PresseBox
Pressemitteilung BoxID: 786628 (MAX Automation SE)
  • MAX Automation SE
  • Breite Str. 29-31
  • 40213 Düsseldorf
  • https://www.maxautomation.de
  • Ansprechpartner
  • Frank Elsner
  • +49 (89) 99249630

M.A.X. Automation-Konzern übertrifft im Jahr 2015 die eigenen Erwartungen

(PresseBox) (Düsseldorf, ) .

• Konzernumsatz der Hightech-Maschinenbaugruppe wächst um 9,2 % auf 383,8 Mio. Euro
• Operatives Ergebnis (EBIT) vor PPA-Abschreibungen erhöht sich um 13,0 % auf 24,8 Mio. Euro
• Eigenkapitalquote auf 37,5 % deutlich verbessert, starker Cashflow und weitere Reduzierung der Nettoverschuldung • Vorstand Fabian Spilker: „M.A.X. Automation ist wirtschaftlich stärker denn je.“

Der M.A.X. Automation-Konzern hat ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2015 mit einer im Jahresverlauf zunehmenden operativen Dynamik verzeichnet. Der Spezialist für den Hightech-Maschinenbau verbesserte die wesentlichen Kennzahlen teils deutlich und übertraf dabei die ursprünglichen eigenen Erwartungen. Dazu trug nicht zuletzt ein sehr starkes Schlussquartal bei. Zudem profitierte der Konzern im Berichtsjahr von einem vorteilhaften Produkt- und Projektmix.

Die M.A.X. Automation machte 2015 große Fortschritte bei der strategischen Weiterentwicklung zu einer dezentral organisierten Hightech-Maschinenbaugruppe. Dabei realisierten die Gruppengesellschaften in zunehmendem Maße Synergien durch eine intensivere Zusammenarbeit. Die Fokussierung des Konzernportfolios auf die Kernaktivitäten wurde mit der Veräußerung der Betriebsteile der altmayerBTD GmbH & Co. KG im Bereich Umwelttechnik abgeschlossen. Zudem stellte die M.A.X. Automation AG die Konzernfinanzierung durch den Abschluss eines langfristigen Konsortialkredites im Volumen von 150 Mio. Euro auf neue Beine, womit eine stabile Basis für weiteres Wachstum gegeben ist.

Wesentliche Konzernkennzahlen 2015 (vorläufige, untestierte Angaben) • Der konsolidierte Auftragseingang erreichte 363,7 Mio. Euro und lag somit um 7,2 % über dem Niveau des Vorjahres (339,3 Mio. Euro). Dabei erzielte die M.A.X. Automation im vierten Quartal den höchsten Auftragseingang in ihrer Geschichte für ein Quartal. • Der konsolidierte Auftragsbestand per 31. Dezember 2015 betrug 135,2 Mio. Euro und lag damit um 5,6 % unter dem hohen Vorjahreswert von 143,1 Mio. Euro.

• Der Konzernumsatz stieg um 9,2 % von 351,4 Mio. Euro auf 383,8 Mio. Euro und lag damit leicht über der Prognosespanne von 360 Mio. Euro bis 380 Mio. Euro. Der Umsatz von Oktober bis Dezember erreichte ebenfalls einen Rekordwert für ein einzelnes Quartal.

• Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sowie vor PPAAbschreibungen erhöhte sich um 13,0 % von 21,9 Mio. Euro auf 24,8
Mio. Euro und lag damit deutlich über dem ursprünglichen Zielkorridor von 20 Mio. Euro bis 22 Mio. Euro. Dabei wirkte sich das starke vierte Quartal aus. Darüber hinaus profitierte der Konzern von einem unter Ertragsgesichtspunkten vorteilhaften Produkt- und Projektmix. Das EBIT je Aktie vor PPA-Abschreibungen betrug 0,92 Euro nach 0,82 Euro im Jahr 2014.

• Der Konzern weist ein auf 10,6 Mio. Euro verbessertes Ergebnis nach Steuern aus (2014: 10,0 Mio. Euro; +5,7 %). Daraus errechnet sich ein Ergebnis je Aktie von 0,40 Euro nach 0,37 Euro im Vorjahr. • Das Konzern-Eigenkapital überstieg erstmals in der Geschichte der M.A.X. Automation die Marke von 100 Mio. Euro und betrug zum Jahresende 106,2 Mio. Euro (31. Dezember 2014: 99,8 Mio. Euro; +6,5 %). Mit 37,5 % wies der Konzern zum Bilanzstichtag eine deutlich erhöhte Eigenkapitalquote aus, die damit weit über dem angestrebten Mindestwert von 30 % lag (31. Dezember 2014: 33,8 %). • Der operative Cashflow wurde deutlich von 17,8 Mio. Euro auf 29,5 Mio. Euro erhöht, unter anderem aufgrund eines weiter verbesserten Working-Capital-Managements.

