Ein Drittel der Deutschen schämt sich für alte Social-Media-Inhalte

McAfee warnt vor alten, peinlichen Social-Media-Profilen // 33 Prozent kennen ihre alten Passwörter nicht mehr

(PresseBox) ( Unterschleißheim, )
Für viele deutsche Kinder und Jugendliche startet diesen Monat das neue Schuljahr und Studenten bereiten sich auch auf das bevorstehende Semester vor. Für einige ist es allerdings das letzte Mal, und dann heißt es: ab in den Arbeitsmarkt. Bei Bewerbungen prüfen Personalabteilungen immer öfter die Social-Media-Kanäle der Kandidaten und stoßen hierbei leider immer noch auf böse Überraschungen. Vor diesem Hintergrund hat McAfee eine Umfrage unter Deutschen zum Thema Social-Media-Pflege durchgeführt und rät Schülern und Studenten sich sorgfältiger um die eigenen Social-Media-Inhalte zu kümmern.

Andreas Volkert, Sicherheitsexperte bei McAfee, kommentiert: „Wir haben nicht immer das beste Urteilsvermögen wenn es um Posts auf unseren Social-Media-Kanälen geht. Darüber hinaus besitzt eine besorgniserregende Anzahl von Deutschen Social-Media-Konten, die sie schon lange nicht mehr verwenden, die aber noch sensible Informationen, wie zum Beispiel peinliche Fotos oder belastende Kommentare, enthalten. Diese können nicht nur von Cyber-Kriminellen ausgenutzt werden, sondern auch belastend bei der Jobsuche sein.“

Risikofaktor aus der Vergangenheit

Ganze 75 Prozent aller Befragten gaben an, dass sie mindestens ein altes Social-Media-Profil haben, das sie nicht mehr aktiv pflegen. Ein Drittel davon schämen sich sogar für ihre alten Social-Media-Inhalte wie Bilder, Posts und Nachrichten. Hinzu kommt, dass 33 Prozent zugaben, sich nicht mal mehr an die Passwörter der alten Konten erinnern zu können. Somit wird es also zur Herausforderung die im Internet kursierenden Bilder aus der eigenen Vergangenheit zu löschen.

Mangelnde Social-Media-Pflege

Peinliche Inhalte können fatale Folgen haben - beim Bewerbungsprozess suchen viele potenzielle Arbeitgeber gezielt nach Informationen, die sie im Internet finden können. Dabei landen sie natürlich schnell auf den Social-Media-Profilen der Bewerber – egal ob aktuell oder alt. Wie die Umfrage ergab, sind sich einige Deutsche dessen allerdings überhaupt nicht bewusst: mehr als ein Viertel gibt zu, Beiträge nur nach einer Krise zu löschen und jeder Zehnte veröffentlicht sogar negative Inhalte vom eigenen Arbeitsplatz aus.

Die Top 10 der peinlichsten Posts der Deutschen

McAfee hat in seiner Umfrage die Deutschen befragt, welche sie als die peinlichsten Inhalte sehen und folgende Top 10 erstellt:

1.         Betrunkenes Verhalten

2.         Peinliche/unangemessene Outfits

3.         Beleidigende Kommentare

4.         Peinliche Events

5.         Inhalte die den Nutzer fluchend darstellen

6.         Inhalte, die den Nutzer schlafend zeigen

7.         Fehlerhafte Kleidung, z.B. herunterhängende Hose

8.         In Unterwäsche

9.         Gewalttätiges Verhalten beim Ausgehen

10.       Jemand küssend, den man nicht hätte küssen sollen

Wenn man sich die Liste genauer ansieht, sollte man nicht nur sein eigenes Profil sauber halten, sondern auch intensiv darauf achten, was andere Leute posten. Auch ein peinlicher Post von einem Freund bei dem man eindeutig mit involviert war, kann einen in Mitleidenschaft ziehen.

So klappt’s mit dem professionellen Online-Auftritt

Andreas Volkert von McAfee empfiehlt: „Wenn Sie Ihrem gesamten Online Auftritt regelmäßig eine kleine Bereinigung verpassen, können Sie die negativen Auswirkungen minimieren. Menschen, die online aktiv sind, müssen sicherstellen, dass sie ihre Datenschutzeinstellungen erhöhen und ungenutzte Konten schließen, damit Informationen nicht in falsche Hände geraten. Die Verbraucher müssen also sozusagen eine digitale Gesundheitskontrolle durchführen, um sicherzustellen, dass diese Inhalte nicht gegen sie verwendet werden können - in persönlicher oder beruflicher Hinsicht."

Fünf Top-Tipps zum Aufbau eines professionellen Online-Auftritts:

1. Ungenutztes entfernen: Stellen Sie sicher, dass Ihre ungenutzten Social-Media-Konten und unerwünschte Tags in Kommentaren und Beiträgen gelöscht werden

2. Richtige Einstellungen: Legen Sie immer Datenschutz- und Sicherheitseinstellungen fest. Schalten Sie Ihre Profile lieber auf privat, um zu kontrollieren, wer Ihre Inhalte sehen darf.

3. Keine Passwörter recyceln: Verwenden Sie eindeutige Passwörter für jedes Ihrer Konten, auch wenn es sich um ein Konto handelt, das nicht viele persönliche Daten enthält und verwenden Sie nicht überall das gleiche. Um die Verwaltung all Ihrer Passwörter zu erleichtern, suchen Sie nach einer Sicherheitssoftware, die einen Passwortmanager enthält.

4. Zweimal denken, vor der Veröffentlichung: Vorbeugen ist die beste Medizin. Also denken Sie vor jedem Post darüber nach, ob Ihre Beiträge Sie selbst oder jemand anderen negativ beeinflussen könnten und ob Ihre persönlichen Daten in die falschen Hände geraten könnten oder nicht.

5. Zusätzlicher Schutz für alle Geräte: Umfassende Sicherheitssoftware kann Sie vor verschiedenen Bedrohungen wie Viren, Identitätsdiebstahl, Datenschutzverletzungen und Malware schützen.

Erhebungsmethodik

McAfee beauftragte 3Gem mit der Durchführung einer Umfrage unter 1.000 Erwachsenen in Deutschland über ihre Social-Media-Gewohnheiten.
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