Kabel Deutschland erhält AlphaCrypt CI-Module für kundenfreundlichen Feldtest

Digitales Kabelfernsehen kann so einfach sein

(PresseBox) ( Unterbergen, )
.
- immer mehr Zuschauer kaufen Flachbildfernseher mit Digitaltuner
- Digitales Fernsehen ganz einfach ohne lästige Set-Top-Box
- Jugendschutz bei Common Interface mindestens genauso sicher wie bei bisherigen Zwangsboxen

Digitales Fernsehen sollte so einfach wie bisher sein - keine zweite Fernbedienung, keine lästige Set-Top-Box vom Kabelnetzbetreiber, die man sich nicht einmal selbst auswählen kann. Technisch funktioniert dies seit Jahren einwandfrei - doch Kabelnetzbetreiber wie Kabel Deutschland, Unity Media, Kabel Baden-Württemberg oder TeleColumbus blockieren den freien Gerätemarkt und erlauben den digitalen TVGenuss bisher nur mittels zertifizierter und voll kontrollierbarer Zwangsbox.

Damit die Entscheider bei Kabel Deutschland selbst einmal offiziell testen können, wie einfach digitales Fernsehen sein kann, übergibt der Modul-Hersteller MASCOM mehrere Exemplare seines bei Sat- und Kabelhaushalten gleichermaßen beliebten AlphaCrypt-Moduls an Europas größten Kabelnetzbetreiber. "Die KDG erhält von uns diverse AlphaCrypt- Module. Je nach eingesteckter Smartcard gewährleistet das intelligente Modul einen bestimmten Level beim Jugendschutz. In allen Varianten erfüllen wir dabei die Auflagen der Landesmedienanstalten", so MASCOM-Geschäftsführer Heinz Gruber bei der Übergabe.

"Die Zuschauer wollen möglichst einfach fernsehen und lehnen eine zusätzliche Set-Top-Box zu ihrem neuen Flachbildfernseher ab", so Gruber weiter. Und immer mehr LCD-TVs haben bereits einen digitalen Kabeltuner (DVB-C) samt CI-Schacht (Version 1.0) eingebaut. "Mit der offiziellen Freigabe von herkömmlichen CI-Modulen könnte die Digitalisierungsquote im Kabel sehr schnell wachsen".

Die mögliche neue Norm CI Plus ist nach Ansicht von MASCOM keine akzeptable Lösung für die Haushalte. Denn CI Plus Module funktionieren in keinem bisher verkauften Fernseher oder CI-Receiver und erfordern komplett neue, derzeit noch gar nicht erhältliche Hardware im Wohnzimmer. CI Plus schikaniert die Zuschauer, indem Kopierschutz-Sperren integriert sind, die auch nachträglich heimische Aufzeichnungen Sender gesteuert löschen können oder das schnelle Vorspulen in Werbepausen verbieten.

Die bisherige millionenfach verbreitete CI-Norm Version 1.0 ist in vielen europäischen Ländern inzwischen Pflicht - lediglich in Deutschland schotten sich Plattformbetreiber wie Premiere oder die Kabelnetzbetreiber noch mit proprietären Empfangsgeräten zum Leidwesen der Konsumenten ab.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@pressebox.de.