätzen den Wert ihres geistigen Eigentums und die Bedeutung eines Verlusts", sagt Eugene Spafford, Informatikprofessor an der Purdue-Universität und Executive Director des CERIAS. "Vergleichbar mit Gold, Diamanten oder Erdöl ist geistiges Eigentum eine Art Währung, die international gehandelt wird. Ein Diebstahl macht sich daher ökonomisch empfindlich bemerkbar."

"Der weltweite Schaden von über einer Billion Dollar ist konservativ geschätzt", meint Dave DeWalt, President und Chief Executive Officer von McAfee. "Unser Bericht ist ein Weckruf. Es besteht die Gefahr, dass in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise in großem Stil überlebenswichtige Geschäftsinformationen verloren gehen. Kostendruck und der damit verbundene Personalabbau führen zu laxeren Sicherheitsvorkehrungen in den Unternehmen und öffnen Verbrechern die Tür. Unternehmen dürfen den Schutz ihrer Werte nicht länger als Kostenfaktor sehen, sie müssen ihn als Grundlage ihrer Geschäftstätigkeit begreifen."

Unsecured Economies kommt zu dem Ergebnis, dass vor allem in Brasilien, Japan und China in sichere Speicherorte für geistiges Eigentum investiert wird. So gaben beispielsweise 60 Prozent der Befragten aus China an, dass ein besserer Schutz vor dem Zugriff Unbefugter der Grund dafür sei, dass sie sensible Informationen außerhalb des eigenen Landes verwahrten.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie:

Geistiges Eigentum durch Rezession stärker gefährdet

Unternehmen fürchten die Auswirkungen der globalen Finanzkrise auf die Sicherheit von geistigem Eigentum und anderen betriebswichtigen Informationen. 39 Prozent der Befragten gaben an, dass solche Informationen im gegenwärtigen Wirtschaftsklima gefährdeter seien als zuvor.

Bemühungen zum Schutz von Informationen variieren

In Schwellenländern ist die Motivation, geistiges Eigentum zu schützen, größer als in vielen westlichen Ländern. In Brasilien, China und Indien wird für entsprechende Sicherheitsmaßnahmen mehr Geld ausgegeben als in Deutschland, Großbritannien, den USA und Japan. 74 Prozent der chinesischen und 68 Prozent der indischen Befragten sehen in Investitionen zum Schutz geistigen Eigentums eine Maßnahme zur Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit.

Geistiges Eigentum ist eine internationale Währung

Internetverbrecher haben es zunehmend auf geistiges Eigentum abgesehen. Nach Aussagen von Experten waren Mafiabanden im Cyberspace zuletzt für eine wachsende Zahl von Angriffen auf Unternehmensdaten verantwortlich. Deren Vertreter nehmen verstärkt Führungskräfte mittels ausgefeilter Phishingtechniken ins Visier. 39 Prozent der Untersuchungsteilnehmer bezeichneten den Schutz ihres geistigen Eigentums vor externen Datendieben als ihre derzeit größte Sorge.

Mitarbeiter veruntreuen vertrauliche Informationen

Eine wachsende Zahl von Angestellten, die finanziell unter Druck stehen, nutzt den Zugang zu firmeneigenen Systemen, um betriebswichtige Informationen zu entwenden. Die anhaltende Rezession und der fortschreitende Arbeitsplatzabbau verführen Mitarbeiter dazu, sich durch gestohlene Betriebsgeheimnisse für künftige Arbeitgeber interessanter zu machen. 42 Prozent der Befragten betrachteten entlassene Mitarbeiter als Hauptgefahr für schützenswerte Informationen.

Es gibt regionale Unterschiede

In die Datenschutzrichtlinien der Unternehmen fließen länderspezifische Risiken ein. Vor allem China, Pakistan und Russland wurden von den Befragten aus rechtlichen, kulturellen und ökonomischen Gründen als unsicher eingestuft. So verzichteten 26 Prozent der Untersuchungsteilnehmer bewusst darauf, in China betriebswichtige Informationen vorzuhalten. Auf der anderen Seite gaben 47 Prozent der chinesischen Befragten an, sie glaubten, dass die größte Bedrohung für ihr geistiges Eigentum von den USA ausgehe.

Der Bericht schließt mit einer Reihe von Empfehlungen, wie sich digitale immaterielle Wirtschaftsgüter so schützen lassen, dass deren Eigentümer in schwierigen Zeiten nicht nur überleben, sondern florieren können. Die komplette Studie Unsecured Economies: Protecting Vital Information findet sich unter http://www.mcafee.com einfügen.

McAfee GmbH

McAfee (NYSE: MFE) ist der weltgrößte dedizierte Spezialist für IT-Sicherheit. Das Unternehmen mit Hauptsitz im kalifornischen Santa Clara hat sich der Beantwortung anspruchsvollster Sicherheitsherausforderungen verschrieben. Seinen Kunden liefert McAfee präventive, praxiserprobte Lösungen und Dienstleistungen, die Computer und ITK-Netze auf der ganzen Welt vor Angriffen schützen und es Anwendern ermöglichen, gefahrlos Verbindung mit dem Internet aufzunehmen und sich im World Wide Web zu bewegen. Unterstützt von einer preisgekrönten Forschungsabteilung entwickelt McAfee innovative Produkte, die Privatnutzern, Firmen und Behörden helfen, ihre Daten zu schützen, einschlägige Gesetze einzuhalten, Störungen zu verhindern, Schwachstellen zu ermitteln und die Sicherheit ihrer Systeme laufend zu überwachen und zu verbessern. Weitere Informationen über McAfee finden sich unter www.mcafee.com.