Tag der offenen Tür auf dem Max-Planck-Campus Tübingen

Forschung rund um Gene und Gehirn - zum Sehen, Hören und Mitmachen

(PresseBox) ( Tübingen, )
Die Max-Planck-Institute für Entwicklungsbiologie, für biologische Kybernetik und für Intelligente Systeme/ Standort Tübingen sowie das Friedrich-Miescher-Laboratorium präsentieren sich am Samstag, 15. Oktober 2011, von 14 Uhr bis 18 Uhr der Öffentlichkeit: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dem Tübinger Max-Planck-Campus laden alle Interessierten herzlich ein, Einblick in die aktuelle Forschung und die Arbeit an den Instituten zu gewinnen. Bei den Rundgängen, Experimentierstationen, Vorträgen und Ausstellungen wird sich alles um die Themen Genetik, Evolution, Hirnforschung und künstliche Intelligenz drehen.

Am Tag der offenen Tür auf dem Max-Planck-Campus Tübingen in der Spemannstraße 32-44 werden ab 14 Uhr halbstündlich Rundgänge in den Instituten für Entwicklungsbiologie, für biologische Kybernetik und für Intelligente Systeme angeboten. Wie sind die Grundbausteine des Lebens entstanden? Wie entwickelt sich aus einer befruchteten Eizelle eine Taufliege oder eine Pflanze wie die Ackerschmalwand und woher hat der Zebrafisch seine Streifen? Wie beobachten Forscher die Prozesse der Evolution? Um diese Fragen wird es gehen beim Blick in die Labore des Instituts für Entwicklungsbiologie. Im Institut für biologische Kybernetik können die Besucher erfahren, wie Wahrnehmung funktioniert, wie sich das Gehirn austricksen lässt oder auch, wie Forscher das Zusammenspiel der Sinne erkunden. Wozu es auf dem Max-Planck-Campus ein eigenes Gebäude mit riesigen Magneten gibt, ist Thema des Rundgangs im Hochfeld-Magnetresonanzzentrum. Am Institut für Intelligente Systeme geht es darum, wie sich digitale Bilder optimieren lassen.

Eine bunte Themenmischung rund um die Forschung auf dem Max-Planck-Campus bieten auch die Vorträge von 14 bis 18 Uhr im Hörsaal des Max-Planck-Hauses: Dort berichten die Forscher zum Beispiel über eine Insel im Indischen Ozean, die eine große Vielfalt an Forschungsobjekten für Evolutionsstudien birgt, über Roboter, die Tischtennis spielen lernen und über den Hund, dessen verschiedene Rassen als Beispiel für die Prozesse zur Bildung neuer Arten dienen.

Daneben kann auch mikroskopiert und experimentiert werden, wie beispielsweise bei der Isolierung der DNA aus der Banane im Friedrich-Miescher-Laboratorium, und im Cyberneum führen die Forscher Bewegungssimulatoren vor. Zum Programm gehören außerdem Ausstellungen und eine Kinderrallye. Essen und Getränke gibt es im Max-Planck-Haus. Für Kinder von zwei bis sechs Jahren wird am Tag der offenen Tür eine Betreuung in der Kindergruppe "Planckton" angeboten.

Das Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie

Die Abteilungen und Arbeitsgruppen am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie verbinden die großen Themen Entwicklung und Evolution sowie des Aufbaus und der Regulierung grundlegender Zellbestandteile. Die Forscher wollen wissen, wie in der Evolution komplizierte Stoffe wie die heutigen Proteine entstanden sind, wie sich Lebewesen an ihren Standort anpassen und dabei neue Arten entstehen - wie, kurz gesagt, Evolution funktioniert. Ihre Untersuchungsobjekte sind die Ackerschmalwand und der Zebrafisch, aber auch sehr kleine Lebewesen wie Fadenwürmer, Hefen und Bakterien.

Das Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik

Die Forscher am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik wollen verstehen, wie der Mensch seine Umwelt wahrnimmt und wie er mit seiner Umwelt interagiert. Moderne Methoden der Magnetresonanz ermöglichen es, dem Gehirn bei der Arbeit zuzusehen. Im Cyberneum erkunden die Forscher mithilfe virtuell erschaffener Welten und Bewegungssimulatoren, wie sich der Mensch in seiner Umgebung orientiert, wie die Sinne auf äußere Reize reagieren, aber auch, welche Möglichkeiten das Zusammenspiel von Mensch und Maschine bietet.

Das Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme/Standort Tübingen

Das in diesem Jahr neu gegründete Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme hat einen Standort in Tübingen und einen weiteren in Stuttgart. Als "intelligent" werden Systeme bezeichnet, die erfolgreich weiterarbeiten und funktionieren, während sie sich zugleich an eine vielgestaltige und sich ändernde Umgebung anpassen können. Am Standort Tübingen verbinden die Forscher Informatik und Biologie im Bereich maschinelles Lernen und bei der Entwicklung von Robotern, die menschenähnliche Verhaltensweisen oder auch das Sehen lernen sollen.

Das Programm im Überblick

14 - 17 Uhr Rundgänge durch die Labore der Max-Planck-Institute für Entwicklungsbiologie und für biologische Kybernetik
14 - 17 Uhr Experimentierstationen und Live-Demos

- Wir isolieren DNA, die Erbsubstanz aller Lebewesen
- Mikroskopieren
- Wahrnehmungsforschung erfahren

14 - 18 Uhr Vorträge für Kinder und Erwachsene
14 - 18 Uhr Bilder- und Posterausstellung, Kinderrallye, Buttonmaschine, Essen & Getränke im Max-Planck-Haus
14 - 18 Uhr Kinderbetreuung für Zwei- bis Sechsjährige in der Kindergruppe "Planckton"

Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter folgendem Link: http://tuebingen.mpg.de/tag-der-offenen-tuer.html
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