• Die Nettoverschuldung des Konzerns konnte zum Ende des Berichtsjahres trotz hoher Investitionen weiter um 8,2 Mio. Euro auf 39,7 Mio. Euro abgebaut werden (31. Dezember 2014: 47,9 Mio. Euro). Bereits im Vorjahr war ein Abbau um 16,2 Mio. Euro erfolgt.

Entwicklung der Konzernbereiche
Der Konzernbereich Industrieautomation verzeichnete im Jahr 2015 einen insgesamt erfreulichen Geschäftsverlauf. Die Entwicklung basierte auf einer zunehmenden Nachfrage nach umfassenden Automationslösungen und den zugehörigen Services. Der Umsatz stieg um 6,4 % auf 252,0 Mio. Euro (2014: 236,9 Mio. Euro). Das Segment-EBIT vor PPA-Abschreibungen erhöhte sich auf 26,4 Mio. Euro und lag damit um 46,4 % über dem Vorjahreswert (2014: 18,0 Mio. Euro). Die EBIT-Marge, bezogen auf die Gesamtleistung, belief sich auf 10,5 %, eine Verbesserung um 2,9 Prozentpunkte, unter anderen aufgrund des vorteilhaften Produkt- und Projektmixes.

Der Konzernbereich Umwelttechnik, der im Geschäftsjahr 2015 durch die Vecoplan-Gruppe und die zum Jahresende veräußerten Betriebsteile der altmayerBTD GmbH & Co. KG abgebildet wurde, verzeichnete einen insgesamt erfreulichen Geschäftsverlauf, wenn auch mit etwas nachlassender Dynamik in der zweiten Jahreshälfte. Der Umsatz erhöhte sich um 15,0 % von 114,9 Mio. Euro auf 132,1 Mio. Euro. Das EBIT vor PPA-Abschreibungen nahm um 1,2 Mio. Euro auf 1,5 Mio. Euro ab. Der Rückgang ist wesentlich bedingt durch operative Verluste und Restrukturierungsaufwendungen bei altmayerBTD sowie durch einen Verlust aus der Veräußerung der Betriebsteile dieser Gruppengesellschaft. Positiv wirkten sich dagegen Effekte aus der strategischen Weiterentwicklung der Vecoplan-Gruppe aus.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016
Der Vorstand sieht die M.A.X. Automation-Gruppe nach der abgeschlossenen Konzentration des Konzernportfolios auf den Hightech-Maschinenbau sowie mit der Bündelung der Konzernfinanzierung strategisch und wirtschaftlich richtig aufgestellt. Er erwartet eine weiter wachsende Nachfrage nach den technologisch anspruchsvollen Automationslösungen in den relevanten Zielbranchen Automobilindustrie, Medizintechnik, Verpackungsautomation, Elektronikindustrie sowie Recycling-, Energie- und Rohstoffindustrie. Für das laufende Jahr 2016 geht der Vorstand von einem Konzernumsatz in der Spanne von 370 Mio. Euro bis 390 Mio. Euro und von einem Konzern-EBIT vor PPA-Abschreibungen von mindestens 24 Mio. Euro aus. In dieser Prognose sind das bereits 2015 erreichte hohe Ertragsniveau, nicht zuletzt aufgrund des sehr starken vierten Quartals, sowie der vorteilhafte Produkt- und Projektmix im Vorjahr zu berücksichtigen.

Fabian Spilker, Vorstand der M.A.X. Automation AG: „Die M.A.X. Automation hat sich im Jahr 2015 deutlich weiterentwickelt und ihre Ertragsstärke bewiesen. Als Hightech-Maschinenbaugruppe verfügen wir heute über besondere Kompetenzen in zukunftsweisenden Bereichen wie der Mikro-Montage, der Dosiertechnik und der Robotik und bedienen damit mehrere langfristige Wachstumstreiber in unseren Zielmärkten. Unser Unternehmen ist wirtschaftlich stärker denn je. Damit besitzen wir eine gute Basis, um unsere ehrgeizigen mittelfristigen Ziele zu erreichen.“
Der vollständige Konzernabschluss für das Jahr 2015 wird am 31. März 2016 veröffentlicht.

 


 

 

 

MAX Automation SE

Die M.A.X. Automation AG (WKN: 658090) mit Sitz in Düsseldorf ist ein international tätiger Hightech-Maschinenbaukonzern und führender Komplettanbieter integrierter und komplexer System- und Komponentenlösungen. Das operative Geschäft gliedert sich in zwei Segmente: Im Segment Industrieautomation agiert der Konzern durch sein umfassendes technologisches Knowhow als Innovationsführer in der Entwicklung und Fertigung von integrierten und proprietären Lösungen für Produktion und Montage in den Branchen Automobilindustrie, Medizintechnik, Verpackungsautomation und Elektronikindustrie. Im Segment Umwelttechnik entwickelt und installiert M.A.X. Automation technologisch komplexe Anlagen für die Recycling-, Energie- und Rohstoffindustrie.

www.max-automation.de