McAfee weitet Anti-Cybercrime-Initiative aus

Fokus auf Energieversorgung, Telekommunikation und Verkehr

(PresseBox) ( Unterschleißheim, )
Der IT-Sicherheitsspezialist McAfee nimmt den Schutz lebenswichtiger Infrastrukturen in seine "Initiative to Fight Cybercrime" auf. Dies gab das Unternehmen heute auf dem Critical Infrastructure Protection Congress in Landsdowne im US-Bundesstaat Virginia bekannt. Im Zentrum eines von McAfee entwickelten Mehrpunkteplans stehen Energieversorgung, Telekommunikation und Verkehr.

Ein Angriff auf zivile Infrastrukturen kann zum Verlust von Menschenleben führen, die öffentliche Ordnung und nationale Sicherheit gefährden, zu verbreiteten wirtschaftlichen Verwerfungen führen oder verheerende Umweltkatastrophen hervorrufen. Viele Vertreter der betroffenen Branchen haben ihre IT-Systeme nur unzureichend gegen Angriffe geschützt, befinden sich aber gleichzeitig in einem Prozess der zunehmenden Vernetzung untereinander sowie mit Unternehmen anderer Wirtschaftszweige. Zudem beobachten Experten, dass immer öfter versucht wird, mittels Social Engineering Zugang zu Firmennetzen zu erlangen. Dies impliziert, dass staatliche und private Ressourcen heute von jedermann und zu jeder Zeit zu eigenen Zwecken missbraucht werden können.

"Es ist jetzt an der Zeit zu handeln, und sowohl die öffentliche Hand als auch die Privatwirtschaft haben die Dringlichkeit des Schutzes der Infrastrukturen in ihren Ländern erkannt", sagt Dave DeWalt, President und Chief Executive Officer von McAfee. "Uns geht es nicht nur darum, einzelne Menschen und Unternehmen vor Onlinebedrohungen zu schützen, sondern wir richten uns an komplette Wirtschaftszweige und an Regierungen, die für den Schutz der für ihre Bevölkerung so wichtigen Infrastrukturen zu sorgen haben."


Mehrpunkteplan von McAfee zum Schutz kritischer Infrastrukturen

Den Eckpfeiler der Anti-Cybercrime-Initiative von McAfee bildet ein Mehrpunkteplan zur Lösung von Kernproblemen dreier Infrastruktursegmente:

· Energieversorgung: Eine Umfrage von "Energy Insights" aus dem Jahr 2008 ergab, dass die Energiewirtschaft das größte Ziel möglicher Cyberverbrechen ist. Ein Drittel der Befragten hielt die Branche für den am stärksten gefährdeten Wirtschaftssektor. 42 Prozent gaben an, dass ein solcher Angriff den größten Schaden bewirken könnte.

· Telekommunikation: Endanwender können dem Telekommunikationsnetz erheblichen Schaden zufügen oder es benutzen, um andere Wirtschaftszweige zu schädigen.

· Verkehr: Ein Angriff auf die Verkehrsinfrastruktur hat das Potenzial, eine Volkswirtschaft zum Stillstand zu bringen, indem beispielsweise der Versand oder Import von Gütern unmöglich gemacht wird. In den USA infizierte der Wurm "Sobig" eines der größten Eisenbahnunternehmen - mit dem Effekt, dass Systeme für Signalgebung, Zugabfertigung und andere technische Funktionen ausfielen.

Der Mehrpunkteplan von McAfee deckt die Bereiche Strafverfolgung und Politik, Aufklärung sowie Forschung und Innovation ab. Der Sicherheitsspezialist will sowohl der staatlichen Seite als auch der Privatwirtschaft den Nutzen öffentlich-privater Partnerschaften vermitteln und Exekutive wie Judikative in Bezug auf Technik, Geschäftsprozesse und Strategien beraten. In enger Zusammenarbeit mit führenden Vertretern der betroffenen Wirtschaftszweige sollen Aufklärungskampagnen durchgeführt werden. Ferner wird das Unternehmen auch weiterhin an der Entwicklung innovativer Lösungen arbeiten und in diese Arbeit die besonderen Belange des Einsatzes im Unternehmensumfeld einfließen lassen.

Mehr über die Ansätze von McAfee zur Bekämpfung von Internetkriminalität und zum Schutz wichtiger Infrastrukturen unter http://www.mcafee.com/us/about/corporate/fight_cybercrime/index.html.
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